Super Buddies (2013)

_MG_0813

Manchmal gibt es Filme, die lassen mich an der Welt zweifeln. Oder, mal etwas präziser auf den aktuellen Fall bezogen, Super Buddies lässt mich daran verzweifeln, wie es wahrhaftig möglich war, dass der Disney-Konzern zu einem der weltweit führenden Produzenten für Kulturartefakte werden konnte, die sich an Kinder richten. Und der Film scheint darauf die Antwort zu geben: Weil wir glauben, unsere Kinder mit austauschbaren, todlangweiligen Spektakeln ruhigstellen zu müssen, wo es doch so viel Liebenswertes zu entdecken gäbe.

Die Handlung ist eigentlich zu verdreht, als dass ich sie hier in aller Ausführlichkeit darlegen wollen würde; im Wesentlichen geht es darum, dass fünf natürlich sehr niedliche Hundewelpen zu Superkräften kommen (der eine hat ganz viel Kraft, einer kann seinen Körper gummiartig dehnen, einer wird unsichtbar usw.) – die Ringe, die sie dazu befähigen, kommen aus dem All, und natürlich sind ein guter und ein böser Außerirdischer dann hinter ihnen her. Der Gute, das sollte man noch ergänzen, ist schon seit einiger Zeit in Hundegestalt auf der Erde, und sein Herrchen hat aus der Vorgeschichte einen Comic gemacht, den der menschliche Protagonist – natürlich Besitzer eines der Hundewelpen – mit Begeisterung liest. „Super Buddies (2013)“ weiterlesen