Wie knatschig so ein Bär nach dem Winterschlaf sein kann – man will es sich eigentlich gar nicht vorstellen! Ernest ist schon sehr grummelig, als ihn die kleine Maus aus dem Schlummer holt. Monate habe er schon geschlafen, jetzt soll er aber bitte wach werden! Célestine ist unbarmherzig liebevoll, aber auch sie muss dann feststellen, dass die Schränke leer sind, kein Essen mehr da.
Die Regisseure Julien Chheng und Jean-Christophe Roger erzählen in Ernest & Célestine: Die Reise ins Land der Musik die Geschichte des Bären Ernest und der Maus Célestine weiter, die filmisch 2012 in Ernest & Célestine begonnen wurde. Die Figuren basieren auf den gleichnamigen Bilderbüchern der belgischen Autorin und Illustratorin Gabrielle Vincent, die hierzulande zunächst als „Mimi und Brumm“ erschienen waren. Ihren Charme bekommen die Filme nicht unwesentlich durch die Ästhetik, die den Zeichnungen Vincents nachempfunden ist: elegant hingetuschte Konturen, zuweilen unvollständig, aber stets lebendig. Und dann Totalen über Landschaft und Stadt mit tausenderlei Details, wilden Seilbahnkonstruktionen und mehr.
Erneut ein Meisterwerk, ein Fest der tanzenden Konturen, der zarten Bilder, der großen Freundschaft, Liebe! Meine begeisterte Besprechung von Ernest & Célestine: Die Reise ins Land der Musik ist im Filmdienst erschienen.
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Ernest & Célestine: Die Reise ins Land der Musik (Ernest et Célestine: Le Voyage en Charabïe). Frankreich/Luxemburg 2022. Regie: Jean-Christophe Roger und Julien Chheng, 80 Min. FSK 0, empfohlen ab 6 Jahren. Kinostart: 3. August 2023.
(Foto: Studiocanal)