Verlosung: Cars 3 – Evolution

Am 28. September 2017 kommt der dritte Film der Cars-Reihe ins Kino, der (hoffentlich) zu den Ursprüngen des ersten Films zurückkehrt und den sehr abseitigen Agenten-Plot von Cars 2 hinter sich lässt…

Das legendäre Rennauto Lightning McQueen wird von einer neuen Generation Rennwagen aus dem Sport verdrängt. Um wieder mithalten zu können, geht er bei der jungen Renntechnikerin Cruz Ramirez erneut in die Schule. Es geht wieder um den Piston Cup…

Mit der freundlichen Unterstützung von Walt Disney Germany kann ich hier zweimal zwei Kinotickets für Cars 3 – Evolution verlosen. Um an der Verlosung teilzunehmen, müßt Ihr nur hier im Formular Eure Daten eingeben und eine einfache Frage beantworten. Die Verlosung läuft bis einschließlich 26. September 2017. Der Rechtsweg ist natürlich ausgeschlossen. Nur eine Teilnahme pro Haushalt!
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Kurzfilm zum Wochenende: Dantes Mittagessen (2017)

Ich gestehe es gerne, Dante’s Lunch ist natürlich weniger ein eigenständiger Kurzfilm als mehr ein kleiner Werbespot und Teaser für Coco, den neuen Pixar-Film, der im November in die Kinos kommt (hier ein Trailer). Das Thema ist der mexikanische Tag der Toten (Dia De Los Muertos), der ja immer wieder mal auch in Kinderfilmen auftaucht, zuletzt in Manolo und das Buch des Lebens oder hier im Kurzfilm Dia De Los Muertos.

Jetzt also mit einem Hund und einem sich seltsam gebährenden Knochen. Man ahnt schon, worauf das hinauslaufen wird.

Schönes Wochenende!

Kinderfilme: erste Highlights für 2017

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Ich finde es bei Kinderfilmen immer schwierig, sinnvoll vorherzusagen, welche Filme im Lauf eines Jahres wirklich, wirklich interessant sein werden; denn gerade die kleineren, spannenden Produktionen bekommen oft erst sehr kurzfristig (falls überhaupt) einen Starttermin für die Leinwände, und nicht wenige werden vorher zu kleinen, glitzernden Überraschungen etwa auf der Berlinale im Februar, dem Goldenen Spatz oder dem Filmfest München im Juni.

So ist der Blick auf die bisher bekannten Kinostarts des Jahres auch ein wenig Kaffeesatzleserei und Hörensagen – und die Datenbasis hat eine starke Schlagseite zu amerikanischen Großproduktionen, für die es jetzt schon sichere Kinostarts gibt. Die kleineren Produktionen werden sich erst im Lauf der Monate dazwischen gesellen, und auf sie darf man sich oft besonders freuen.

Ich habe hier einmal kurz und knapp die Kinderfilme zusammengefasst, auf die ich mich in diesem Jahr wirklich freue, und sie nach Kinostart sortiert. Habt Ihr andere Favoriten? Die Liste aller aktuell bekannten Kinostarts 2017 findet Ihr hier – ich freue mich auf Eure Meinungen!

Sieben Minuten nach Mitternacht

Die Verfilmung des wunderbaren Buches A Monster Calls startet am 9. Februar in den deutschen Kinos – und ist sicherlich ebensowenig etwas für kleinere Kinder wie der Roman von Siobhan Dowd und Patrick Ness: Eine düstere Geschichte über einen Jungen, dessen Mutter stirbt und der niemanden hat, dem er sich anvertrauen kann und der ihn versteht – außer dem Monster da draußen, dem riesigen Baum. Das Buch hat mich in ein schniefendes und schluchzendes Häufchen inmitten gebrauchter Taschentücher verwandelt, und wenn die eigenen Kinder das vielleicht auch noch nicht sehen können oder sollen – das Buch ist eigentlich Pflichtlektüre für Eltern, und der Film soll, nach allem, was man hört, seiner Vorlage Ehre erweisen. Ich bin sehr gespannt.

The Lego Batman Movie

Am gleichen Tag knackiges Kontrastprogramm: The Lego Batman Movie ist ein Spin-Off von The Lego Movie, in der (diese Variante von) Batman ja schon einen Auftritt als nicht unbedingt selbstbewusste Figur hatte. Der Trailer verspricht ein ebenso unterhaltsames, womöglich deutlich actionlastigeres und vielleicht noch klamaukigeres Abenteuer; aber wenn dafür das linkisch angeklebte Ende aus dem ersten Film nicht wiederholt wird, nehme ich das gerne in Kauf.

