Kurzkritik: Ab ans Meer (2014)

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Heute im Kino gestartet: Ab ans Meer ist eine kleine, sehr sympathische Komödie aus Tschechien, die ihren kindlichen Protagonisten gleich zum Filmemacher macht. Thomas möchte gerne sein wie Miloš Forman, und als er eine Kamera zum elften Geburtstag bekommt, gibt es kein Halten mehr… das bleibt über weite Strecken überzeugend, weil sich Regisseur und Autor Jiří Mádl auf Augenhöhe mit seinen Figuren begibt. Die spielen mit Tricks und Möglichkeiten der Kamera, suchen aber vor allem nach einer Geschichte (“Jeder Film braucht eine Intrige!”) – und finden sie in ihrem eigenen Leben. Daraus wird dann ein mit bescheidenen Mitteln gemachter kleiner Abenteuerfilm aus dem Alltag zweier Jungs – im Abschluß ein wenig bemüht, aber größtenteils sehr, sehr charmant und mit zwei überzeugenden Hauptdarstellern.

(Ausführlichere Empfehlung folgt kommende Woche auf filmstarts.de.)

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(Foto: Der Filmverleih GmbH)

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Autor: Rochus Wolff

Filmkritiker seit 2004. Vater seit etwas später.

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