Podcast: Die Eiskönigin, Disney-Filme, Geschlechterrollen und Queer Readings

FROZEN

Ich habe schon wieder gepodcastet. Es ist sogar schon wieder eine ganze Woche her: Mit Bianca aka Spinatmädchen habe ich mich ausführlich über Die Eiskönigin, über Geschlechter- und andere Stereotype in Disney-Filmen sowie Queer Readings zu Elsa unterhalten. Das hat ziemlich viel Spaß gemacht, und wie immer würde ich mich sehr über Kommentare, Kritik und Anregungen freuen. Das motiviert mich nur umso mehr, weiter in Mikrofone zu sprechen.

Hier geht es zum Kinderfilmpodcast #002.

(Foto: Disney)

Kinderfilmpodcast #002: Über Die Eiskönigin mit Spinatmädchen

FROZEN

Für meinen zweiten Versuch in Sachen Podcast habe ich eine wunderbare Gesprächspartnerin gewinnen können: Bianca aka Spinatmädchen bloggt viel, gern und mit sehr viel Wissen über All Things Disney (nicht nur über Filme, auch über die Disney Themenparks weltweit und mehr). Außerdem macht sie was mit Medien und Marketing.

Wir haben uns ausführlich und unter verschiedenen Punkten über Die Eiskönigin (Frozen, 2013) unterhalten – Bianca hatte vor einiger Zeit einer gemeinsamen Freundin erzählt, dass sie den Film gar nicht so sehr leiden könne, weil doch seitdem schon so viele bessere Disney-Filme gemacht worden seien, und das ließ in mir die Idee entstehen, man könne sich doch mal freundlich über diesen Film, seine Vorzüge und Probleme streiten. Was wir Anfang der Woche nun getan haben.

Worüber wir gesprochen haben/Shownotes und Links:

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(Foto: Disney)

Podcast: Über Kurzfilme im Allgemeinen, das KUKI-Festival im Besonderen

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Nachdem ich vor einiger Zeit mich in meinem allgemeinen Filmblog mal am podcasten versucht hatte (ich sehe gerade – das ist über fünf Jahre her!) und vor einiger Zeit bei Kontroversum zu Besuch war, habe ich nun im Gespräch mit Christian vom Second Unit-Podcast nochmal richtig Blut geleckt.

ku9_rgb_de_logo1_bunt-transparent Und habe deshalb dieser Tage mein Aufnahmegerät zum Büro des KUKI-Festivals getragen, um mit der künstlerischen Leiterin Monica Koshka-Stein über das Kinderkurzfilm-Festival zu sprechen, über Kurzfilme für Kinder allgemein, den KUKI-Kurzfilm Chika die Hünding im Ghetto (Bild oben) und vieles mehr.

Hier könnt Ihr Euch das Gespräch anhören.

Das Kinderfilmblog ist Medienpartner des KUKI-Festivals.

(Foto: KUKI-Festival)

Kinderfilmpodcast #001: Interview mit Monica Koshka-Stein vom KUKI-Festival

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Mein erster Podcast-Versuch fürs Kinderfilmblog! Und natürlich verspreche ich mich schon in den ersten zehn Sprechsekunden. Und technische Probleme hatte ich auch, meine Güte!

ku9_rgb_de_logo1_bunt-transparent Was toll ist: meine Gesprächspartnerin. Monica Koshka-Stein (oben (ach!) rechts im Bild) ist künstlerische Leiterin des KUKI-Festivals, das am 13. November in Berlin startet. Wir haben uns über das Festival unterhalten, darüber, wie das KUKI Filme findet und auswählt, was Kurzfilme so können und sollen – und noch so einiges mehr.

Worüber wir gesprochen haben/”Shownotes”:

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(Foto: KUKI)

“Ich bin das Original”: Jan Delay und Gerhard Delling im Interview zu Der kleine Rabe Socke 2

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Zum Kinostart von Der kleine Rabe Socke 2: Das große Rennen habe ich auch Interviews mit den Synchronsprechern Jan Delay und Gerhard Delling führen (lassen) können. Beide waren durchaus redselig, so dass ich daraus zwei Videos habe machen können.

Im ersten Clip erklären die beiden kurz, worum es in dem Film geht, ob Rabe Socke eigentlich eine politische Figur ist – und wie das ist, wenn die eigenen Kinder sich aufführen wie der kleine Rabe. Außerdem: die liebsten drei Kinderfilme der beiden.

Im zweiten Video geht es mehr um die Entstehung des Films: Jan Delay erklärt, dass das Einsprechen in diesem Film weniger etwas von Synchronarbeit hat, sondern seine Leistung den Bildern voranging: “Ich bin das Original.” Gerhard Delling arbeitet gerne mit Sparringpartnern und freut sich, selbst im Studio jemanden dafür gefunden zu haben.

Im YouTube-Kanal des Kinderfilmblogs gibt es immer wieder mal neue Clips und Interviews zu sehen. Welche Fragen hättet Ihr noch an Delay und Delling gehabt?

(Fotos: Universum)

Wolfgang Groos über gute und “besondere” Kinderfilme

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Was macht eigentlich einen guten Kinderfilm aus? Vor zwei Jahren wurde die Förder-Initiative “Der besondere Kinderfilm” gestartet; Ziel des Modells:

Es soll ein zusätzlicher Baustein in einer Reihe von Maßnahmen sein mit dem Ziel, dem Kinderfilm in Deutschland wieder mehr Präsenz und ein stärkeres Gewicht zu verleihen. In dieser Initiative stehen Kinderfilme im Mittelpunkt, die nicht auf bekannten literarischen Vorlagen, sondern auf originären Stoffen beruhen.

Während die Definition des “besonderen” Kinderfilms auf der Website der Initiative eher fad liest, bringt das Projekt keineswegs nur Gutmenschen-Filme mit dem kleinsten ästhetischen Nenner zustande; der erste fertiggestellte Kinofilm, Winnetous Sohn, war durchaus gelungen.

Wolfgang Groos, Regisseur von Rico, Oskar und das Herzgebreche, der seit Donnerstag in den Kinos (und unter der Flagge von Lieblingsfilm und 20th Century Fox) läuft, ist von dem Projekt und vor allem dem Namen des Projekts alles andere als begeistert.

Diesen Namen, “der besondere Kinderfilm”, finde ich eine absolute Frechheit, weil das würde ja bedeuten, dass “Rico, Oskar und das Herzgebreche kein besonderer Kinderfilm ist. … Die Diskussion verstehe ich auch nicht so ganz, weil, wenn jemand einen Film machen will, und der kostet Geld. … Man kann natürlich auch einen voll subventionierten Film machen, aber dann kann ich auch nicht verlangen, dass ich zwei oder vier oder fünf Millionen Euro Budget habe. … Dass dann aber zu ignorieren und zu sagen, nur weil wir jetzt keine Romanverfilmung sind, müssen wir einen anderen Status bekommen und wir müssen mehr protektiert werden, finde ich wirklich bekloppt. “Ostwind” zeigt uns, dass es ganz anders geht.

Sein vollständiges Statement hier im Video:

Was denkt Ihr dazu? Wie steht es um die Qualität des deutschen Kinderfilms, gibt es zuviele Adaptionen und Romanverfilmungen? Findet Ihr Groos’ Argumente nachvollziehbar, oder seht Ihr die Initative “Der besondere Kinderfilm” eher positiv?

(Foto: aus dem Interview)