Der bessere Avatar: Drachenzähmen leicht gemacht

Als ich seinerzeit, im im Frühjahr 2010, in Paris Drachenzähmen leicht gemacht gesehen hatte (der dort etwas knapper und eleganter einfach Dragons hieß), saß der Gedanke in meinem Kopf schon fest: All das, was Avatar – Aufbruch nach Pandora hatte zeigen wollen und unter einem großen Berg technischer Kunstfertigkeit, vieler visueller Effekte und inhaltlicher Belang- und Einfallslosigkeit begraben hatte, das hatte dieser Film jetzt gerade gezeigt.

Und ich weiß nicht genau, warum ein Kinderfilm kann oder vielleicht einfach macht, was ein James Cameron-Behemoth nicht kann – außer vielleicht: Dass er eben leichtfüßiger agieren kann, die Erwartungen niedriger hängen. Und Verlogenheit im Kinderfilm oft noch einen extra schmierigen Geschmack hat.

Für kino-zeit.de habe ich das jedenfalls in meiner jüngsten Kolumne aufzudröseln versucht: Warum Drachenzähmen leicht gemacht der bessere Avatar ist.

(Foto: Paramount)

Neue Kolumne bei filmstarts.de

Ab heute werde ich alle zwei Wochen jeweils freitags auf filmstarts.de einen Film speziell für Familien vorstellen, und zwar nicht im Rahmen einer herkömmlichen Filmkritik, sondern als persönliche Empfehlung, mit einer kleinen oder großen Begründung, warum und für welche Kinder ich den Film besonders toll geeignet finde. Es wird dort um aktuelle Kinofilme ebenso gehen wie um DVD/Blu-ray-Neuveröffentlichungen, aber natürlich soll es auch um Klassiker gehen, die man sich immer wieder und jederzeit mit der Familie anschauen kann.

Die erste Kolumne zu Drachenzähmen leicht gemacht 2 findet Ihr hier; und ich würde mich freuen, wenn Ihr mich hier wissen lasst, wie Ihr das Format findet und was Ihr sonst so dazu denkt.

(Screenshot: filmstarts.de)