Trailerschau #1/2014

antboy

Auf Facebook poste ich gelegentlich immer wieder aktuelle Kinderfilm-Trailer; was dabei in den vergangenen Wochen zusammenkam, fasse ich hier gerne nochmal ohne spezielle Reihenfolge zusammen.

Les vacances du Petit Nicolas

Die Fortsetzung des leider eher mediokren Der kleine Nick kündigt sich jedenfalls mit einer durchaus vergnüglichen ersten Ansicht an.

Postman Pat: The Movie

Ich persönlich habe ja zu dem Postboten keinerlei Beziehung, aber vielleicht geht es hier jemandem völlig anders? (Trailer via animationsfilme.ch)

Antboy

Mein persönlicher Favorit für den Monat März (Kinostart: 27. März), hier schon von mir besprochen: Ein Kindersuperheldenfilm, ein wunderbarer. Jetzt gibt es einen deutschen Trailer:

Johan und der Federkönig

Eines meiner Berlinale-Highlights (Kritik hier) hat jetzt auch einen Trailer bekommen.

Die Biene Maja – Der Film

Nunja, ich mache mir ja keine Hoffnungen. (via)

Sly Cooper

Bis der Film in Kinos kommt, dauert es noch mindestens zwei Jahre, aber der Trailer macht schonmal eine gewisse Vorfreude.

(Foto: MFA)

Stürmt die Festivals! Mit Kindern!

School children lined up on the footpath outside a cinema in Brisbane, 1945

Es gibt viele, viele Gründe, warum es sich lohnt, mal auf ein Festival für Kinderfilme zu gehen (oder wenigstens zu einem Festival mit eigener Kinderfilmsektion, wie die jetzt gerade zu Ende gegangene Berlinale Generation). Der erste: Ein Saal voller filmbegeisterter Kinder, die oft nicht wissen (können), was sie erwartet. Dann: diese eigene Atmosphäre, die sich auf Festivals entwickelt – man wird, ehe man sich’s versieht, Teil einer eingeschworenen Gemeinschaft, die sich draußen in der Schlange die besten Programmtipps zuraunt oder einfach nur das Gefühl hat, an einem besonderen Ereignis teilzunehmen. Weiter: die seltsame Veränderung der Stimmung, wenn das Filmteam da und vor Ort ist, ihre Begeisterung, so vielen Menschen ihre Arbeit zeigen zu dürfen. Und schließlich, aber noch lange nicht letztens: die Filme sind einfach besser, mutiger, wenigstens interessanter.

Kinderfilme, die das Jahr über ins deutsche Kino kommen, sind meist okay, aber nicht so herausragend, dass man sich gleich zu Freudentänze verpflichtet sähe; auf DVD sieht es im Gesamtdurchschnitt viel, viel schlimmer aus (vom Fernsehprogramm will ich gar nicht erst anfangen). Da finden sich dann zwar eine Handvoll großartige Klassiker und Neuerscheinungen – oft solche, die vorab die Festivals durchtingelten -, aber viel zu viel Schrott vom Fließband, laut quäkende Animationsware ohne oder, oft noch schlimmer, mit pädagogischer Ader, leider völlig desinteressiert an Ästhetik und Klasse. Ach.

Weiterlesen: Meine neue Kolumne “Sitzplatzerhöhung” ist auf kino-zeit.de erschienen.

(Foto: Wikimedia Commons/State Library of Queensland)