Kurzfilm zum Wochenende: DAMM! Die Geschichte von Kit, dem Biber (2017)

Kit ist nicht so fleißig, wie der Biberchef es gerne hätte – er ist hilfsbereit und auch ein wenig verspielt, leicht ablenkbar. Man lässt ihn, leicht genervt, gewähren… Und als der Frühling kommt, zeigt sich, dass es auch ganz klug sein kann, einen Biber zu haben, der ungewöhnliche Freunde hat.

Kjell Boersmas DAM! The Story of Kit the Beaver kommt ohne Worte aus; es genügt die einfache, aber ausdrucksstarke Animation, unterlegt mit der von Erica Procunier für den Film komponierten Musik des Toronto Symphonieorchesters – und alles wird klar und verständlich.

Auch dieser Film lief in diesem Jahr auf dem famosen KUKI Festival in Berlin.

DAM! The Story of Kit the Beaver [Complete film/Film entier]

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Schönes Wochenende!

Kurzfilm zum Wochenende: Verstecken (2018)

Verstecken (Hide and Seek oder, im Original, ハイドアンドシーク) von Mimi Shinko ist ultra-reduzierte Animation. Der Film sieht so aus, als könne man das einfach mal so daheim mit Karton, Farben, Knete und ein paar Stöckchen nachmachen. Kann man vielleicht auch, und dann aber eben auch nicht. Denn der Film hat, wenn man genau hinschaut, einen ganz speziellen Rhythmus, spielt mit Schärfe und Unschärfe, mit Formen und Verwandlungen sowieso. Das macht man nicht mit links – aber wenn es das eine oder andere Kind dazu anregt, mal mit Knete, Pappe und einem Tablet zu experimentieren, umso besser.

Hide and Seek läuft auf dem KUKI-Festival, dem Internationalen Kurzfilmfestival für Kinder und Jugendliche Berlin, das noch bis Sonntag läuft. (Offenlegung: Ich bin in diesem Jahr auf dem KUKI Mitglied der FBW Jury.)

ハイドアンドシーク

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Schönes Wochenende!

Kurzfilm zum Wochenende: Ameise (2017)

Von Julia Ocker habe ich hier schon einmal einen Animationsfilm vorgezeigt, einige weitere habe ich gesehen; Ameise ist ein Film, der ihr besonders gut gelungen ist. Ohne ein gesprochenes Wort, dicht und graphisch sehr vereinfacht, dabei immer klar in Design wie Aussage: Ein tolles Ministück Minikino auch für sehr Kleine.

Ameise ist einer der vielen kurzen Höhepunkt auf dem diesjährigen KUKI-Festival, dem Internationalen Kurzfilmfestival für Kinder
und Jugendliche Berlin, das am kommenden Sonntag, den 18. November 2018, um 14 Uhr mit einer großen Eröffnungsfeier im Filmtheater am Friedrichshain startet und dann bis 25. November ein volles und abwechslungsreiches, für unterschiedliche Altersgruppen gestaffeltes Programm an Kurzfilmpreziosen anbietet. Wenn Ihr in Berlin seid und ein bisschen Zeit habt, geht da unbedingt hin.

(Offenlegung: Ich bin in diesem Jahr auf dem KUKI Mitglied der FBW Jury, und Ameise ist einer der Filme, die wir bewerten dürfen.)

Animanimals: Ant

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Schönes Wochenende!

Kurzfilm zum Wochenende: Herbst (2016)

Selten habe ich mich so gefreut, einen Kurzfilm hier zeigen zu können. Denn Automne von Yann Austin, Marie Briand, Cécile Fauchie, Louise Flatz, Helene Letourneur und Marina Saunier vom Institut Supérieur des Arts Appliqués ist nicht nur ein wunderbarer und ruhiger Blick auf die aktuelle Jahreszeit aus der Perspektive einer Künstlerin.

Der Film ist außerdem im Wettbewerbsprogramm des diesjährigen KUKI zu sehen, des 10. Internationalen Kurzfilmfestivals für Kinder und Jugendliche Berlin. Das KUKI, das ich im vergangenen Jahr als Partner begleiten durfte (diesmal hat das aus vielerlei zeitlichen und geographischen Gründen nicht geklappt), ist eines der schönsten Berliner Publikumsfestivals – es zeigt ausschließlich Kurzfilme für Kinder und Jugendliche, mit klarem ästhetischem und politischem Anspruch an die Filme, die gezeigt werden. Vor einem Jahr hatte ich mich darüber auch ausführlich mit der künstlerischen Leiterin des Festivals, Monica Koshka-Stein, unterhalten: Das Gespräch lässt sich hier anhören.

Automne ist nur eines der vielen Wunder, die beim KUKI ab 19. November 2017 auf großer Leinwand zu sehen sind. Perfekte Kinderunterhaltung. (Hier mein Lieblingsfilm vom letzten Festival.)

Schönes Wochenende!

KUKI präsentiert: Sklaven des Rave (2014)

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Berliner_innen! Es beginnt: Das Wochenende des KUKI-Festivals. Noch bis Sonntag läuft das 9. Internationale Kinder- und Jugendkurzfilmfestival Berlin, und Ihr solltet Euch dringend aus dem reichhaltigen Programm Vorstellungen heraussuchen, die zum Alter Eurer Kinder passen, und hingehen! Warum? Weil Kurzfilme gut für Eure Kinder sind. Weil das KUKI Filme auswählt, die schlichtweg fabulös sind. Weil Ihr lachen, weinen und glucksen werdet und überhaupt.

ku9_rgb_de_logo1_bunt-transparent Und wer das nach den KUKI-Filmen aus vergangenen Jahren, die ich in den letzten Wochen gepostet habe, noch nicht glaubt, wird vielleicht mit diesem kleinen Kleinod überzeugt, dem “Rausschmeißer” auf der Eröffnungsfeier letzten Sonntag, der alles zusammenbringt, was ganz kurze Kurzfilme so können: Mit einfachen Mitteln und einer klaren Idee ganz heftige Glücksgefühle auslösen. Slaves of the Rave von William Garratt: Zweieinhalb Minuten Glück. Mit Pups!

Schönes Wochenende! Geht zum KUKI!

KUKI präsentiert: Ernesto (2011)

ernesto

Am Sonntag geht es los! Das 9. Internationale Kinder- und Jugendkurzfilmfestival Berlin öffnet seine Türen mit der Eröffnung um 14 Uhr für eine ganze Woche voller Kurzfilme für klein und sehr klein, die für groß aber keineswegs uninteressant oder langweilig sind. Im Gegenteil! Es gibt jede Menge Kleinode zu entdecken. Als Medienpartner des Festivals zeige ich hier im Blog noch bis kommende Woche freitags einen Kurzfilm, der in den vergangenen Jahren auf dem KUKI lief.

ku9_rgb_de_logo1_bunt-transparent Vor drei Jahren lief dort Ernesto von Corinne Ladeinde, eine witzige kleine Meditation übers Dazugehören und Gruppenzwang – Ernesto hat nämlich als einziges Kind noch alle Milchzähne. Und die wollen auch irgendwie nicht raus. Stattdessen wollen sie… singen.

https://vimeo.com/31879631

Schönes Wochenende! (Geht zum KUKI!)