Berlinale 2016: Siv Over Vilse (Mia schläft woanders, 2016)

Die siebenjährige Siv (oder, in der deutschen Übersetzung, Mia) ist ein wenig fasziniert von der rothaarigen Cerisia, die neu in ihre Klasse gekommen ist. Gerne lässt sie sich auf eine Übernachtung einladen; aber in Cerisias Wohnung ist alles ein wenig anders als bei ihr zuhause. Siv lebt allein mit ihrem Vater, dort ist alles vertraut und klein. Bei Cerisia sind die Wände hoch, der Flur hat viele Türen, bei den trompe-l’œil-Tapeten weiß man nicht so recht, was wirklich ist und was nicht, und dann ist da noch der Hund mit dem seltsamen Geschwür auf dem Kopf.

berlinale_logo Sivs Aufenthalt gerät in Catti Edfeldts Film von einem kleinen Abenteuer mit vagem Unwohlsein zu einer nächtlichen Traumreise, in der die Realität ein wenig aus ihren Angeln gehoben wird. Es scheint Magie im Spiel zu sein, aber sie ist nie nur in eine Richtung gestrickt: Nicht nur der Hirsch aus dem einen Gemälde hat sich aus seinem Rahmen bewegt, auch der Tiger aus dem Bild daneben. Die Meerschweinchen der Familie sind zu sprechenden, reimenden Waschbären geworden, die dauernd lügen, sich gegenseitig und Siv Quatsch erzählen.

Das ist ein Traum mit den ambivalenten Qualitäten eines echten Traumes: manchmal ein wenig bedrohlich, manchmal sehr schön und poetisch. Die Erwachsenen sind seltsame Menschen, die ungesunde Sachen essen dürfen und deshalb nachts in ihren Betten Torte verspeisen. In jedem Zimmer scheint Siv eine andere Größe zu haben, der Staubsauger ist ihr Freund, Plastik-Quietscheentchen hingegen: na, man weiß es nicht so genau. Lewis Carroll lässt schön grüßen.

Natürlich will Siv Over Vilse kein Alice im Wunderland sein – aber Edfeldt drechselt um die Geschichte eine Welt voll Phantasie, Abenteuer und Uneindeutigkeiten, die aber dennoch ein Happy-End bekommt, wenn auch eines mit Augenzwinkern. Das ist alles Tausendmal besser als übereindeutiges Kinderfernsehen.

Siv Over Vilse (Mia schläft woanders), Schweden/Niederlande 2016. Regie: Catti Edfeldt, Lena Hanno Clyne. 79 Minuten, empfohlen ab 7 Jahren. Bisher kein Kinostart.

Molly Monster – Der Kinofilm (2016)

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Molly Monster ist ein Einzelkind. Noch. Sie lebt mir ihrem Papa Popo und ihrer Mutter Etna gemütlich und glücklich in ihrer Monsterwelt: Auf dem einen Hügel schläft und spielt sie, nebenan auf den Hügeln sind Küche und schließlich elterliches Schlafzimmer verteilt. Nun hat sich aber Du-weißt-schon-was angekündigt, und Molly hat für ihren kleinen Bruder – oder ihre kleine Schwester – eine Mütze gestrackt, die das Ei warmhalten soll. Ihr bester Freund, das Aufziehspielzeug Edison, ist allerdings recht eifersüchtig …

berlinale_logo Wer Molly Monster nicht kennt, zum Beispiel vom Sandmännchen her, soll sich nicht grämen, sondern sollte sich eher ein paar Kinder zulegen – oder heimlich ein paar Folgen der Zeichentrickserie ansehen, die erfreuen auch das Elternherz. Für den Kinofilm Molly Monster haben sich nun die Regisseure Ted Sieger (von dem die Figur ursprünglich stammt), Michael Ekbladh und Matthias Bruhn eine etwas umfangreichere Handlung (Drehbuch: John Chambers) vorgenommen, diese aber auch nicht über sehr vorschulkindertaugliche siebzig Minuten hinweg ausgewalzt. Das ist wohltuend straff in eng miteinander verwobenen Episoden erzählt und zugleich so locker gestrickt, pardon: gestrackt, dass es die Aufmerksamkeitsspanne auch jüngerer Zuschauerinnen und Zuschauer nicht überfordert.