Mein Leben als Zucchini

Dieser schweizerisch-französische Animationsfilm hat schon enorm viele Lorbeeren bei den Kritiker_innen anderswo eingeheimst – die Geschichte um den kleinen Jungen Zucchini, der nach dem Tod seiner Mutter in ein Waisenhaus kommt, war bei den Golden Globes als bester Animationsfilm nominiert. Ich werde ihn hoffentlich in den nächsten Tagen sehen – es spricht aber alles dafür, dass dies einer der interessantesten Kinderfilme des Jahres sein wird. (Kinostart: 16. Februar)

Die Schöne und das Biest

Wenn am 16. März diese Realvariation auf den Disney-Klassiker von 1991 ins Kino kommt, sind dann auch erst einmal die spannenden Kinderkinostarts der ersten Monate abgehakt – und die kleineren sowieso. Ich sehe mich außerstande vorab auch nur zu vermuten, ob Emma Watson (Hermione aus den Harry Potter-Filmen) als Belle hier nur in einem CGI-Spektakel rumhopst, oder ob der Film die Verhältnisse zum Tanzen bringt. Ich war allerdings auch von Cinderella wenig begeistert, während andere Kritiker_innen von der Aschenputtel-Realverfilmung völlig verzaubert waren. Also ist mein Urteil hier sicher nicht unfehlbar.

Ich – Einfach unverbesserlich 3

Nach dem stellenweise netten, insgesamt eher vergurkten Minions-Spin-Off versucht sich Regisseur Pierre Coffin jetzt doch noch einmal an Gru samt Partnerin Lucy als Hauptpersonen – da der erste Film wirklich großartig war, gebe ich die Hoffnung nicht auf, dass ab 6. Juli zumindest brüllend komische Familienunterhaltung in den Kinos aufschlägt.

Cars 3

Der erste Hinweis auf Cars 3 tauchte unvermittelt auf – und machte einen auch visuell ganz anderen Eindruck als die ersten zwei Cars-Filme. Mit dem dritten Trailer hat sich das nun schon wieder etwas angeglichen – und ich bin skeptisch, aber ich mochte die Reihe noch nie besonders: Zu viele Stereotype, zu wenig Selbstironie, zu viel Krach und definitiv viel zu viel Merchandise. Der zweite Film war außerdem einfach nur bescheuert. Ein bisschen Hoffnung bleibt (hey, es ist Pixar) – aber vielleicht wird aus Cars 3 auch nur ein weiterer Versuch, möglichst viel Geld abzuschöpfen. (Kinostart: 28. September)

Coco

Über Coco, der am 23. November starten soll, weiß man noch nicht so viel – außer dass der Pixar-Film in Mexiko spielt und thematisch um den Dia de los Muertos, den Tag der Toten, kreisen soll.

Paddington 2

Der Bär aus dem finstersten Peru kehrt am 7. Dezember, rechtzeitig zum Weihnachtsgeschäft, in die Kinos zurück. Die Handlung des Films setzt wohl unmittelbar nach dem ersten Film ein, da Paddington sich auf den 100. Geburtstag seiner Tante Lucy vorbereitet. Ich kann nur hoffen, dass die Handlung diesmal ohne eine unnötig aufgedrehte antagonistische Figur auskommt, denn dies war das Einzige, was meinen Kinder und mir beim ersten Film den Spass so richtig verhagelt hatte.

(Foto: polyband Medien)

Findet Dorie (2016)

FINDING DORY

Schon wieder eine Rettungsaktion quer durch den Ozean? Schaut man nur auf die sich sanft wellende Oberfläche, wirkt der neueste Pixar-Streich Findet Dorie im ersten Moment wie ein bloßer Aufguss seines Vorgängers Findet Nemo. Einfach den Sidekick zur Hauptfigur gemacht, ein paar Actionsequenzen mehr eingebaut und fertig ist das Erfolgs-Sequel.

Aber ganz so einfach haben es sich Regisseur Andrew Stanton und seine Teammitglieder dann zum Glück doch nicht gemacht. Indem Dorie, die Palettendoktorfisch-Dame mit einem beispiellos-schlechten Gedächtnis, zur Hauptfigur wird, bekommt auch das zentrale Thema des ersten Films ganz neue Facetten. Hier wie dort geht es um Familie, Freunde und Zusammengehörigkeit: Außer Marlin und Nemo hat Dorie ja niemanden, nur eine große Sehnsucht, von der sie nicht weiß, woher sie stammt. Als nun überraschend Erinnerungen an ihre Kindheit in ihr hochkommen, macht sie sich deshalb Schwanz über Kopf auf den Weg, um ihre eigenen Eltern wiederzufinden.

