Überall sind Tiere: Raupen, ein Dachs, Kühe, Bienen, die Gans Cerbinette und auch das Blaumeisenpaar, das Lucie am Bahnhof von Becoile empfängt. Das neunjährige Mädchen ist frisch auf dem Land angekommen; mit einem Koffer voller Bücher. Ihre Mutter Caro leitet hier eine archäologische Ausgrabung an der Burg, nicht weit von dem Ort, an dem sie aufgewachsen ist. Damals hat sie in einer Mühle gelebt, die irgendwann niedergebrannt ist; noch immer fühlt sie sich selbst mit dem Feuer einer Kerzenflamme nicht wohl.
Lucie will hier die Ferien verbringen, während Caro mit ihrem Freund Pierrot an der Grabung forscht; unter der Burg soll eine alte Krypta sein, in der sich lokalen Legenden zufolge sogar ein Schatz befindet. Das Mädchen spielt deshalb mit Pierrots Hund Mandrin und freundet sich mit dem 13-jährigen Yann an, der auch bei der Ausgrabung hilft.
Bis sie in der Burgruine einen uralten Schlüssel mit dem Symbol zweier Vögel findet. Ob die Tiere etwas mit dem Blaumeisenpaar zu tun haben, das immer wieder auftaucht? Lucie ist neugierig und folgt den Vögeln überallhin – auch in den Wald, wo angeblich ein gefährlicher Zauberer lebt. Oder in die Überreste der alten Mühle. Immer mehr verdichten sich die Erlebnisse in der Heimat ihrer Mutter zu einer Geschichte. Was ist damals wirklich passiert, als die Mühle brannte? Und was hatte ihr Großvater mit der alten Burg zu tun?
Der Animationsfilm von Antoine Lanciaux eröffnet einen Blick auf die Verbindung von Menschen und Raum, Trauma und Heilung, und ist dennoch zuallererst ein kluger und sehr witziger, brillant erzählter und wunderschön anzusehender Kinderfilm – einer der schönsten der letzten Jahre! Alle Details dazu in meiner Filmkritik drüben beim Filmdienst.
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Die Schatzsuche im Blaumeisental (Le secret des mésanges/The Songbirds‘ Secret). Frankreich, Belgien 2025. Regie: Antoine Lanciaux, 77 Min. FSK 0, empfohlen ab 7 Jahren. Kinostart: 26. März 2026.
Der Filmverleih hat auch einige schöne Making-Of-Videos mit Blicken hinter die Kulissen zusammengestellt, die man auf YouTube findet:
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Foto: Luftkind Filmverleih

