Streaming-Tipps (20. August 2019)

In meinem Newsletter schicke ich (fast) jede Woche jeweils einen Streaming-Tipp für Kinder und Eltern mit – Neuerscheinungen oder Fundstücke auf Netflix oder Amazon Prime, gelegentlich auch ganz Filme, die ohne Abo kostenfrei erreichbar sind. Auf diese Filme (aber nicht immer die gleichen) möchte ich auch hier im Blog hinweisen, im Wechsel mit Hinweisen auf Neuerscheinungen auf DVD und Blu-ray.

Finn und die Magie der Musik

Die Dichotomie zwischen Fußball hier und Musik da ist womöglich ein wenig platt, aber Finn und die Magie der Musik garniert die Geschichte des Jungen, der sich weniger für Sport und mehr für die Geige interessiert und dabei auch noch mit familiärem Ballast kämpft, mit nicht allzu viel Schmalz.

(FSK 0, empfohlen ab 8 Jahren – Finn und die Magie der Musik auf amazon Prime)

FINN UND DIE MAGIE DER MUSIK Trailer German Deutsch (2014)

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Zurück in die Zukunft

Robert Zemeckis’ Zeitreiseabenteuer dürfte den meisten Eltern bekannt sein; Marty McFly gerät in eine Vergangenheit vor seiner eigenen Zeugung und muss dann plötzlich verhindern, dass er nie auf die Welt kommt. Der Film ist eigentlich erst ab 12 Jahren freigegeben, aber meiner Meinung und Erfahrung nach für aufgeweckte 10-jährige kein Problem. Da solltet Ihr selbst entscheiden, was Eure Kinder schon verkraften können.

(FSK 12 – Zurück in die Zukunft auf amazon Prime, Zurück in die Zukunft auf Netflix)

ZURÜCK IN DIE ZUKUNFT Trailer German Deutsch (2015)

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Empfehlung für die Eltern: Inglourious Basterds

Quentin Tarantino ist durchaus umstritten; seine Frauenbilder sind, sagen wir: ambivalent, seine Filme blutig. Aber neben Pulp Fiction und Kill Bill gehört seine Umerzählung des Zweiten Weltkriegs für mich zu seinen wirklich großartigen Filmen, mit einigen Momenten, die sich so großartig, so präzise gedacht und inszeniert in die Länge ziehen, bis die Spannung sich schließlich doch entlädt…

(Inglourious Basterds auf Netflix)

Inglourious Basterds Official Trailer #1 – Brad Pitt Movie (2009) HD

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Empfehlung für die Eltern: Vertigo – Aus dem Reich der Toten

Einer von Alfred Hitchcocks großartigsten Thrillern: James Stewart als ehemaliger Polizist, der wegen Höhenangst (“Vertigo”) aus dem Dienst ausscheidet und dann miterleben muss, wie eine Frau, die er für einen Freund beschattet, ums Leben kommt – oder doch nicht? Ein Spiel mit Identitäten und Verwechslungen, ein einzigartiges Stück Kino.

(Vertigo – Aus dem Reich der Toten auf Netflix)

Vertigo Official Trailer #1 – (1958) HD

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Empfehlung für die Eltern: Videodrome

David Cronenbergs Körperhorror ist wahrlich nicht jedermenschs Sache, aber Videodrome, in der seltsame Dinge mit Videokassetten passieren (old technology!) ist zurecht ein Klassiker. Und zurecht FSK 18. (Netflix)

(Videodrome auf Netflix)

Videodrome (1983) Original Theatrical Trailer

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(Foto: arsenal Filmverleih)

Ikingut – Die Kraft der Freundschaft (2000)

Bóas glaubt zuerst, er habe ein seltsames Tier in weißem Fell gesehen, ein seltsamer Eisbär, ein Monster vielleicht; aus der Erzählung des 11-jährigen Jungen wird im kleinen Dorf im abgelegenen Norden Islands allerdings schnell ein Monster, womöglich ein Dämon daraus. Der Winter ist außergewöhnlich hart und will nicht enden, die Fischer haben womöglich eh nichts besseres zu tun – das Wasser ist zugefroren – und machen sich auf die Suche nach dem Wesen. Als Bóas allerdings neben den plötzlich endenden Spuren die kleine Figur eines geschnitzten Eisbären findet, ahnt er schon, dass sich da womöglich falsche Vorstellungen in den Kopf gesetzt haben.

