Kurzfilm zum Wochenende: Thomas und Korduni – Bienen retten Elefanten (2019)

Frank Feustles 25-minütiger Dokumentarfilm braucht etwas mehr Aufmerksamkeit als die meisten Kurzfilme, die ich sonst hier präsentiere.

Das Thema ist ernst, wie das KUKI-Programm beschreibt, der Blick in eine für uns ferne Welt aber umso spannender: “Thomas und Korduni leben am Fuß des Kilimanjaro in Tansania und sind richtige Elefantenexperten. Um die Ernte vor den Tieren zu schützen, ohne ihnen zu schaden, sind die Jungs motiviert eine schlaue Lösung zu finden.”

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Schönes Wochenende!

Kurzfilm zum Wochenende: Samuel der Löwenjunge (2017)

Diese Woche gibt es einmal ein etwas längeres Format – ein halblanger Film von 25 Minuten, ein kleiner Dokumentarfilm von Frank Feustle, der auch auf dem letzten KuKi-Festival zu sehen war: Samuel hat eine besondere Bindung zu den Löwen in ihrem kenianischen Reservat. Sie gelten als bedrohte Tierart und er setzt sich mit allen Mitteln für ihren Schutz ein.

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Schönes Wochenende!

(Wegen eines Blitzschlags, durch den mein Festnetz mit DSL-Anschluss außer Gefecht gesetzt wurden, und anschließender Krankheit von Kind und mir gab es diese Woche keine weiteren Beiträge, und auch der Newsletter kommt frühestens morgen.)

Kinder (2019)

Was machen die Kinder eigentlich so den ganzen Tag, wenn niemand zuschaut? Doch, wirklich, Eltern kennen das, diesen tiefsitzenden Wunsch, zuschauen zu können, „Mäuschen zu spielen“, wie man so sagt – also einen Blick darauf zu bekommen, was ihr langsam selbständiger werdender Nachwuchs so treibt, wenn sie nicht zuschauen, wenn sie sich frei bewegen.

Mit Kinder kann Nina Wesemann diesen Wunsch erfüllen – natürlich nur scheinbar, denn wenn in ihrem Dokumentarfilm Kinder allein durch die Straßen Berlins streifen, dann streifen sie natürlich eben nicht allein, sondern wenigstens mit einer Kameraperson. Wobei sich auch darüber hinaus zeigt, wie wenig die Kinder unbedingt das Alleinsein suchen (manche schon, manchmal), sondern immer und immer wieder sich mit Freundinnen und Freunden treffen und herumtreiben, von Geschwistern zu schweigen.

Die Kinder- und Jugendsektion der Berlinale zeigt dieses Jahr auch einige Dokumentarfilme – meine Festivalkritik zu Kinder ist auf kino-zeit.de erschienen. Alle weiteren Infos zum Film gibt es auf der Website des Festivals.

Kinder. Deutschland 2019. Regie: Nina Wesemann, 77 Minuten. Empfohlen ab 8 Jahren. Aktuell auf der Berlinale.

(Foto: Leykauf Film)

Checker-Tobi und das Geheimnis unseres Planeten (2019)

Was ist eigentlich das Geheimnis unseres Planeten? Tobi, sehr jungen Menschen besser als Checker-Tobi bekannt, sammelt eine frei im Meer herumschwimmende Flaschenpost ein und sieht sich mit einem Pergament konfrontiert, das seine Gedanken lesen kann – und ihn zur Lösung dieses Rätsels auffordert.

Um herauszufinden, was dahintersteckt, muss Tobi (Tobias Krell) durch die Welt reisen: an den Rand eines Vulkans auf der Südseeinsel Vanuatu, unter die Meeresoberfläche vor der Küste Tasmaniens, zu einer Forschungsstation in der Arktis und schließlich nach Mumbai, eine der größten Städte Indiens. Für Checker-Tobi und sein Publikum sind allerdings Besuche
in fremden, auch fernen Ländern keine völlige Neuigkeit. In dem wöchentlich auf ARD und KIKA ausgestrahlten Format – seit Mitte 2013 gab es schon über 100 Folgen – spricht Krell primär Grundschüler_innen an und wendet sich immer einem ganz konkreten Thema oder einigen wenigen Fragestellungen zu.

Jetzt gibt es Checker-Tobi in Spielfilmlänge – und ob das Format trägt, was man so lernt, und was Eltern sicherheitshalber vor dem Kinobesuch nachlesen sollten, verrate ich meiner ausführlichen Kritik auf kino-zeit.de.

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Checker-Tobi und das Geheimnis unseres Planeten. Deutschland 2019. Regie: Martin Tischner, 106 Minuten. FSK 0, empfohlen ab 7 Jahren. Kinostart: 31. Januar 2019.

(Foto: MFA+)

Poi E: The Story of Our Song (2016)

Es kommt immer wieder vor, dass ich jammern möchte, dass ein großartiger Film gewissermaßen im Programm der Berlinale Generation “versteckt” wird, aber das tut der Sache ja in mindestens zweierlei Hinsicht Unrecht: Zum einen, weil das Programm der Generation in der Regel für sich großartig ist und deshalb selbstverständlich Filme beinhaltet, die nicht nur “als” Kinder- und Jugendfilme Aufmerksamkeit bekommen sollten (und klar, es gibt Ausnahmen). Zum anderen, weil ich dankbar sein sollte, dass so sehenswerte Filme auf diese Weise ein Publikum finden, das für ihre Themen und Inhalte womöglich besonders empfänglich sind.

berlinale_logo Ich kannte die Geschichte von “Poi E”, dem neuseeländischen Hitsong aus den 1980er Jahren, überhaupt nicht (und sicher nicht nur, weil ich damals selbst noch Kind war). In der Art und Weise, wie Tearepa Kahi diese Geschichte erzählt, berührt sie noch einmal besonders: Aufgehängt an Lebensgeschichten, an geteilten Erfahrungen der Maori, an schließlich das Glück weniger von Erfolg als mehr von Anerkennung und Sichtbarkeit. Das ist wunderbar und großartig und doch bescheiden zugleich.

In allen Details habe ich das für das Berlinale-Blog von kino-zeit.de aufgeschrieben.

Und jetzt sollten wir alle dringend den Song im Original-Video anschauen:

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(Foto: Sony)

Kurzfilm: Die Abenteuer von Rosetta und Philae (2016)

Zwischen den Jahren waren wir im Berliner Naturkundemuseum, wo derzeit nicht nur ein T-Rex zu sehen ist, sondern auch eine kleine Ausstellung zu Kometen sich vor allem auf die Raumsonden Rosetta und ihr Landemodul Philae konzentriert. Die ESA selbst hat die Reise der Sonde zum Komet 67/P – auch als Tschurjumow-Gerassimenko bekannt – nun in einer kindertauglichen Animation aufbereiten lassen, die zwar nicht ganz und gar gelungen ist, aber doch einen ganz hübschen Ausblick in die Weite des Universums gibt – mit 25 Minuten etwas länger, als die Filme, die ich sonst hier vorstelle, aber es gibt ja auch einiges zu erzählen (via). Mehr Infos zum Beispiel hier bei der ESA.

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