Kinderfilmpodcast #003: Das Mädchen Wadjda

Nach Urlaub, einer Phase völliger Überarbeitung und etwas Hin und Her, habe ich es endlich geschafft, diesen Podcast, den wir bereits am 17. Oktober aufgenommen hatten, auch online zu stellen. Ich hatte nämlich die Gelegenheit, mich mit Miriam Seyffarth zu unterhalten, die Saudi-Arabien von einem längeren beruflichen Aufenthalt in Jeddah kennt, wo sie für die Robert Bosch Stiftung als Kulturmanagerin gearbeitet hat.

Miriam ist wissenschaftliche Mitarbeiterin der MdB Tabea Rößner (Bündnis 90/Die Grünen) im Deutschen Bundestag und dort für Medien- und Kulturpolitik zuständig.

Wir hatten uns auf der re:publica im Mai kennengelernt und kamen unter anderem über Das Mädchen Wadjda (IMDb) ins Gespräch. Ich hatte den Film bis dahin (peinlicherweise!) noch nicht gesehen, wofür sie mich zurecht rügte – und seitdem habe ich diesen Fehler nicht nur behoben, wir haben auch versucht, einen Gesprächstermin hinzubekommen, an dem wir uns über diesen großartigen Film unterhalten können. Dass es endlich geklappt hat, ist eine große Freude, denn nicht nur kennt Miriam den Film in- und auswendig, sie kann auch zu fast jeder Szene des Films enorm viel kulturellen und politischen Hintergrund liefern. Und außerdem erzählt sie tolle Geschichten und Anekdoten aus ihrer Zeit in Saudi-Arabien.

Miriam kommentiert und erläutert immer wieder aktuelle politische Entwicklungen in Saudi-Arabien; folgt ihr auf Twitter, wenn ihr regelmäßig informiert werden wollt. (Kleine Anmerkung: Wir haben den Podcast vor der jüngsten Verhaftungswelle in Saudi-Arabien – Miriams Hintergrundinfos dazu findet ihr hier.)

Das Mädchen Wadjda handelt von der elfjährigen Wadjda, die in Riad, der Hauptstadt von Saudi-Arabien lebt. Sie wünscht sich über alles, Fahrrad fahren zu dürfen, und sehnt sich insbesondere nach einem bestimmten Rad, das es in einem Geschäft in der Nachbarschaft zu kaufen gibt.

Eine ausführliche Inhaltsangabe gibt es in der Wikipedia; ich empfehle aber auf jeden Fall, sich den Film selbst anzusehen, der für Kinder ab acht Jahren problemlos verständlich und geeignet ist. Das Mädchen Wadjda ist auf DVD zum Beispiel bei amazon erhältlich.

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Anmerkungen und Links/Shownotes:

0:00:00 Einleitung
0:04:35 Hintergrund: Zu Leben und Film in Saudi-Arabien
0:19:17 Wadjda
0:24:35 Frauen, Männer, Familien
0:37:15 Die Sache mit der Umkleidekabine
0:39:10 Mehrfachehen
0:43:30 Frauen als die Trägerinnen der Familie
0:46:50 informelle Kommunikation, Verheiratung als Strafe und die Rolle von Wadjdas Mutter
1:01:15 Räume, Farben und Geschlechterrollen
1:08:05 Schule als Disziplinierungsanstalt
1:14:46 Stämmetraditionen
1:17:50 Türen, Regeln und Rote Linien
1:33:15 Solidarität und die Schlussszene
1:42:15 Drei liebste Kinderfilme

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Podcast: Die Eiskönigin, Disney-Filme, Geschlechterrollen und Queer Readings

FROZEN

Ich habe schon wieder gepodcastet. Es ist sogar schon wieder eine ganze Woche her: Mit Bianca aka Spinatmädchen habe ich mich ausführlich über Die Eiskönigin, über Geschlechter- und andere Stereotype in Disney-Filmen sowie Queer Readings zu Elsa unterhalten. Das hat ziemlich viel Spaß gemacht, und wie immer würde ich mich sehr über Kommentare, Kritik und Anregungen freuen. Das motiviert mich nur umso mehr, weiter in Mikrofone zu sprechen.

Hier geht es zum Kinderfilmpodcast #002.