Ikingut – Die Kraft der Freundschaft beginnt geradezu altmodisch bedächtig, ein Film der noch keine zwanzig Jahre alt ist und doch aus der Zeit gefallen zu sein scheint, so wenig interessiert er sich für Hektik, Action und Effekte. Stattdessen erzählt er eine einfache Geschichte von Freundschaft und Aberglauben aus dem späten 17. Jahrhundert, reduziert auf wenige Figuren und einfache Themen, dadurch aber umso klarer herausgearbeitet.

Das seltsame Wesen, das Bóas (Hjalti Rúnar Jónsson) gesehen hat, entpuppt sich dann schnell als kleiner Inuit-Junge (Hans Tittus Nakinge), ganz in einen Anzug aus Eisbärfell gekleidet. Eines Nachts weckt er das halbe Dorf auf – die Männer ziehen los, nach ihm zu suchen, alle anderen sind wach und aufgebracht … und so gibt es bei der Lawine, die kurz darauf auf den Ort niedergeht, keine Toten. Nur Bóas ist verschwunden, verschüttet vom Schnee – und der Inuit-Junge, den sie fortan “Ikíngut” nennen, weil er das immer sagt (das Wort bedeutet eigentlich “Freund”), wird ihn ausgraben und nach Hause bringen.

Bóas’ Familie (der Vater ist Pfarrer) nimmt den Retter des Sohnes natürlich auf, aber verwundert sind sie doch – seine Haut ist dunkel und lässt sich auch nicht reinigen, seine Gesichtszüge sind fremdartig. Im Schnelldurchlauf werden so rassistische Stereotype abgehakt – es scheint etwas unrealistisch, dass man hier noch nie von Menschen mit anderer Hautfarbe gehört haben soll -, ohne dass diese allerdings im geistlichen Haushalt dazu führt, dass er nicht gut behandelt würde. Die Dorfbewohner allerdings sind skeptisch, und der Dorfvorsteher nutzt das Gerede und den Aberglauben um sich herum, um seine Animositäten mit dem Pfarrer an Ikingut auszuagieren.

An der Oberfläche ist Ikingut – Die Kraft der Freundschaft ein Abenteuerfilm auf kindlicher Augenhöhe und mit viel Schnee: Immer wieder fährt die Kamera über schneebedeckte Weiten in all ihrer Wandelbarkeit (die Unerbittlichkeit der Kälte wird etwas heruntergespielt), über Eisschollen und weiße Berge. Darunter liegt allerdings eine Geschichte von Kommunikation und Empathie. Denn Bóas und “Ikíngut” verstehen sich sehr schnell, auch ohne dass sie einen gemeinsamen Wortschatz haben; die Dorfbewohner_innen aber, die nicht bereit sind, sich auf den Fremden einzulassen, jene die trotz gemeinsamer Sprache nicht wirklich miteinander, sondern nur gegeneinander sprechen, verstehen sich nicht.

Am Ende sind es die Kinder, die mit so mutigem wie gefährlichem Handeln den Konflikt lösen und Bewegung in die Sache bringen – bis hin zum unvermeidlichen, so tröstlichen wie traurigen Ende.

