Kurzfilm zum Wochenende: Pig Box

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Ein kurzer Film über einen Vogel und ein kleines Stachelschwein. Es ist kalt, und da braucht’s Wärme. Nach den spärlichen verfügbaren Informationen offenbar ein Kurzfilm von Ta-Wei Chao und Tsai-Chun, die an der National Taiwan University of Arts studieren.

Schönes Wochenende!

(via)

Macht der Erzählung

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Journalist_innen haben, das werden Sie wissen, oft die Möglichkeit, Filme vorab in speziell für sie anberaumten Kinovorstellungen zu sichten, und wenn es sich dabei um Kinderfilme handelt, dürfen sie häufig Nachwuchs mitbringen. Das ist natürlich eine schöne Möglichkeit, das Angenehme (Kinderbespaßung) mit dem Nützlichen (Filmsichtung) zu verbinden; was genau sich die PR-Abteilungen davon versprechen, ist nicht immer ganz klar. Und so verließ ich denn auch vor einiger Zeit die Pressevorführung von Wickie und die starken Männer bereits nach einer Viertelstunde mit zwei sehr aufgewühlten, mit den Tränen kämpfenden Erstklässlern. Nur unter Einsatz größerer Mengen Eiscreme war es mir möglich, die kindlichen Emotionen wieder in den Griff zu bekommen.

Die beiden hatten schlichtweg Angst. Der für Kinder ab 0 Jahren freigegebene Film beginnt mit einigen recht dramatischen Szenen (Geiselnahme, Gefangenschaft), die in dunklen Bildern und mit dräuender Musik gezeigt werden, das Ganze noch verstärkt durch den 3D-Effekt. Das ist offenbar – und ich kann das gut nachvollziehen – noch für Sechsjährige ganz schön starker Tobak.

Wie viel Angst und Schrecken können, wollen und müssen wir unseren Kindern im Kino zumuten? Darüber habe ich mir in meiner Kinderfilm-Kolumne Sitzplatzerhöhung auf kino-zeit.de ein wenig Gedanken gemacht – und freue mich über Rückmeldungen.

(Foto aus Paranorman: Universal Pictures International)

Kurzfilm zum Wochenende: Missing (2011)

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Missing ist ein sehr kurzer und minimalistischer, in Stop-Motion-Technik gefilmter Animationsstreifen von Cristian Wiesenfeld, für den man mit seinen Kindern mal kurz über die “Milchstraße” gesprochen haben sollte – denn hier gibt es eine ganz eigenwillige Erklärung dafür, wie diese entstanden ist. In Wiesenfelds Blog gibt es noch ein paar Bilder von der Entstehung des Films.

Schönes Wochenende!

(via)

Das Märchen von der Prinzessin, die unbedingt in einem Märchen vorkommen wollte (2013)

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Prinzessin Clara (Hanna Merki) ist “nur” die jüngere Tochter ihrer Eltern und somit nicht nur nicht für den Thron vorgesehen, es will sie auch niemand so richtig ernst nehmen, und in der Ahnengalerie hängt ihr Bild auch nicht. Sie geht gerne barfuß in der Natur spazieren, ist aber leider auch tollpatschig und vom Pech verfolgt. Dann heckt sie einen Plan aus, um endlich eine “richtige” Prinzessin zu werden: Sie muss Hauptfigur in einem Märchen werden, dann müsse man sie ernst nehmen. Mit ihrem treuen Freund, dem Hofnarren (Michael Kranz), macht sich Clara daran, das Unternehmen umzusetzen: als erstes werden erstmal ganz viele Frösche geküsst… „Das Märchen von der Prinzessin, die unbedingt in einem Märchen vorkommen wollte (2013)“ weiterlesen

Kurzfilm zum Wochenende: El Vendedor de Humo (2012)

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El Vendedor de Humo (wörtlich übersetzt: Der Rauch-Verkäufer) wurde im Februar mit dem Goya (dem spanischen Oscar-Äquivalent) für den besten animierten Kurzfilm 2013 ausgezeichnet. Der Film entstand als Arbeit von Studierenden an der Animationsschule Primer Frame, Regie führte Jaime Maestro. Eine hübsche kleine Geschichte über Schein und Wirklichkeit, problemlos genießbar schon für die allermeisten Grundschulkinder.

Schönes Wochenende!

(mehr Infos; via)

Shorts for Kids (2013)

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Ich versuche hier, jeden Freitag mit der kleinen Rubrik “Kurzfilm zum Wochenende” ein wenig Aufmerksamkeit herzustellen für die Form des Kurzfilms, die meiner Meinung nach gerade für ganz kleine Kinder besonders geeignet ist – zugleich ist das Auffinden und die Auswahl der Kurzfilme jedoch immer ein sehr mühsames Geschäft.

Das liegt keineswegs daran, dass es zu wenige Filme gäbe, ganz im Gegenteil; schon eher dann daran, dass nur an wenigen Stellen, wenn überhaupt, dezidiert Kurzfilme für Kinder gesammelt und geordnet werden. (Am ehesten taugen noch Festivalkataloge dazu, hier einen Überblick zu bekommen, denen natürlich enorme Arbeit im Verborgenen vorausgegangen ist.) Von diesen dann bleiben nur wenige für meine Auswahl hier übrig, aus einem einfachen Grund: die Kurzfilme, die ich hier zeigen möchte, sollten entweder auf Deutsch sein (sei es im Original oder synchronisiert) oder sonst eben ohne (für das Verständnis notwendigen) sprachlichen Anteil – denn das angesprochene Zielpublikum soll ja verstehen, was vor sich geht.

Synchronisierte Kurzfilme sind allerdings, aus naheliegenden finanziellen Gründen, sehr selten. Umso schöner ist es, wenn es dann einmal kleine Kurzfilmzusammenstellungen gibt, die man problemlos auch daheim mal in den DVD-Spieler stecken kann. Eine solche ist Shorts for Kids, die Kurzfilme vereinigt, die an der Filmakademie Baden-Württemberg entstanden sind. Herausgekommen ist eine Kompilation (hier bei amazon erwerbbar), die zwar ab 0 Jahren von der FSK freigegeben ist, deren Filme aber natürlich nicht für alle Kinder gleichermaßen geeignet sind: Die Vorauswahl, aber das sollte ja eh selbstverständlich sein, obliegt also immer noch den Eltern bzw. Erwachsenen. „Shorts for Kids (2013)“ weiterlesen