20. Schlingel-Festival 2015 in Chemnitz

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Am heutigen Montag beginnt in Chemnitz das 20. Internationales Filmfestival “Schlingel” für Kinder und junges Publikum, das noch bis zum 11. Oktober läuft. Insgesamt präsentiert das Festival über 150 Filme aus fast 50 Ländern in drei Hauptkategorien (Kinder-, Junior- und Jugendfilm); hinzu kommen Animationsfilme, Kurzfilme, ein besonderer Blick auf deutsche Produktionen, das “Panorama” und ein Sonderprogramm mit Wiederaufführungen nicht ganz aktueller Filme.

schlingel_logo_schraeg_219 Aus dem umfangreichen Programm habe ich nur eine winzige Teilmenge schon selbst gesehen; dazu gehören der belgische Labyrinthus, einige deutsche Filme (Rico, Oskar und das Herzgebreche, Rettet Raffi!, Winnetous Sohn), der sehr sehenswerte afghanische Film Mina Walking sowie der Animationsfilm Die Melodie des Meeres, ein Meisterwerk, das zu Weihnachten auch in die deutschen Kinos kommt.

Es ist mir auch kaum möglich, aus dem Programm auch nur Favoriten herauszusuchen, auf die ich wirklich gespannt bin; ein Kandidat ist aber sicher Michel Gondrys Mikro & Sprit (zugleich Eröffnungsfilm des Festivals), weil ich die Filme dieses Regisseurs sehr schätze. Darüber hinaus interessiere ich mich besonders für den mexikanischen Kinderfilm Ulises und die 10 000 Schnurrbärte, Der unglaubliche Wiplala nach dem Kinderbuch Wiplala der niederländischen Autorin Annie M. G. Schmidt, Der Geheimbund von Suppenstadt sowie Sebastian und die Feuerretter, die Fortsetzung von Belle und Sebastian. Hinzu kommen noch die Animationsfilme Der kleine Mann und Mune, Hüter des Mondes, sowie schließlich die beiden Filme Der Neue und Der unsichtbare Junge.

Einige werde ich wohl in den nächsten Tagen noch sehen können und werde dann hier so gut es geht darüber berichten. Wer allerdings in Chemnitz ist (oder in Leipzig bzw. Freiberg, wo das Festival keine Gastspiele hat), sollte sich die Kinovorstellungen nicht entgehen lassen. Den vollständigen Spielplan mit Zeiten und Orten sowie Altersempfehlungen findet man auf der Website des Schlingel.

(Foto: MFA+)