Ikingut – Die Kraft der Freundschaft (Ikíngut). Island/Norwegen/Dänemark 2000. Regie: Gísli Snær Erlingsson, 87 Min. FSK 6, empfohlen ab 8 Jahren. (amazon)

(Fotos: absolut Medien)

Kurzfilm zum Wochenende: Vogelleim (2016)

Ein Vogel sitzt in einem Vogelkäfig, ungewöhnlich begabt darin, die Geräusche um sich herum nachzuahmen. Und nach und nach kommt die Erinnerung wieder, wie er in diesen Käfig gelangt ist… bis zu einem Ende, das Freiheit verspricht und dann doch nicht so einfach ist. Regisseur Evan DeRushie hat einen Film gemacht, der es sich nicht leicht macht mit seinen Figuren und deren Motiven; einerseits fast ein Naturfilm in seiner Direktheit (bis zu einem echten Schreckensmoment – bitte nicht unvorbereitet mit kleineren Kindern sehen -, der sich im Lauf des Films auflöst, dann sogar Heilung verspricht), andererseits ganz in der modernen Gegenwart verankert.

Birdlime | Award-winning Stop-Motion Animation | Short of the Week

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Schönes Wochenende!

Weitere tolle Kurzfilme für Kinder gibt es hier.

Kurzfilm zum Wochenende: M52 (2018)

M52 ist ein kleines Enigma, ein Film ohne kohärente Handlung oder klare Aussage, und trotzdem eine Science-Fiction-Dystopie (oder Utopie?), ein seltsames Abenteuer…? Der kanadische Regisseur Yves Paradis hat M52 in 52 unabhängigen Sequenzen erstellt, ohne großen Plan oder Entwürfe vorab – nur mit dem Konzept: Es beginnt mit einer Figur, die einen großen Würfel durch die Wüste schiebt. Wohin es dann weitergeht, ist ganz und gar phantastisch – ein Film für Kinder, die sich in Bilder und Musik (von Alexander Hohaus) verlieren wollen, oder die schon ein paar Science-Fiction-Filme gesehen haben und sich gerne mitreißen lassen (via).

Schönes Wochenende!

Chihiros Reise ins Zauberland (2001)

Chihiro hat wirklich keine Lust auf diesen Umzug. Mit ihren Eltern ist sie im Auto unterwegs an den neuen Wohnort, die Eltern zeigen ihr im Vorbeifahren ihre neue Schule, aber das 10-jährige Mädchen grummelt nur, die alte Schule sei viel schöner. Auf der Straße zu ihrem neuen Haus taucht aber auf einmal ein seltsames Hindernis auf, und Chihiros Eltern beschließen, einem Gang zu folgen, der anscheinend direkt in den Berg hineinführt.

Auf der anderen Seite finden Sie eine weite Landschaft mit einzelnen Häusern, die Chihiros Vater als Reste eines alten Vergnügungsparks zu erkennen meint; da sie inzwischen Hunger haben, tun sie sich am Essen gütlich, das an einem der Stände anscheinend unbewacht bereitsteht. Chihiro aber will damit nichts zu tun haben, drängt ihre Eltern zum Aufbruch und erkundet dann die Gegend ein wenig weiter; als die Sonne untergeht, tauchen Geister und Gestalten aus den Schatten auf. Ein Junge namens Haku warnt sie, sie müsse sofort zurückkehren, sonst sei sie in dieser Welt gefangen – doch Chihiros Eltern, noch immer gierig über das Essen gebeugt, haben sich inzwischen in Schweine verwandelt, und auch für Chihiro ist es nun zu spät. Im Badehaus der Hexe Yubaba muss sie Arbeit finden, sonst wird sie, als Mensch unter Geistern unerwünscht, gefangen.

Hayao Miyazaki hat Chihiros Reise ins Zauberland 2001 fertiggestellt, nach Prinzessin Mononoke wieder ein etwas kindertauglicherer Film, auch wenn der Anfang unheimlich, stellenweise gruselig ist, als für die Protagonistin die Welt des Badehauses noch fremd ist. Die Rußmännchen aus Mein Nachbar Totoro tauchen hier wieder auf, aber viele andere seltsame Gestalten und Figuren, das riesige Baby von Yubaba allein ist schon ein Erlebnis, nicht minder in seiner verwandelten Form als kleines, sehr niedliches Tierchen.

