Es ist ihr 9. Geburtstag, und Babs wünscht sich doch so sehr einen jungen Hund – aber ihr Vater ist nun mal allergisch gegen Hunde, da kann man eigentlich nichts machen. Ihr bester Freund Tijn kann ihr auch nur ihren zweitgrößten Wunsch erfüllen, ein Skateboard, von ihm selbst repariert und schick hergerichtet.
Da präsentiert Opa sich als Retter in der Not. Jener Opa Tuitjes aus Amerika, der erst vor ein paar Tagen plötzlich aufgetaucht ist, Cowboystiefel an den Füßen, der passende Hut auf dem schütteren Haar, ein Banjo umgehängt, auf dem er abends vor der Gartenhütte, in der er es sich gemütlich eingerichtet hat, Lieder spielt und singt.
In Mascha Halberstads Oink fliegen und fallen immer wieder Exkremente, aber anders als in vielen Filmen dient das hier nicht nur für Momente des grotesken Humors oder groben Ekels. Das alles hat am Ende auch ein narratives Ziel.
Für den Filmdienst habe ich noch genauer aufgeschrieben, warum Ihr Euch und Euren Kindern diesen bezaubernden, wunderschön in Stop-Motion erstellten Animationsfilm unbedingt gönnen solltet. Und sei es nur, damit „Kackwurst“ wirklich eine neue Bedeutung bekommt…
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Oink (Knor). Niederlande 2022. Regie: Mascha Halberstad, 73 Min. FSK 0, empfohlen ab 8 Jahren. Kinostart: 4. Mai 2023.
(Foto: Kinostar)
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