Weiterlesen: Meine ausführliche Besprechung dieses wunderbaren Animationsfilms ist im Berlinale-Blog von kino-zeit.de erschienen.

Ted Sieger’s Molly Monster läuft im Rahmen der Berlinale Generation am Mittwoch (17.02.2016) um 10.00 Uhr im Filmtheater am Friedrichshain.

Berlinale 2016: Ente gut! Mädchen allein zu Haus (2016)

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Es lebt sich, diesen Eindruck könnte man haben, eher dysfunktional in Halle-Neustadt. Pauline (Lisa Bahati Wihstutz), elf Jahre alt, wird wegen ihrer roten Haare in der Schule gehänselt – und zugleich klaut man ihre Hausaufgaben, schließlich ist sie nicht nur eine gute Schülerin, sondern auch fleißig. Aus Einsamkeit und Langeweile beobachtet sie abends mit dem Fernrohr die Familien im Hochhaus nebenan und macht sich Notizen: Die eine Frau isst schon wieder fette Ente vom Asia-Imbiss, die andere streitet mit ihrem Mann…

berlinale_logo Als ihr auffällt, dass die Mutter von Linh (Lynn Dortschack) und Tien (Linda Phuong Anh Dang) verreist ist und die beiden Mädchen allein zuhause gelassen hat – die Großmutter der Kinder in Vietnam ist krank geworden – verlangt sie von den beiden Geld, sonst werde sie ihnen das Jugendamt auf den Hals schicken. Aus der versuchten Erpressung wird dann aber eine Freundschaft, die einige Male auf eine harte Probe gestellt wird: Zuerst verschwindet Geld aus Linhs Wohnung, dann gibt es Ärger mit der Schule und schließlich auch mit dem Jugendamt…

Weiterlesen: Meine Kritik zu Ente gut! Mädchen allein zu Haus ist im Berlinale-Blog von kino-zeit.de erschienen.

Ente gut! Mädchen allein zu Haus läuft am Dienstag (16.02.) um 15.30 Uhr und am Sonntag (21.02.) um 10.00 Uhr im Filmtheater am Friedrichshain sowie am Donnerstag (18.02.) um 17.30 Uhr im CinemaxX.

(Foto: Berlinale)

Berlinale 2016: Born To Dance (2015)

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Tanz im Film ist – jenseits klassischer Walzermelodien – fast immer eine Geste des Aufbegehrens oder wenigstens jugendlicher Selbstbehauptung. Da geht es, von Step Up bis Footloose, um so viel: Positionen in der sozialen Hackordnung (der Tänzer, aber auch der Welt), die eigene Peergroup (etwa in Form der eigenen Hip-Hop-Crew, die gegen andere antritt), die Erwartungen von Eltern und Gesellschaft.

berlinale_logo Born To Dance folgt den im Hip-Hop-Tanzfilm-Universum zentralen Elementen und Topoi; aber ähnlich wie das britische Pendant StreetDance 3D holt er nicht zu ganz großen Gesten aus (was vor allem amerikanische Filme des Genres oft auszeichnet), sondern bezieht seine Stärken und Themen aus dem Lokalen, in diesem Fall: Neuseeland mit seinen sozialen wie ethnischen Spannungen.

Weiterlesen: Meine vollständige Kritik von Born To Dance ist im Berlinale-Blog von kino-zeit.de erschienen.

Born to Dance ist im Jugendprogramm der Berlinale zu sehen (Generation 14plus) und läuft am Sa 13.02. 17:00 im HKW, So 14.02. 15:30 im Cubix 8, Mo 15.02. 16:30 im CinemaxX 3, Di 16.02. 11:30 im HAU Hebbel am Ufer (HAU1) (Berlinale Talents Film Screening mit Q&A), So 21.02. 15:30 im Zoo Palast 1.