Es braucht dann eine ganze Reihe glücklicher Zufälle, um die Fischdame auch nur in die Nähe ihres Heimatsortes am anderen Ende des Ozeans zu bringen, aber bei Pixar ist das Universum gnädig – und liefert ihr zudem mit dem sehr knarzigen, immer schlecht gelaunten Hank eine der witzigsten Figuren der jüngeren Kinogeschichte.

Weiterlesen: Meine vollständige Empfehlung gibt es in der heutigen Ausgabe meiner alle 14 Tage erscheinenden Familientipp-Kolumne auf filmstarts.de.

(Fotos: Disney)

Arlo & Spot (2015)

THE GOOD DINOSAUR

Es hat sich ja ein wenig die Erwartung eingebürgert, dass die Pixar-Studios eigentlich keine schlechten Filme machen können. Wenn man mit einer gewissen Gnade den meiner Meinung nach eher unsäglichen Cars vergessen mag (der aber natürlich gleichwohl nicht nur ein Kassenschlager war, sondern allein aufgrund seiner Merchandising-Einnahmen wahrscheinlich heute noch eine der Cash Cows von Pixar sein dürfte), dann stimmt das in der Filmographie bisher auch.

Tja. Mit Arlo & Spot (The Good Dinosaur) hat diese Erfolgsgeschichte einen Knacks bekommen, denn der Film über einen kleinen Dinosaurier und sein menschliches Haustier ist vor allem eines nicht: originell. Sondern vor allem: weitgehend fad.

Die Prämisse ist relativ einfach und sympathisch: Der Meteor, der seinerzeit das Aussterben der Dinosaurier in Gang setzte, hat die Erde um eine Handvoll Tausend Kilometer verfehlt, so dass sich die Tiere nun, viele Millionen Jahre später, sogar die Erde mit den ersten Menschen teilen. Allerdings haben sich die Dinos sehr viel weiter entwickelt: Die Pflanzenfresser bauen selbst Getreide an, die Fleischfresser hegen ihre Rinderherden. Man stelle sich das Ganze vor typisch amerikanischen Gebirgszügen vor und hat, na klar: einen Western. Und in der Tat sind es die besten (und lustigsten) Szenen in Arlo & Spot, wenn sich der Film ganz und gar diesem Genrespiel hingibt und eine Horde treusorgender Tyrannosaurier am Lagerfeuer derbe Witze reißen lässt.

Überhaupt die Natur: Arlo & Spot hat die photorealistischsten Bilder, die Pixar jemals auf die Leinwand gezaubert hat: Wasser, Landschaften, Pflanzen, Stürme – das ist stellenweise atemberaubend schön. Aber es ist natürlich immer nur computergeneriert, und die oftmals auf Niedlichkeit zielende, fast immer übertrieben wirkende Stilisierung der Dinosaurier passt dann zu den Naturbildern gar nicht mehr so recht dazu. Die Figuren wirken wie Fremdkörper in ihrer eigenen Welt.

Und manche Szenen wirken wie Fremdkörper in dieser sehr klassisch-disneyhaft „familientauglichen“ Geschichte: Arlos Vater kommt nämlich bei einem Unfall ums Leben, und diese Momente – ebenso wie eine kleine Handvoll anderer – sind im Vergleich zum restlichen Film unfassbar bedrohlich, geradezu traumatisch.

Ansonsten ist das eine Coming-of-Age-Geschichte als Road und Buddy Movie: Arlo macht sich mit vielen Umwegen auf den Weg nach Hause, trifft irgendwann auf Spot – ein verwaistes Menschenjunges in vorsprachlichen Zeiten, dass sich wie ein Hund verhält, inklusive jaulen, Idefix-artigem Kratzen (hinterm Ohr, mit dem Fuß) und, ja doch, anheulen des Vollmonds. Und die Reise führt an guten wie schlechten Erfahrungen und Wesen vorbei, bis er am Schluss, gewachsen und gereift, zurückkehren kann – und seine Mutter ihn zunächst, aus der Ferne, für seinen Vater hält. So wie der es vorher gesagt hatte: „Du bist wie ich, und mehr“. Da wand ich mich schon recht vor Schmalz und Fremdscham.

Der noch positive Blick auf diese Geschichte ist, dass der Film mit seiner bewegten Produktionsgeschichte – irgendwann steckte man in einer Sackgasse, Regisseur und Sprecher wurden nahezu komplett ausgewechselt, das Skript überarbeitet – vielleicht nicht besser werden konnte. Aber die Wahrheit ist eben auch, dass Pixar zum ersten Mal mit seinen Figuren nichts Originelles eingefallen ist – also gibt es trotz einiger sehr effektiv die Tränendrüsen unter Druck setzenden Szenen nichts, was über das schlichte 08/15-Einmaleins des Familienfilms in irgendeiner Art hinausweisen würde.

