Kurzfilm zum Wochenende: Im Flug Erobert (2012)

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Vergangene Woche hatten wir einen Oscargewinner in dieser Rubrik, nun einen der fünf für die Kategorie Animierter Kurzfilm nominierten Shorts – und was für einen! Disneys jüngster Beitrag zum Kurzfilmgenre ist Im Flug Erobert (Paperman), der vor Ralph reichts (meine Kritik) gezeigt wurde: eine bezaubernde kleine Liebesgeschichte, verträumt-slapstickhaft, traditionelle Zeichentechniken und computergenerierte Animation verbindend. Ein kleiner Papierflieger des Glücks. Und auch wenn es kein Kinderthema sein mag, das verhandelt wird: Verstehen tun die jungen Leute es doch.

Foto: Disney (via)

Live-Action Toy Story

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Das ist zu schön, um es hier nicht zu teilen.

Ich bin, es wird sich hier immer wieder zeigen, ein großer Fan von Pixar-Filmen, und sehe den Macher_innen dort sogar ihre schlimmsten Versagen nach (Cars zum Beispiel finde ich, im Gegensatz zu vielen Kindern, eher doof, und von Cars 2 fange ich lieber gar nicht erst zu schimpfen an). Toy Story gehört zu meinen liebsten Pixariana, zudem ist der Film mit seinen beiden Fortsetzungen ein Beispiel dafür, wie man eine Filmreihe macht, die nicht nur ihre Themen und Figuren nicht totreitet, sondern sogar mit jeder Fortsetzung an Tiefe und Komplexität gewinnt. Toy Story 3 ist deshalb womöglich sogar der beste Film der drei – sein Lob habe ich seinerzeit hier gesungen.

Und jetzt das: Zwei Jungs aus Arizona, Jonason Pauley und Jessie Perrotta, haben noch als Teenager begonnen, Toy Story mit realen Spielzeugfiguren und Menschen Szene für Szene nachzudrehen. Über zwei Jahre haben sie dafür gebraucht, und das Ergebnis, eine echte labour of love, ist so charmant wie hemdsärmelig, vor allem aber: beeindruckend.

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