(Fotos: Berlinale)

Kinderfilme auf der Berlinale 2016

Vom 11. bis 21. Februar 2016 breitet sich in Berlin wieder die Berlinale über die Kinolandschaft und -freund_innen aus – wie ein kratziger, von Eiswinden durchzogener Teppich der harten cineastischen Glückseligkeit. Naja, und viele werden wahrscheinlich kommen, weil sie hoffen, die Jurypräsidentin Meryl Streep zu Gesicht zu bekommen. Auch gut.

berlinale_logo Auch im diesjährigen Programm gibt es wieder – in der Sektion “Generation”, Abteilung “Kplus” – einige Kinderfilme zu sehen, von denen viele viel versprechen. Es gibt zahlreiche Weltpremieren zu sehen (bei denen man also vorher nicht so recht weiß, was auf die Zuschauer_innen zukommt) und ein paar spannende neue Produktionen auch aus Deutschland.

Ich habe hier einmal kurz die Filme zusammengestragen, mit den vom Festival vorbereiteten Inhaltsangaben und Hintergrundinfos – sowie zudem, soweit auffindbar, zu jedem Film den Trailer oder sonst ein Video. (Nicht alle sind auf Deutsch oder Englisch, aber so ist das bei einem so wunderbar bunt internationalen Programm wie bei der Berlinale.) Weltpremiere (WP): Erste offizielle Aufführung des Films weltweit. Internationale Premiere (IP): Erste offizielle Aufführung des Films außerhalb seines Produktionslandes. Europäische bzw. Deutsche Premiere (EP bzw. DP): Erste Aufführung in Europa bzw. in Deutschland.

Einige Filme werde ich vor Festivalbeginn sehen können und hoffe, dass ich möglichst viele hier (wenigstens kurz) besprechen kann (vor allem eine Frage der Zeit, zwischen Erwerbsarbeit und Familie).

ENTE GUT! Mädchen allein zu Haus

Von Norbert Lechner – Deutschland, Weltpremiere

Weil ihre Mutter zurück nach Vietnam musste, kümmert sich die elfjährige Linh alleine um ihre kleine Schwester und den Imbiss. Niemand darf davon wissen, aber der gleichaltrigen Pauline aus dem Nachbarhaus entgeht nichts. Wird die selbst ernannte „Spionin“ die Schwestern auffliegen lassen?

Genç Pehlivanlar (Young Wrestlers)

Von Mete Gümürhan – Türkei/Niederlande, Weltpremiere

Leben, lernen und leiden: Für ihren Traum vom Ringen nehmen die 26 Jungen des Sportinternats in der türkischen Provinz Amasya viel auf sich. Der Dokumentarfilm folgt hautnah, aber unaufdringlich ihrem Alltag zwischen Kameradschaft und Konkurrenz.

Jamais contente

Von Emilie Deleuze – Frankreich, Weltpremiere

Aurore hat zwar nicht die besten Noten, aber doof ist sie nicht. Ziemlich scharfsinnig beobachtet und kommentiert sie ihr Umfeld – ihre Eltern, die Jungs, ihren Französischlehrer und sich selbst. Mit trotziger Sturheit testet Aurore ihre Grenzen aus und findet dabei heraus, dass die Musik ein Ventil und sie letztlich doch nicht „frigide“ ist. Der Film basiert auf der erfolgreichen französischen Jugendbuchtrilogie „Le Journal d’Aurore“. Mit Catherine Hiegel, Alex Lutz.

Little Men

Von Ira Sachs – USA, Internationale Premiere

Schnell werden Tony und Jake, der neu in der Brooklyner Nachbarschaft ist, zu besten Freunden. Empathisch und zugleich mit einem feinen Gespür für soziale Dissonanzen erzählt Regisseur Ira Sachs (Teddy-Award-Gewinner Berlinale Panorama 2012: Keep the Lights On) von einer jungen Freundschaft im Konflikt mit der Logik einer erwachsenen Welt. Little Men wird auch im Panorama präsentiert. Mit Jennifer Ehle, Greg Kinnear, Alfred Molina.

