Sie werden so schnell groß. Kaum haben die Gestaltwandler im ersten Woodwalkers-Film ein paar Abenteuer bestanden, sind im zweiten Teil alle Probleme verschwunden, die ihre duale Existenzform zwischen Mensch und Tier so mit sich brachte – und so interessant machte. Carags Zimmergenosse Brandon verwandelt sich nachts nicht mehr unwillkürlich in einen Bison, und sogar die Streitigkeiten und Rivalitäten zwischen Pflanzen- und Fleischfressern spielen nur noch eine untergeordnete Rolle. Woodwalkers 2 legt seinen Schwerpunkt unter der Regie von Sven Unterwaldt jr. vielmehr auf die Suche nach Zugehörigkeit in den Familien, auf den Konflikt der Freundinnen rund um den Puma-Gestaltwandler Carag und seinen ehemaligen Mentor, den machthungrigen Andrew Milling.
Die Fortsetzung hält sich nicht lange mit Erklärungen auf. Wer oder was die Woodwalkers sind, wird weitgehend vorausgesetzt; die wichtigsten Punkte aus dem ersten Film werden aus dem Off oder etwas ungelenk in den Dialogen noch einmal zusammengefasst.
Es passiert viel in Woodwalkers 2, aber so richtig interessant wird es nie. Genauer habe ich mir das für den Filmdienst einmal angesehen.
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Woodwalkers 2. Deutschland 2026. Regie: Sven Unterwaldt jr., 102 Min. FSK 6, empfohlen ab 12 Jahren. Kinostart: 29. Januar 2026.
(Foto: Studiocanal)

