Filmfest München: Kinderkurzfilme

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Das Filmfest München (28. Juni-6. Juli 2013) wartet auch in diesem Jahr mit einer eigenen Sektion zum Kinderfilm auf – einige der Filme, die dort laufen, möchte ich hier in loser Folge gerne vorstellen.

Wie so oft, sind die Kurzfilme im “Kinderprogramm” des Filmfests (hier als “Shorts For Kids 5 & Up” bezeichnet) oft eine Empfehlung wert. Nicht nur, weil sie in ihrer Länge meiner Meinung nach den meisten Kindern entgegenkommen, sondern auch, weil sich hier oft junge Regisseurinnen und Regisseure mit frischen Ideen ausprobieren. Und wenn das alles gelungen unter einen Hut passt, soll es mir sehr recht sein.

Als erstes fiel mir unter den Filmen der lettische Die Igel und die Stadt (Ezi un lielpilseta) ins Auge, bei dem zum Teil die gleichen Leute mitgewirkt haben wie bei Corrida, den ich kürzlich hier vorgestellt hatte. Der Film von Ēvalds Lācis lief auch schon auf der diesjährigen Berlinale; die schöne Stop-Motion-Animation verpackt eine etwas verquere Geschichte über Tiere, vor allem Igel, die ihren schönen Wald plötzlich zugunsten einer Betonstadt verschwunden sehen – und sich dann mit den Mitteln der Menschen dagegen wehren. „Filmfest München: Kinderkurzfilme“ weiterlesen

Mit Kinderfilmen zu Gast beim Kontroversum-Podcast

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Ich war am Freitag zu Gast bei Patrick, Björn und Michael vom Kontroversum-Podcast (Facebook, Twitter). Das Hauptthema des Abends war zwar Man of Steel, der neue Superman-Film von Zack Snyder, aber in den ersten vierzig Minuten dieser zehnten Ausgabe des Podcasts haben wir uns doch aus verschiedenen Blickwinkeln dem Kinderfilm gewidmet. „Mit Kinderfilmen zu Gast beim Kontroversum-Podcast“ weiterlesen

Filmfest München: Ella und ihre Freunde (2012)

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Das Filmfest München (28. Juni-6. Juli 2013) wartet auch in diesem Jahr mit einer eigenen Sektion zum Kinderfilm auf – einige der Filme, die dort laufen, möchte ich hier in loser Folge gerne vorstellen.

Ella geht ist Zweiklässlerin in einer winzigen Dorfschule irgendwo in Finnland – ein hübsches rotes Gebäude, alle wohnen irgendwo direkt drumherum, Hanna, Samppa, Tuuka, Pate, Pukari und wie die Kinder alle heißen. Dann gibt es ein seltsames Mißverständnis mit einem Essay, neuen Schulmöbeln und der Aufsichtsbehörde, und schon werden die Kinder allesamt an die Zentralschule in der nächstgrößeren Stadt versetzt. Irgendwo im Hintergrund freilich werden noch ganz andere Pläne verfolgt: Denn der windige Betreiber eines Rennstalls will sich Schule und Dorf unter den Nagel reißen, um dort eine Rennstrecke zu bauen. Das wollen sich die Kinder natürlich nicht bieten lassen. „Filmfest München: Ella und ihre Freunde (2012)“ weiterlesen

Filmfest München: Otto ist ein Nashorn (2013)

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Das Filmfest München (28. Juni-6. Juli 2013) wartet auch in diesem Jahr mit einer eigenen Sektion zum Kinderfilm auf – einige der Filme, die dort laufen, möchte ich hier in loser Folge gerne vorstellen.

Topper ist ein bißchen einsam; seine Mutter kümmert sich zwar rührend um ihn, und natürlich ist da sein bester Freund Viggo, aber eigentlich möchte er auch gerne dieses nette Mädchen näher kennenlernen, dass ihn sogar zu ihrem Geburtstag eingeladen hat. Ohne Geschenk traut er sich allerdings nicht hin. Und am besten wäre es natürlich, wenn Toppers Vater mal wieder käme – der ist Seemann und eigentlich nie zuhause. Dann findet Topper bei seinen Streifzügen durch die Gegend einen Bleistift, der eine seltsame Eigenschaft hat: Was Topper mit ihm malt, wird alsbald lebendig. Vielleicht hätte er das Nashorn an der Zimmerwand deshalb nicht ganz so groß zeichnen sollen… „Filmfest München: Otto ist ein Nashorn (2013)“ weiterlesen