Mavi Bisiklet (Blue Bicycle)

Von Ümit Köreken – Türkei/Deutschland, Weltpremiere

Der zwölfjährige Ali lebt in kargen Verhältnissen in der anatolischen Provinz. Sein mühsam verdientes Geld spart er für seinen größten Traum: ein nagelneues, blaues Fahrrad. Als seiner heimlichen Liebe Elif in der Schule eine große Ungerechtigkeit widerfährt, nimmt Ali den engagierten Kampf für die Demokratie und gegen ein festgefahrenes System auf.

Ottaal (The Trap)

Von Jayaraj Rajashekaran Nair – Indien, Europäische Premiere

Das paradiesisch anmutende Leben des achtjährigen Kuttappayi wird getrübt vom Verlust der Eltern. In eindringlich schöner Natur lebt, fischt und lacht er nun mit seinem Großvater, dem Entenhirten. In die Zukunft blickt der Junge mit hoffnungsvollen Träumen und ahnt nicht, dass er bald das Schicksal vieler Millionen Kinder weltweit teilen wird, die heutzutage zu Kinderarbeit gezwungen werden.

Rara

Von Pepa San Martín – Chile/Argentinien, Weltpremiere

Jungs interessant finden, Jungs doof finden, der besten Freundin ganz nahe sein und vor ihr Geheimnisse haben, Sorgen in der Schule und die nervigen Eltern: Die Probleme einer 13-Jährigen. Das alles hat für Sara nichts damit zu tun, dass ihre Mutter mit einer Frau zusammenlebt. Ihr Vater sieht das anders. DAAD-Kurzfilmpreis-Gewinnerin Pepa San Martín (Berlinale Shorts 2011: La Ducha) inszeniert ihr Langfilmdebüt nach einem chilenischen Sorgerechtsfall.

Rauf

Von Barış Kaya, Soner Caner – Türkei, Weltpremiere

Mit der Farbe Pink hofft der Junge Rauf seine heimliche große Liebe, die ältere Zana, zu gewinnen. Aber wie sieht Pink eigentlich aus und ist die Farbe überhaupt in einem verschneiten, kurdischen Bergdorf zu finden? Aus der Erwachsenenwelt schwappen indessen unklar düstere Nachrichten herüber.

Siv sover vilse (Siv Sleeps Astray)

Von Catti Edfeldt, Lena Hanno Clyne – Schweden / Niederlande, Weltpremiere

Die kleine Siv (Astrid Lövgren) soll bei Cerisia (Lilly Brown) übernachten, doch je später der Abend, desto merkwürdiger erscheinen die Dinge im schrägen Zuhause ihrer neuen Freundin. Eine originelle Verfilmung von Pija Lindenbaums Kinderbuch „Mia schläft woanders“.

Solan og Ludvig – Herfra til Flåklypa (Louis & Nolan – The Big Cheeserace)

Von Rasmus Sivertsen – Norwegen, Internationale Premiere

Für den frechen Elster-Jungen Solan geht es beim Käserennen um weit mehr als die Ehre. Siegessicher und mit viel Einfallsreichtum geht er mit seinen beiden Mitstreitern an den Start. Aber das ausgebuffte Gegnerteam aus dem verfeindeten Nachbardorf kämpft mit harten Bandagen. Turbulent und mit viel Humor erzählt diese liebevoll umgesetzte Knet-Animation, dass es nicht immer ums Gewinnen geht.

Ted Sieger’s Molly Monster – Der Kinofilm

Von Ted Sieger, Matthias Bruhn, Michael Ekbladh – Deutschland / Schweiz / Schweden, Weltpremiere

Helle Aufregung im Monsterland: Die kleine Monsterin Molly soll ein Geschwisterchen bekommen. Bevor dieses endlich aus dem Ei schlüpft, müssen Molly und ihr bester Freund Edison einige Abenteuer bestehen. Bunter Animationsspaß für die Kleinsten im Kinoformat nach der beliebten Fernsehserie „Die kleine Monsterin“.


