Falcon sorgt für die seinen. Der Waschbär mit dem Vogel-Spitznamen ist ein ziemliches Schlitzohr, stets auf der Suche nach einem kleinen Diebstahl oder auch größeren Raubzug – alles nur, damit er all die kleinen Tiere in seiner Umgebung mit ein wenig Essen versorgen kann. Zum Weihnachtsfest hat er seinen Freund*innen ein großes Festessen angekündigt. Denn der mysteriöse Hans hat ihm ein todsicheres Ding versprochen: Die Vorräte aus der Küche eines Hochgeschwindigkeitszuges wird er stehlen, direkt unter den Augen des Personals. Und dann wird geschlemmt!
Dass ihm alle davon abraten, nicht zuletzt sein Ziehvater, die Taube Rico, ficht Falcon nicht an. Und sieht sich dann eines besseren belehrt, als Hans sich nicht an sein Versprechen hält. Dank Falcons Hilfe vor Ort konnte er die Steuerung des Zuges hacken, und nun rast dieser auf ein sicheres Unglück zu – menschenleer, aber mit einem Waggon voll friedlicher Haustiere. Darunter auch der Polizeihund Rex, der vor vielen Jahren den Dachs Hans ins Gefängnis gebracht hatte – und nun zum Ziel seiner Rache wird.
Tierisch abgefahren – Rettet die Pets! ist ein hübscher Genremix, ein Katastrophenfilm, eingewickelt in ein Heist-Movie, erzählt als Animationsfilm mit lauter weitgehend niedlichen Tieren als Protagonist*innen – ein Erfolgsrezept, mit dem das französische Animationsstudio TAT schon öfter ganz gut und vor allem recht interessant gefahren ist. Sei es bei dem mythologisch unterfütterten Abenteuer- und Sandalenfilm Die wilden Mäuse (mit Hommage an Ray Harryhausen) oder der Serien- und Filmreihe Die Dschungelhelden.
Für Kino-Zeit habe ich genauer aufgeschrieben, warum Tierisch Abgefahren – Rettet die Pets aus der Masse der Animationsfilme für Kinder heraussticht – und erwähne dabei auch den kreativsten Kampfeinsatz von PEZ-Bonbon-Spendern zu „Freude schöner Götterfunken“, der je auf die Leinwand gebracht wurde.
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Tierisch Abgefahren – Rettet die Pets (Pets on a Train/ Falcon Express). Frankreich, USA 2025. Regie: Benoît Daffis, Jean-Christian Tassy, 87 Min. FSK 6, empfohlen ab 10 Jahren. Kinostart: 19. März 2026.
Foto: MFA Film

