Neu im Kino: 20. Februar 2020

Soweit es Kinoneustarts gibt, stelle ich sie hier zuweilen vor – fast immer mit Trailer und in der Regel mit einer kurzen Einschätzung – entweder verweisend auf meine eigene ausführliche Kritik oder auf die Einschätzung einer Kollegin oder eines Kollegen.

Lassie – Eine abenteuerliche Reise

Markus Tschiedert freut sich über die Rückkehr der Collie-Dame ins Kino, fast achtzig Jahre nach ihrem ersten Auftritt – und ist nicht zuletzt glücklich darüber, dass man hier einem echten Hund zusehen kann statt einer CGI-Kreation. Allerdings sei das Drehbuch überladen und gelegentlich etwas konstruiert.

Selbst hochkarätige Nebendarsteller […] können da kaum mehr tun, als ihre Rollen klischeehaft (wenn vor allem im Fall des Butlers auch sehr komisch) auszufüllen. Im letzten Drittel wird das Tempo dann noch mal extra angezogen, um auf der Zielgeraden zum Happy End abzubiegen.

(FSK 0, empfohlen ab 6 Jahren)

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(Foto: Warner Bros. Entertainment)

Berlinale 2020: Mugge og vejfesten (2019)

Berlinale-Logo Diese Filmkritik gehört zu meiner Berichterstattung von der Kinder- und Jugendfilmsektion Generation Kplus der Berlinale 2020. Alle Filmbesprechungen und sonstigen Berichte von diesem Festival gibt es hier im Blog unter dem Tag #berlinale.

Mugge, eigentlich Morgen, ist ein übermütiges Kind mit einem positiven Blick auf die Welt: „Heute war zu 1000 Prozent perfekt und morgen wird sogar noch besser!“ Nur dass am nächsten Morgen sein Vater apathisch vor dem Haus im Sandkasten liegt, weil Kirsten, Mugges Mutter, ihn verlassen hat, für einen CrossFit-Enthusiasten. Wer sich nicht unterkriegen lässt: Mugge. Das geplante Straßenfest ist doch der perfekte Rahmen für eine hingebungsvolle Liebeserklärung seines Vaters an seine Frau, da muss doch noch was möglich sein!

Mugge og vejfesten (Mugge und das Straßenfest) ist der erste Animationslangfilm, bei dem Mikael Wulff und Anders Morgenthaler gemeinsam Regie führen; ich kannte die beiden vorher primär als Wulff+Morgenthaler aka „Wumo“, als Autoren hinter einem, sagen wir freundlich, respektlos-zynischen Comicstrip, der immer böse und manchmal sehr treffend die moderne Gesellschaft aufs Korn nimmt.

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Berlinale 2020: H is for Happiness (2019)

Berlinale-Logo Diese Filmkritik gehört zu meiner Berichterstattung von der Kinder- und Jugendfilmsektion Generation Kplus der Berlinale 2020. Alle Filmbesprechungen und sonstigen Berichte von diesem Festival gibt es hier im Blog unter dem Tag #berlinale.

Das „H“ steht für Happiness, was man hier vorzugsweise mit Lebensfreude oder Glück übersetzen möchte; Candice Phee, zwölf Jahre alt und möglicherweise etwas seltsam, bekommt diesen Buchstaben vorgestellt und soll bei einer Schulaufführung dazu etwas Mitreißendes auf die Bühne bekommen. Glücklicherweise kann das „H“ allerdings auch für etwas anderes stehen, denn mit dem Glück ist das so eine Sache, es lässt sich schwer zwingen.

Aber Candice, mit offenen Augen und offenem Gesicht grandios gespielt von Daisy Axon, wird es jedenfalls versuchen. Ihre Eltern (Emma Booth und Richard Roxburgh) haben sich seit dem Plötzlichen Kindstod von Candices Schwester Sky weitgehend zurückgezogen – die Mutter in ihr Schlafzimmer, der Vater an seinen Schreibtisch, wo er immerzu schreibt und programmiert. Und weil es irgendeinen Streit zwischen den Brüdern gab, den sie nicht mehr ansprechen wollen, hat auch ihr Onkel „Rich Uncle Brian“ (Joel Jackson) nur noch mit Candice Kontakt.

Dass ich immer noch keine ausführliche Besprechung von Rocca verändert die Welt hier im Blog veröffentlicht habe, von diesem eigentlich sehr schönen und vor allem sehr unterhaltsamen Film von Katja Benrath, hat vor allem damit zu tun, dass es mir noch nicht so richtig gelungen ist, meine ambivalenten, gar widersprüchlichen Gefühle zu diesem Film und zur Rolle seiner Hauptfigur richtig in Worte zu fassen. Interessanterweise erlaubt H is for Happiness es mir, diese meine Gefühle etwas klarer zu fokussieren.

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Streaming-Tipps: 18. Februar 2019

In meinem wöchentlichen Newsletter schicke ich jeweils einen Streaming-Tipp für Kinder und Eltern mit – Neuerscheinungen oder Fundstücke auf Netflix oder Amazon Prime, gelegentlich auch Filme, die ganz ohne Abo kostenfrei erreichbar sind. Diese Streaming-Tipps (aber nicht immer die gleichen) gibt es auch hier im Blog, im Wechsel mit Hinweisen auf Neuerscheinungen auf DVD und Blu-ray.

Kinderfilme im Streaming

Tom und Hacke

Norbert Lechners Kinderkrimi hat keine der Harmlosigkeiten, die dieses Subgenre sonst so auszeichnet; der Mord ist real, die Situation insgesamt grimmig, kurz nach dem Zweiten Weltkrieg in der bayerischen Provinz. Man hört die Region, man zittert mit den beiden Helden, die sehr angemessene Wiedergänger von Tom Sawyer und Huckleberry Finn sind. Ein wunderbarer kleiner Film.

(FSK 6, empfohlen ab 10 Jahren – Tom und Hacke auf amazon Prime) „Streaming-Tipps: 18. Februar 2019“ weiterlesen

Kurzfilm zum Wochenende: Rosso Papavero (2015)

Martin Smatanas wunderschöner Stop-Motion-Animationsfilm Rosso Papavero (Klatschmohn) ist ein nächtlicher Traum voller Magie: Wie aus einem Glühwürmchen etwas entsteht, ein Zirkus wächst, eine ganze Menagerie. Ein kleiner Junge staunt und schaut… und am Ende, ist das gruselig oder nur die völlige Hingabe an die Phantasie und den Zauber?

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Schönes Wochenende!

Neu im Kino: 13. Februar 2020

Soweit es Kinoneustarts gibt, stelle ich sie hier zuweilen vor – fast immer mit Trailer und in der Regel mit einer kurzen Einschätzung – entweder verweisend auf meine eigene ausführliche Kritik oder auf die Einschätzung einer Kollegin oder eines Kollegen.

Sonic the Hedgehog

Auch Computerspiel-Verfilmungen sind nicht wirklich totzukriegen, diesmal geht es um einen blauen Igel, der extrem schnell ist, wenn ich das – ohne das zugrundeliegende Spiel zu kennen – so vereinfachen darf. Frank Arnold ist von dem Film recht angetan, vor allem von Jim Carreys komödiantischem Einsatz, auch wenn er ansonsten doch eine gewisse Durchschnittlichkeit zu attestieren scheint:

»Sonic the Hedgehog« ist ein weiterer Animationsfilm, der Familie und Freundschaft beschwört.

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