Lotte und Totte (2025)
Es ist, und dafür gibt es zahlreiche Gründe, gar nicht so einfach, Kinderfilme fürs Vorschul- und Kindergartenalter ins Kino zu bringen. Ein ganz banaler Grund dafür ist, dass das Publikum so klein ist – nicht im Sinne der Körpergröße, sondern schlicht in der Zahl. Denn Filme, die sich speziell an dieses Publikum richten, eignen sich vielleicht für die Altersgruppe zwischen vier und sechs Jahren – und so viele Zuschauer:innen sind das dann gar nicht. Wie viele Sitze, wie viele Vorstellungen kann man damit füllen? Zumal, wenn immer auch noch eine Begleitperson Zeit haben muss?
Es ist also nicht verwunderlich, aber auch ein wenig langweilig, dass die Filmwirtschaft sich lieber auf „Familienfilme“ konzentriert, die sich an ein breites Spektrum an Altersgruppen richtet. Wie schön also, wenn einmal ein Film wirklich in die Kinos kommt, der das Kindergartenpublikum auf Augenhöhe abholt. Kommissar Gordon & Buffy war dafür ein herausragendes Beispiel, auch Karlchen – Das große Geburtstagsabenteuer, und jetzt eben Lotte und Totte.
Die Geschichte davon, wie sich die zwei vierjährigen Titelfiguren kennenlernen, annähern, streiten und versöhnen, basiert auf einer Kinderbuch-Reihe der schwedischen Autorin und Illustratorin Gunilla Wolde; ihr reduzierter Zeichenstil findet sich hier in angepasster Weise auch in den von Christian Kuntz verantworteten Animationen wieder. Gemalte, manchmal fast getuschte Hintergründe, davor klar umrissene, einfache Figuren, die vor allem mit ausdrucksstarker und damit klar erkennbarer Mimik leuchten.
Für den Filmdienst habe ich genauer aufgeschrieben, was mir an Lotte und Totte so gut gefallen hat.
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Mehr InformationenLotte und Totte (Lotte & Totte – min første ven). Dänemark 2025. Regie: Mia Fridthjof, 62 Min. FSK 0, empfohlen ab 5 Jahren. Kinostart: 20. August 2026.
(Foto: Der Filmverleih)