Dabei gibt es so ein paar Momente und Figuren, in denen der sonstige Ideenreichtum und auch der Wagemut dieses Studios durchscheinen. Etwa in der Tyrannosaurus-Familie mit ihrem Cowboy-Dasein; oder der großartige, völlig neurotische Dinosaurier, der zahlreiche kleine Wesen – Vögel, Echsen usw. – um sich schart, die ihn vor der Welt und seinem eigenen Übermut schützen sollen. („Er schützt mich vor unrealistischen Träumen.“)

Diese Figur ist keine fünf Minuten im Film – und an sie, ihre Geschichte, Sorgen und Erlebnisse, hätte ich wirklich eine ganze Menge Fragen. Die Hauptfiguren allerdings, Arlo und sein Schoßmensch Spot, interessieren mich nicht wirklich. Schade.

(Wegen der Angstszenen nicht für Kinder unter 8 Jahren geeignet, evtl. sogar erst für ältere. Kinder mit enzyklopädisch-neurotischem Dinosaurierwissen werden ob der wenig originalgetreuen Präsentation der Dinosaurier eher enttäuscht sein.)

Arlo & Spot (The Good Dinosaur), USA 2015. Regie: Peter Sohn, 94 Min. FSK 6, Kinostart: 26. November 2014.

(Fotos: Disney/Pixar)

Filmische Weihnachten mit Kindern: Ins Kino gehen

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Meine Eltern waren nie besonders kino-affin, so dass wir es erst zur Familientradition erhoben haben, während der Feiertage mal ins Kino zu gehen, als wir selbst schon etwas älter waren. Aber über die Weihnachtstage und zwischen den Jahren bietet es sich jedenfalls durchaus an, den geschmückten Baum mal stehen zu lassen und sich in die kuscheligen Sessel des nächsten Programmkinos (Multiplexe sind mit Kindern ja eher stressig) fallen zu lassen; zumal das Programm zum Jahreswechsel für Kinder durchaus vielfältig ist.

So sind noch zwei Pixar-Filme derzeit in den Kinos zu sehen, der sehr, sehr großartige Alles steht Kopf und der Dinosaurier-Film Arlo & Spot, der zwar sehr schön anzusehen ist, dessen Geschichte aber leider allenfalls Familienfilm-Durchschnitt ist – eher fad.

Vor allem für etwas kleinere Kinder ist natürlich Ritter Trenk eine wirklich schöne Idee, außerdem laufen noch neue Variationen über altbekannte Klassiker: Der kleine Prinz sowie Heidi.

Wirklich mit Verve empfehlen möchte ich aber zwei Animationsfilme, die am 17. und 24. Dezember starten und mit zum Besten gehören, was in diesem Jahr und überhaupt im Kino zu sehen ist – beide sind auch, falls das Argument zählt, gemeinsam mit Alles steht Kopf für den Oscar als Bester Animationsfilm im Gespräch. Und das sollte auch ein Hinweis darauf sein, dass beide keineswegs primär Kinderfilme sind, sondern Filmkunstwerke für alle.

Bereits morgen startet Der Junge und die Welt (O menino e o mundo), den ich schon im vergangenen Jahr ausführlich gepriesen habe. Es ist ein Wunder, dass es dieser kleine, absolut ungewöhnliche und beglückende brasilianische Film in die deutschen Kinos schafft – und man sollte das Wunder dieses Films, der nur durch Bilder und Musik spricht, durch zahlreiche Besuche in der Kathedrale Kino würdig feiern. Geeignet für Kinder ab 8 Jahren.

Und dann ist da noch Tomm Moores Die Melodie des Meeres, der hier auch schon Thema war. Eine ganz eigene Perspektive auf die Welt, eine Fabel aus irischer Mythologie, eingewoben in einen sehr speziellen Blick auf die moderne Welt – eine magische Abenteuergeschichte um Leben, Meer, Liebe und Familie. Regisseur Tomm Moore ist schon durch Das Geheimnis von Kells bekannt, der eine ähnliche Ästhetik hat; Die Melodie des Meeres ist allerdings weit weniger dramatisch und konfrontativ, sondern stattdessen eher ein Road Movie nicht nur für Kinder (ab 8 Jahren).

Damit ihr einen Blick darauf bekommt, wie sich das in den beiden Filmen anfühlt und wie es aussieht, hier die beiden Trailer:

(Foto: KSM)