Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer (2018)

Am Donnerstag startet die neue Verfilmung von Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer in den Kinos, und ich habe mir für und auf kino-zeit.de ausführliche Gedanken zum Film gemacht.

In so einer Kritik fällt immer irgendetwas dann doch aus dem Text heraus, manchmal absichtlich (zwecks Straffung oder Konsistenz), manchmal eher versehentlich. Womöglich habe ich bei diesem Text nicht deutlich genug gemacht, mit wieviel Liebe und gekonntem Handwerk der Film offenbar entstanden ist, wie viel Aufwand vor allem in die Orte Lummerland und Mandala gesteckt wurde, damit das nicht nur schön aussieht, sondern auch so, wie es im Buch beschrieben wird. In dieser einen Hinsicht ist Dennis Gansels Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer nämlich wirklich bemerkenswert gut: Als dicht am Buch gehaltene Literaturverfilmung. Die Schwierigkeiten des Films entstehen gewissermaßen rückwärts aus diesem Engagement heraus, aus der bewusst zur Vorlage gehaltenen Tuchfühlung. Das funktioniert bei einer Literaturverfilmung eben nicht immer ohne Weiteres; und Gansel musste sich natürlich außerdem damit auseinandersetzen, dass es zu “Jim Knopf” schlichtweg schon mächtige Bilder gab: Jene aus der Augsburger Puppenkiste nämlich. (Alles weitere dazu im langen Text.)

JIM KNOPF UND LUKAS DER LOKOMOTIVFÜHRER – Trailer #3 Deutsch HD German (2018)

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Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer. Deutschland 2018. Regie: Dennis Gansel, 110 Minuten. Kinostart: 29. März 2018. FSK 0, empfohlen ab 6 Jahren.

(Fotos: Warner Bros.)

Lieblingsfilme (6): Susanne Mierau

Habakuk

Ich habe verschiedene Autor_innen, Blogger_innen und Filmkritiker_innen gebeten, mir kurze Antworten auf zwei Fragen zu schicken: Welches ist Dein liebster Kinderfilm? Und welchen Film sieht Dein Kind (oder sehen Deine Kinder) am liebsten? Heute antwortet Susanne “Lily” Mierau, Autorin und Bloggerin unter geborgen-wachsen.de.

Welches ist Dein Lieblingsfilm?

Als Kind der 80er bin ich mit ziemlich viel Fernsehkonsum aufgewachsen. Ich erinnere mich noch an unseren Fernseher, der keine Fernbedienung hatte und an dem ständig mit einem kleinen Plastikstift die Farbe nachgestellt werden musste. Und obwohl meine Eltern gerne fernsahen und sowohl Tatort als auch die Nachrichten nie versäumt werden durften, gab und gibt es bis heute in ihrem Haushalt keinen Videorecorder und auch keinen DVD-Player oder ähnliches. Filme liefen daher im Fernsehen oder im Kino ohne die Möglichkeit, sich immer wieder den gleichen Film zu Hause ansehen zu können. „Lieblingsfilme (6): Susanne Mierau“ weiterlesen