Yubabas Badehaus ist ein Ort der Erholung für die Götter und Geister, die die Welt, um es etwas platt zu sagen, nach shintoistischer Vorstellung bevölkern, aber es ist keineswegs alles fremd in diesem Wunderhorn animierter Phantasie. Miyazaki baut Elemente ein, die europäischen Zuschauer_innen womöglich aus Homers Odyssee und anderen Mythen bekannt vorzukommen scheinen; das alles eingewoben in jene Welt von Geistern, Dämonen und Zusammenhängen, in denen „Gut“ und „Böse“ jedenfalls nicht als eindeutige Zuordnungen vorkommen, nur als Punkte eines Spektrums, auf dem sich alle Figuren bewegen: Eine Phantasiewelt, in der selbst die Antagonistin Yubaba sich an Regeln hält und womöglich gar nichts Böses will. Gruselig, auch angsteinflößend, und dennoch vor allem: in sich stimmig, bevölkert von Leben und Widersprüchen und Glück.

Natürlich ist das auch eine Geschichte vom Erwachsenwerden; Chihiro muss im Badehaus Arbeit suchen, nur so kann sie dort bleiben und (vielleicht) ihre Eltern erlösen. Ohne jede Vorbereitung muss sie selbständig Entscheidungen treffen, findet neue Freundinnen und Freunde, auch wenn nicht immer klar ist, wer ihr wohlgesonnen ist. Denn ist Haku, der ihr anfangs half, nicht vor allem ein Handlanger von Yubaba? Und ist der spinnengleiche Kamaji viellicht doch mehr als nur ein grantiger alter Mann an den Schalthebeln der Heizung des Badehauses?

In einzelnen Figuren verdichten sich kleine und große Botschaften: Ein Monstrum, dass als Faulgott nur widerwillig im Badehaus Eintritt bekommt, entpuppt sich nach einem ausführlichen Bad und heilenden Eingriff von Chihiro als verletzter und vor allem: mit Abfall der Menschen verschmutzter Flussgott. Und die gespenstische Gestalt Ohngesicht tritt erst ganz harmlos, wortlos bittend auf; Chihiro gewährt ihm arglos Zugang zum Badehaus, wo er zunächst bemüht ist, ihre Wünsche zu erfüllen, ihr zu helfen. Er beginnt dies dann auch bei anderen Bediensteten im Badehaus zu machen und verschlingt diese dabei, übernimmt aber dann auch deren maßlose Habgier. Erst als er dank einer magischen Kräuterkugel von Chihiro geheilt wird, kehrt er zu seinem ruhigen, eher beobachtenden Wesen zurück.

Niemand ist so einfach, wie er oder sie auf den ersten Blick erscheint; Chihiros Reise ist für uns als Film ein Eintauchen in eine Welt voller Farben, phantastischer Gestalten und oft bis zum Ende ungelöster Rätsel. Ein Meisterwerk von atemberaubender Schönheit, eine Traumreise, in der am Ende nicht ganz klar ist, ob sie sich wirklich ereignet hat – wären da nicht Staub, Laub und ein glitzerndes Haarband.

Chihiros Reise ins Zauberland – Trailer (deutsch/german)

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Chihiros Reise ins Zauberland (Sen to Chihiro no kamikakushi/Spirited Away). Japan 2001. Regie: Hayao Miyazaki, 125 Min. FSK 0, empfohlen ab 10 Jahren. (amazon)

(Fotos: Universum/Constantin)

Streaming-Tipps (6. August 2019)

In meinem Newsletter schicke ich (fast) jede Woche jeweils einen Streaming-Tipp für Kinder und Eltern mit – Neuerscheinungen oder Fundstücke auf Netflix oder Amazon Prime, gelegentlich auch ganz Filme, die ohne Abo kostenfrei erreichbar sind. Auf diese Filme (aber nicht immer die gleichen) möchte ich auch hier im Blog hinweisen, im Wechsel mit Hinweisen auf Neuerscheinungen auf DVD und Blu-ray.

