6. Berliner KUKI-Festival

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Am kommenden Sonntag beginnt um 14 Uhr das Berliner KUKI-Festival, das Internationale Kinder- und Jugendkurzfilmfestival, das als kleine Schwester des interfilm 2013 bereits zum sechsten Mal stattfindet. Es läuft eine ganze Woche bis zum darauffolgenden Sonntag, den 17. November, im Filmtheater am Friedrichshain (nebst einer Vorstellung im Neuköllner Passage-Kino).

Die meisten Sektionen des Festivals, vor allem im Wettbewerb, richten sich an Kinder ab 6 Jahren (gestaffelt ab 6, ab 8 …); hinzu kommt ein Kita-Programm für Kleinere sowie Sprachprogramme in Englisch, Spanisch und Französisch für Jugendliche ab 14 Jahren. Ergänzt wird das Ganze durch Workshops für Kinder und Pädagog_innen. Die Shorts aus der ganzen Welt laufen auf der Leinwand in Originalsprache; bei Bedarf werden die Dialoge live auf Deutsch eingesprochen; bei den Programmen für Ältere Kinder gibt es deutsche Untertitel. Zum Teil sind die Filmemacher anwesend, um nach der Vorstellung die Fragen des Publikums zu beantworten.

Vom Programm selbst kannte ich bisher nur zwei aus dem Programm für Kinder ab 6 Jahren: Die Igel und die Stadt (Ezi Un Lielpilseta), der bereits auf der Berlinale zu sehen war, sowie Mein seltsamer Großvater. Allerdings gab es für die Presse noch jeweils einen Film aus den Wettbewerbssektionen vorab zu sehen, so dass ich guten Gewissens hoffen darf, dass das Programm durchweg von so hohem Niveau ist wie die Filme, die ich daraus kenne (z.B. aus dem Programm ab 4 Jahren: Licht aus im Schneckenhaus!).

Die einzelnen Filme hier aufzuführen, ergäbe nur eine recht unfruchtbare Liste, die sich ebenso leicht in den verschiedenen Sektionen auf der Festivalhomepage nachsehen lässt. Deswegen sei für die Skeptiker allenfalls noch auf die Zapf-Familienvorstellung hingewiesen, die das Festival am Sonntag, den 17. November ab 14 Uhr abschließt: Der Eintritt ist frei. Aber dann ist es natürlich auch zu spät, um sich noch nachträglich in eine der Vorstellungen zu setzen, also lieber vorher schon hingehen!

Das KUKI war im Monat November meine besondere Empfehlung im Newsletter „Kinderkino in Berlin“, der ab sofort monatlich und kostenlos versandt wird. Die Anmeldung ist hier ganz einfach möglich; eine E-Mail-Adresse genügt. Das erste Exemplar des Newsletters (November 2013) kann hier angesehen werden.

Kurzfilm zum Wochenende: Signs (2010)

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Eine nicht ganz harmlose Animation von Vincent Gallagher, in der die Figuren aus Verkehrszeichen zu Leben erwachen – und sich prompt in Händel miteinander begeben. Der Film lief 2011 auf dem Berliner KUKI-Festival; gegenüber Film Ireland sagte Gallagher zur Entstehung des Projektes:

I first had the idea for Signs when I noticed a ‘children crossing’ sign in my area. Someone had replaced the boy with a Grim Reaper. It was a great image and it immediately got me thinking about those small silhouettes as characters.

Für Kinder ab acht Jahren. Schönes Wochenende!

Kurzfilm zum Wochenende: Nicolas et Guillemette (2008)

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Ein Tanz von Draht und Plastikbändern, eine kleine Träumerei. Nicolas et Guillemette ist der bisher einzige Kurzfilm von Virginie Taravel, darin erwachen eines Nachts ein paar Flechtfiguren zur Musik einer Spieluhr zu eigenem Leben. Das Ganze braucht keine Worte. Auf der Homepage zum Film gibt es noch einige Bilder und mehr. 2009 wurde der Film auch auf dem Berliner Kuki-Festival gezeigt. Geeignet für Kinder ab 4 Jahren.

(Vor dem Video wird von allocine.fr u.U. französischsprachige Werbung eingeblendet.)

Schönes Wochenende!