Serien für kleine Kinder

Längere Filme (also jene mit sogenannter “Spielfilmlänge”) sind für kleinere Kinder ab drei Jahren noch nicht geeignet – oft, weil sie zu aufregend und zu komplex sind, aber auch, weil ihre Dauer die Aufmerksamkeitsspanne der Kinder noch überfordert. Besser geeignet sind daher Serienformate mit kurzen Einzelepisoden, die bekannte Strukturen wiederholen und für die Kinder in nachvollziehbarer Form kurze Geschichten erzählen.

Herr Rpunkt hat vergangene Woche ein paar Serienempfehlungen für kleine Kinder zusammengetragen, die es auf Netflix und amazon Prime zu sehen gibt und die ich leider allesamt noch nicht kenne, obgleich mir Puffin Rock auch schon sehr ans Herz gelegt wurde.

Ich möchte die sehr schöne Liste durch meine eigenen, so angestaubten wie nach-wie-vor-frischen Empfehlungen ergänzen, deren Loblied ich hier zum Teil auch schon lange singe. (Für Filmempfehlungen wie immer hier entlang.) „Serien für kleine Kinder“ weiterlesen

Vom Glück, mit euch Filme anzusehen

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Kürzlich kam ich mit einem Vater ins Gespräch, der sich fragte, welche Filme er mit seinem kleinen Sohn ansehen solle. Er fragte zum einen, weil das Kind erst drei Jahre alt ist – da gibt es in der Tat noch kein großes Angebot, Tom und das Erdbeermarmeladebrot mit Honig kam dann aber wohl ziemlich gut an. Zum anderen aber fragte er sich auch, falls ich ihn richtig verstanden habe, ob es wohl richtig sei, mit seinem Kind jene Filme und Serien anzusehen, die er selbst als Kind geliebt habe.

Ich habe es leider versäumt, nach dem tieferen Hintergrund dieser Skepsis zu fragen; aber ich fing daraufhin an, mir Gedanken darüber zu machen, warum wir wohl unserem eigenen (kindlichen und nur aus der Ferne erinnerten) Geschmacksurteil misstrauen könnten. Womöglich verkläre ich ja nostalgisch, was die Erinnerung von vor, naja, zwanzig, dreißig Jahren hergibt? Klar, das kann passieren – ich habe neulich in ein paar Folgen von Herr Rossi sucht das Glück und war über einiges seltsam irritiert.

Weiterlesen: In meiner Kolumne Sitzplatzerhöhung habe ich mir diesmal die Frage gestellt, welche Filme wir mit unseren Kindern zusammen anschauen sollten.

(Foto: MFA+)

Ein paar Kinderfilm-Verschenkvorschläge

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Nicht nur Paddington, sondern auch Familien stehen derzeit mit mehr oder weniger Begeisterung in der Weihnachtsbäckerei oder bereiten sich sonst auf die Festtage vor. Dazu gehört natürlich auch die Frage nach dem passenden, gelungenen Geschenk (es gibt kaum Besseres, als das Treffende gefunden zu haben) – und weil ich mich in dieser Frage ein wenig berufen fühle, möchte ich hier ein paar Vorschläge machen, was man Kindern (oder Eltern) so schenken könnte.

Die Vorschläge sind grob nach Altersstufen sortiert (wie ich es auch im Kinderfilm-Shop gemacht habe); diese Einsortierung ist natürlich mit einer Prise Salz zu nehmen: sensible Kinder sind oft mit Filmen für Kleinere sehr gut versorgt, und die Filme hier sind – das ist mein Anspruch hier – keineswegs völlig leichter Stoff.

Ab 3 Jahren „Ein paar Kinderfilm-Verschenkvorschläge“ weiterlesen

Tom und das Erdbeermarmeladebrot mit Honig (2005-2009)

Eines Tages dachte Tom an ein leckeres Erdbeermarmeladebrot mit Honig.

Bei uns läuft der Fernseher de facto … gar nicht. Genau genommen haben wir nicht einmal so ein richtiges Fernsehgerät, und was als solches fungieren kann, ist zugleich mein Zweitmonitor und jedenfalls nichts, was im Alltag als Fernseher sichtbar wäre. (Das Gerät steht außerdem und auch deshalb im Arbeitszimmer.) Nachrichten gibt’s, Mediathek und Livestream sei Dank, meist vom Laptop. Aber ich schweife ab.

Jedenfalls mag das erklären, warum mir ein solches Kleinod wie Tom und das Erdbeermarmeladebrot mit Honig bisher entgehen konnte, das doch auf dem Sender Kika einen durchaus regelmäßigen Sendeplatz zu haben scheint – für eine Sendung mit insgesamt gerade einmal 52 Folgen, jede einzelne gerade fünf Minuten lang, ist das kein schlechtes Schicksal. „Tom und das Erdbeermarmeladebrot mit Honig (2005-2009)“ weiterlesen