Kleinkram-Wochenrückblick

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Auf der Facebook-Seite zu diesem Blog veröffentliche ich im Lauf der Woche immer wieder kleine Hinweise, Trailer und Bilder, die mir interessant erscheinen; von diesen Beiträgen möchte ich in Zukunft halbwegs regelmäßig die wichtigsten auch hier im Blog selbst jeweils sonntags kurz zusammenstellen.

Die filmothek der Jugend NRW bietet eine DVD mit “Trickfilmschule” an – ein Schwung von Clips darüber, wie man mit seinen Kindern selbst kleine Animationsfilme drehen kann. Ist bestellt und bekommt hier demnächst hoffentlich eine etwas ausführlichere Würdigung. Oh, und die Wombles kriegen womöglich ein Remake aus Pixeln. Braucht das wer? Mir reicht das Original.

Arielle, die Meerjungfrau mit “Second Screen” „Kleinkram-Wochenrückblick“ weiterlesen

Die Vampirschwestern (2012)

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Möglicherweise bin ich da ein wenig verklemmt, aber mich stört es massiv, wenn in den ersten fünf Minuten eines Filmes schon klar wird, dass die Autorin zu faul war, selbst so eine Kleinigkeit wie die grobe Funktionsweise einer Spiegelreflexkamera zu recherchieren, bevor sie ihren Figuren für die Handlung völlig unlogische Sätze in den Mund legt – wer so schlampt, den interessiert meist auch der Rest des Films überhaupt nicht.

Überraschenderweise wird dann aus Die Vampirschwestern noch eine ziemlich solide Komödie, bei der die vampirischen Gruselmomente allerdings (das wird derzeit zur Regel) zu einem Schwarzen Loch der Abwesenheit zusammengeschrumpft sind bzw. allenfalls folkloristische Bedeutung haben. Denn eigentlich gibt sich der Film die Gestalt einer Culture-Clash-Komödie: eine deutsch-transsilvanische Mensch-Vampirfamilie (mit Christiane Paul und Stipe Erceg als die Eltern Elvira und Mihai Tepes) zieht aus dem weit entfernten Osten mitten in ein klassisches Klinkerhauswohngebiet irgendwo in Deutschland. Kleinstadtleben wird halt erst so richtig schlimm, wenn man nicht mehr zur Schule fliegen darf. „Die Vampirschwestern (2012)“ weiterlesen

Kurzfilm zum Wochenende: Doctor Knowgood – Der Stolz des Löwen (2010)

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Ein wunderbar animierter Stop-Motion-Film über einen Arzt, der den wilden Tieren zur Seite steht – bei diesem Problem des Löwen aber helfen einigermaßen unorthodoxe Methoden. Doctor Knowgood: Lion’s Pride stammt von dem niederländischen Regisseur Arnold Zwanenburg, der sein Produktionsstudio offenbar komplett nach Yogyakarta in Indonesien verlagert hat. In einer (leider unvollendet gebliebenen) Interviewreihe im Stop.Frame!-Blog erzählt er einiges über Konzept, Bastelei und Produktion.

Der Film sollte für Kinder spätestens mit sechs Jahren problemlos zugänglich sein, allenfalls die Sache mit der Rechnung muss man vielleicht erklären. ;-)

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Schönes Wochenende!

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Die Rote Zora (2008)

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In einem kleinen Fischerdorf im Kroatien der 1930er Jahre schlägt sich eine Gruppe von Waisenkindern unter Führung eines Mädchens, der „Roten Zora“ (Linn Reusse), ohne Unterstützung von Erwachsenen durch. Sie nennen sich „Uskoken“, hausen in einer Burgruine und sorgen gemeinsam mit gelegentlichen kleinen Diebstählen und ein bisschen Jagd dafür, dass sie genug zu essen haben. Als der frisch verwaiste Branko (Jakob Knoblauch) zu ihnen stößt, verschieben sich die Beziehungsverhältnisse in der Gruppe. Zur gleichen Zeit wird der Fischer Gorian (Mario Adorf) mit nicht nur fairen Mitteln vom Fischgroßhändler Karaman (Ben Becker) bedrängt, ihm seine Fischgründe abzutreten. Zoras Bande, bei Karaman und dem von ihm bestochenen Bürgermeister (Dominique Horwitz) eh’ nicht wohl gelitten, ergreift für Gorian Partei.

Der Roman Die Rote Zora und ihre Bande, von Kurt Kläber unter dem Pseudonym Kurt Held veröffentlicht, wurde in den 1970er/1980er Jahren schon einmal für eine Fernsehserie verfilmt. Der Handlungsrahmen des Buches ist im Drehbuch einigermaßen reduziert worden – für Literaturverfilmungen ist das nicht weiter ungewöhnlich. Allerdings ist es doch bemerkenswert, wie wenig Aufmerksamkeit dem Konflikt zwischen Karaman und Gorian gewidmet wird. Stattdessen reiht der Film eine Episode an die nächste, die zuweilen wie unverbunden nebeneinander zu stehen scheinen – ein Spannungsbogen will sich da nicht entwickeln.

Weiterlesen: Meine vollständige Kritik zu Die Rote Zora erschien im Februar 2008 hier auf critic.de.

(Foto: Universal)

Kurzfilm zum Wochenende: Der Kaulquappentümpel (2010)

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La mare aux têtards ist als Teaser für eine Kinder-Fernsehserie entstanden, die aber anscheinend nie realisiert wurde. Der kurze, ganz und gar nicht aufregend gemeinte Film stammt von Guillaume Delaunay, mit Musik von Yan Volsy.

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Schönes Wochenende!

(via)

Kinostart diese Woche (29. August 2013): Planes

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Heute startet Disneys neuer Animationsfilm Planes in den deutschen Kinos, ein Nachfolgefilm zur Cars-Reihe, der ursprünglich direkt auf DVD erscheinen sollte und jetzt – gerne wurde vorab kritisiert: weil man möglichst viel Geld herauspressen wollte – auch im Kino startet. Und leider scheint, wenn man die Kritiken liest, sich die Befürchtung zu bestätigen, dass Disney hier auf der Basis von Meriten aus dem Hause Pixar nur ein allenfalls durchschnittliches Produkt abliefert. „Kinostart diese Woche (29. August 2013): Planes“ weiterlesen