(Trailer auf Schweitzerdeutsch)

Woorideul (The World of Us)

Von Yoon Ga-eun – Republik Korea, Weltpremiere

Alleine unterwegs in den sommerlichen Gassen knüpfen die beiden zehnjährigen Sun und Jia ein Band zärtlicher Freundschaft. Die turbulente soziale Dynamik ihrer Schulklasse droht es wieder zu zerreißen. Gläserner-Bär-Gewinnerin Ga-eun Yoon (Berlinale Generation Kplus 2014: Sprout) kehrt mit einem Debüt zurück, das in leisen Tönen eindringlich das Erleben eines zarten jungen Mädchens schildert und dabei zu großer Kunst findet.

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Von Marta Minorowicz – Deutschland / Polen, Weltpremiere

In der kargen Steppe der Mongolei trainiert der elfjährige Sukhbat hart für den Sieg beim Pferderennen und hofft auf väterliche Anerkennung. In weiten Landschaftsbildern und einer dokumentarisch anmutenden Sprache erzählt der Film die Geschichte einer nomadischen Kindheit.

Kurzfilme Generation Kplus

Aurelia y Pedro (Aurelia and Pedro), Mexiko, von Omar Robles, José Permar – WP
Cats & Dogs, Schweiz/Deutschland, von Gerd Gockell, Jesús Pérez – IP
Chopping Onions, USA, von Adinah Dancyger – EP
El inicio de Fabrizio (Fabrizio’s Initiation), Argentinien, von Mariano Biasin – IP
En la azotea (On the Roof), Spanien, Damià Serra Cauchetiez – IP
Kill Your Dinner, Australien, von Bryn Chainey – WP
Le renard minuscule (The Teeny-Weeny Fox), Frankreich/Schweiz/Belgien, von Aline Quertain, Sylwia Szkiladz – IP
Lili, Dänemark/Großbritannien, von Siri Melchior – WP
Little Doll, Irland, von Kate Dolan – WP
Neiwa, Mexiko, von Abraham Cruz Herrera, Javier Vázquez Cervantes – WP
Nina, Belgien, von Emmanuel Elliah, Maria Körkel – WP
Ninnoc, Niederlande, von Niki Padidar – IP
Semele, USA/Zypern, von Myrsini Aristidou – EP
Simon’s Cat ‘Off to the Vet’, Großbritannien, von Simon Tofield – IP
Skatekeet, Niederlande, von Edward Cook – IP
Take Your Partners, Großbritannien, von Siri Rodnes –WP
The Boyfried Game, Australien, von Alice Englert – EP
Zeezucht (Jonas and the Sea), Niederlande, von Marlies van der Wel – EP

Berlinale 2015: Goldenes Königreich (2015)

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Es beginnt und endet mit dem Feuer eines Streichholzes – und dass in Goldenes Königreich “modernere” Formen der Beleuchtung praktisch keine Rolle spielen, unterstreicht noch einmal mehr, wie aus der Zeit gefallen, nicht klar in der Historie positioniert dieser Film wirkt, wie abgeschieden auch sein Handlungsort ist.

berlinale_logo Irgendwo in den Bergen und Wäldern von Myanmar wohnen die vier jungen Novizen, Kinder noch, mit einem älteren Mönch gemeinsam in einem kleinen Kloster. Hier meditieren und beten sie, werden unterrichtet, arbeiten und albern herum; jeden Tag kommt ein Mann aus dem nächstgelegenen Dorf mit ein wenig Essen – es soll, so sagen sie, genug sein, den Körper zu erhalten und sich dem spirituellen Leben zu widmen, nicht mehr, nicht weniger.

Weiterlesen: Meine Kiritik von Goldenes Königreich ist auf kino-zeit.de nachzulesen.

(Foto: Bank & Shoal / Bella Halben / Berlinale)