Auch Horror will angekündigt sein

Ein Anfang mit Schrecken: Nicht zum ersten Mal machte vor ein paar Wochen eine Meldung die Runde, in einem Kino in Großbritannien sei vor der Vorstellung eines Peppa-Wutz-Films „versehentlich“ u.a. die Vorschau zu dem Superhelden-Horrorfilm Brightburn gezeigt worden. Gleiche Geschichten hörte man aus anderen Ländern auch schon z.B. aus Vorstellungen von Peter Hase (als ob der nicht schon schrecklich genug wäre).

Was macht das mit meinem Kind? Nicht alle Kinder können mit Angstmomenten im Film (und noch dazu im alle Sinne überwältigenden Kino) gut umgehen; die Verstörung, die eine so unvorbereitete Konfrontation bewirken kann, ist anschließend unter Umständen nicht mit ein paar beruhigenden Gesprächen zu beseitigen.

Für kino-zeit.de habe ich mir Gedanken darüber gemacht, was passiert, wenn Kinder unvorbereitet mit Bildern aus Horrorfilmen konfrontiert werden. Ich habe dabei Motive und Fragen wieder aufgenommen, mit denen ich mich vor einiger Zeit schon einmal auseinandergesetzt hatte, als es darum ging, ab welchem Alter Kinder eigentlich welche Horror- oder Gruselfilme sehen und genießen können.

Photo by Annie Spratt on Unsplash

Autor: Rochus Wolff

Filmkritiker seit 2004. Vater seit etwas später.

6 Gedanken zu „Auch Horror will angekündigt sein“

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