Pets (2016)

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Solche urbanen Legenden gibt es in vielen Großstädten: In der menschenleeren Kanalisation sollen sich all die verlassenen Haustiere tummeln, die einst von ihren Besitzern ausgesetzt wurden – besonders Krokodile kommen in solchen Geschichten oft vor, aber auch Spinnen, Schlangen und Kaninchen. Doch selbst wenn das alles Quatsch sein mag, taugen diese Legenden doch als perfekte Prämisse für einen Animationsfilm: In der Welt von Pets (von den Machern der Minions, die im Vorfilm Rasenmäher-Minions als Vorgartenpfleger auftreten) führen Haustiere ein geheimes Leben, sobald Herrchen und Frauchen die Wohnung verlassen.

Da legt dann der gesittete Pudel erst mal in voller Lautstärke Heavy-Metal-Musik auf, ein Kanarienvogel träumt vor dem Ventilator von wilden Flügen durch windige Canyons – nur der anhängliche Hund Max sitzt den ganzen Tag vor der Tür und wartet auf die Heimkehr seines Frauchens. Der Terrier ist also nicht gerade das abenteuerlustigste Tier, doch dann bringt seine Besitzerin eines Abends den großen, haarigen Streuner Duke mit nach Hause – und Max wird von Eifersucht übermannt.

Was Pets so unterhaltsam macht, und warum es nicht einfach Toy Story auf vier Beinen ist: meine Kolumne auf filmstarts.de.

(Foto: Universal)