Lotte und das Geheimnis der Mondsteine

Lottes Abenteuer, von Heiki Ernits und Janno Põldma auf die Leinwand gebracht, gehören mit zu den in jedem Sinne liebevollsten, ruhigsten und beglückendsten Kinderfilmen, die das Europäische Kino zustande gebracht hat. In Lotte und das Geheimnis der Mondsteine muss sie die Herkunft der titelgebenden Mondsteine erkunden und so einige kleine Abenteuer bestehen. Der Film zählt zu den “33 besten Kinderfilmen” in meinem kleinen Büchlein zum Thema, und viel mehr muss ich eigentlich nicht lobpreisen, oder? Jetzt bleibt nur noch die Frage offen, wann eigentlich Lotte und die verschwundenen Drachen, der Nachfolgefilm, der in diesem Jahr auf einigen Festivals zu sehen war, hier ins Kino kommt.

(FSK 0, empfohlen ab 5 Jahren – Lotte und das Geheimnis der Mondsteine auf amazon Prime)

LOTTE UND DAS GEHEIMNIS DER MONDSTEINE | Trailer [HD]

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Die rote Schildkröte

Eine Feier des Lebens, ein ganz und gar außergewöhnlicher Animationsfilm: Die rote Schildkröte erzählt die Geschichte eines Schiffbrüchigen auf einer einsamen Insel ganz ohne Worte, mit eigener Metaphorik, bezaubernden Wundern und ohne wirkliche Klarheiten – außer in den Zeichnungen, die sind von großer Schärfe und Zauberkraft. Für kleine Kinder sicher zu langatmig, und ältere müssen bereit sein, sich auf erzählerisch ungewohnte Wege einzulassen.

(FSK 0 – Die rote Schildkröte auf amazon Prime)

Die rote Schildkröte – Trailer (deutsch/german; FSK 0)

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ALF

Er war natürlich der Außerirdische unserer Jugend und Kindheit – Gordon Shumway vom Planeten Melmac, Katzenfreund, Großmaul und halbgroßer Fellhaufen mit riesiger Nase. ALF eben, der ab 1988 auch in Deutschland zu sehen war. Jetzt lässt sich die ganze Pracht in vier Staffeln endlich auch als Stream genießen. Und vielleicht findet das eine oder andere Kind etwas an ihm sympathisch – mein Nachwuchs reagierte nur mit großer Irritation über die Vorlieben seiner Eltern…

(FSK 0 – ALF (Staffel 1, Folge 1) auf amazon Prime)

Empfehlung für die Eltern: Predator

1987 stand der Regisseur John McTiernan kurz vor dem Höhepunkt seines Schaffens; Stirb Langsam, vielleicht der Actionfilm, der die 1990er einläutete, sang schon am Horizont seine Weihnachtslieder. Vorher aber drehte McTiernan diesen SciFi-Knaller mit Arnold Schwarzenegger, so sehr Feier wie Abgesang des Dschungel- und Muskelkinos der 1980er (für das sein Star Arnold hier nur exemplarisch steht), zugleich voll Stilwillen und – man ignoriere alle Fortsetzungen, Crossovers und Spin-Offs – die Geburtsstunde eines neuartigen Aliens. Man muss die Genres schon mögen, um diesen Film in seiner hypermaskulinen, zugleich nur ein wenig selbstironischen Prätentiösität sehr zu lieben, ein filmhistorischer Fixpunkt ist er jedoch allemal. Und die Honest Trailers haben den Film schon sehr gut getroffen:

Honest Trailers – Predator (1987)

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(FSK 16 – Predator auf Netflix)

(Foto: Ascot Elite)