Kurzfilm zum Wochenende: Die geheime Welt der Nachvertonung (2016)

Medienversierte Kinder kennen sich ja mit Tricktechnik und digitalen Bildern meist schon gut aus (und oft besser als ihre Eltern). Aber bei Realfilmen ist ihnen vielleicht oft nicht klar, wie viele der Geräusche nicht Originaltöne sind, sondern im Studio nachträglich eingefügte Geräusche.

The Secret World of Foley nimmt uns für ein paar schöne Minuten mit in ein Nachvertonungsstudio, wo zwei Künstler_innen, sehr versunken, einfach Geräusche machen. Das ist glattgeschliffen, damit man es sich leicht ansehen kann; man ahnt nur die Kleinarbeit, die dahinter stecken mag, die unzähligen Versuche, in denen etwas nicht klappt – oder, wichtiger, nicht perfekt klingt.

Vertont wird hier ein kleiner Film, den Regisseur Daniel Jewel extra zu diesem Zweck in Clovelly, einem kleinen Fischerdorf in Devon, gedreht hat – speziell darauf fokussiert, dass die zwei “Foley Artists” so richtig zeigen können, was sie drauf haben. Das funktioniert. Einziges Risiko: Nach diesem Film kann man keinem Ton im Film mehr richtig trauen, immer nagt im Hinterkopf die Frage: Wie haben sie das wohl gemacht?

Gefunden haben das schöne Video Hanno Zulla und seine Familie – vielen lieben Dank! (Andere Vorschläge und Hinweise sind sehr willkommen!)

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Autor: Rochus Wolff

Filmkritiker seit 2004. Vater seit etwas später.

3 Gedanken zu „Kurzfilm zum Wochenende: Die geheime Welt der Nachvertonung (2016)“

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    • Hanno Zulla

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    • Rochus Wolff

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