(Foto: Disney)

Kinderfilmpodcast #002: Über Die Eiskönigin mit Spinatmädchen

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Für meinen zweiten Versuch in Sachen Podcast habe ich eine wunderbare Gesprächspartnerin gewinnen können: Bianca aka Spinatmädchen bloggt viel, gern und mit sehr viel Wissen über All Things Disney (nicht nur über Filme, auch über die Disney Themenparks weltweit und mehr). Außerdem macht sie was mit Medien und Marketing.

Wir haben uns ausführlich und unter verschiedenen Punkten über Die Eiskönigin (Frozen, 2013) unterhalten – Bianca hatte vor einiger Zeit einer gemeinsamen Freundin erzählt, dass sie den Film gar nicht so sehr leiden könne, weil doch seitdem schon so viele bessere Disney-Filme gemacht worden seien, und das ließ in mir die Idee entstehen, man könne sich doch mal freundlich über diesen Film, seine Vorzüge und Probleme streiten. Was wir Anfang der Woche nun getan haben.

Worüber wir gesprochen haben/Shownotes und Links:

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Podcast: Über Kurzfilme im Allgemeinen, das KUKI-Festival im Besonderen

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Nachdem ich vor einiger Zeit mich in meinem allgemeinen Filmblog mal am podcasten versucht hatte (ich sehe gerade – das ist über fünf Jahre her!) und vor einiger Zeit bei Kontroversum zu Besuch war, habe ich nun im Gespräch mit Christian vom Second Unit-Podcast nochmal richtig Blut geleckt.

ku9_rgb_de_logo1_bunt-transparent Und habe deshalb dieser Tage mein Aufnahmegerät zum Büro des KUKI-Festivals getragen, um mit der künstlerischen Leiterin Monica Koshka-Stein über das Kinderkurzfilm-Festival zu sprechen, über Kurzfilme für Kinder allgemein, den KUKI-Kurzfilm Chika die Hünding im Ghetto (Bild oben) und vieles mehr.

Hier könnt Ihr Euch das Gespräch anhören.

Das Kinderfilmblog ist Medienpartner des KUKI-Festivals.

(Foto: KUKI-Festival)

Kinderfilmpodcast #001: Interview mit Monica Koshka-Stein vom KUKI-Festival

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Mein erster Podcast-Versuch fürs Kinderfilmblog! Und natürlich verspreche ich mich schon in den ersten zehn Sprechsekunden. Und technische Probleme hatte ich auch, meine Güte!

ku9_rgb_de_logo1_bunt-transparent Was toll ist: meine Gesprächspartnerin. Monica Koshka-Stein (oben (ach!) rechts im Bild) ist künstlerische Leiterin des KUKI-Festivals, das am 13. November in Berlin startet. Wir haben uns über das Festival unterhalten, darüber, wie das KUKI Filme findet und auswählt, was Kurzfilme so können und sollen – und noch so einiges mehr.

Worüber wir gesprochen haben/”Shownotes”:

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(Foto: KUKI)

“Ich bin das Original”: Jan Delay und Gerhard Delling im Interview zu Der kleine Rabe Socke 2

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Zum Kinostart von Der kleine Rabe Socke 2: Das große Rennen habe ich auch Interviews mit den Synchronsprechern Jan Delay und Gerhard Delling führen (lassen) können. Beide waren durchaus redselig, so dass ich daraus zwei Videos habe machen können.

Im ersten Clip erklären die beiden kurz, worum es in dem Film geht, ob Rabe Socke eigentlich eine politische Figur ist – und wie das ist, wenn die eigenen Kinder sich aufführen wie der kleine Rabe. Außerdem: die liebsten drei Kinderfilme der beiden.

Im zweiten Video geht es mehr um die Entstehung des Films: Jan Delay erklärt, dass das Einsprechen in diesem Film weniger etwas von Synchronarbeit hat, sondern seine Leistung den Bildern voranging: “Ich bin das Original.” Gerhard Delling arbeitet gerne mit Sparringpartnern und freut sich, selbst im Studio jemanden dafür gefunden zu haben.

Im YouTube-Kanal des Kinderfilmblogs gibt es immer wieder mal neue Clips und Interviews zu sehen. Welche Fragen hättet Ihr noch an Delay und Delling gehabt?

(Fotos: Universum)