Kurzfilm zum Wochenende: Baxter (2013)

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Es ist Zeit, diese Rubrik mal wieder zu beleben, und was wäre dafür besser geeignet als dieser kleine Lehrfilm, der unseren Kindern beibringt, was die Abkürzung “OCD” bedeutet. Vielfach preisgekrönter Abschlussfilm von Regisseur Ty Coyle mit einem kleinen Waschbären, der Unordnung schlicht nicht ertragen kann.

Schönes Wochenende!

(via)

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The Lego Movie (2014)

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Alles so schön bunt hier! Kaum eine Plastikwelt bietet so viele Kombinations- und Baumöglichkeiten wie die bunten Steine von Lego; und selbst der Umstand, dass sich das Lego-Universum seit den 1980er Jahren immer weiter ausdifferenziert und immer komplexere „Welten“ produziert hat, hat dem Image der dänischen Bausteine kaum Abbruch getan – mit Lego, so geht die Erzählung, bauen Kinder, wie es ihnen einfällt, weil die vielfältig einsetzbaren Bausteine sich für alles Denkbare nutzen und wiederverwenden lassen.

Aber das ist natürlich nicht die ganze Wahrheit, und ausgerechnet ein Film, der den Steinen huldigt wie noch kein anderes Kulturartefakt zuvor, Liebeserklärung und großes Werbeepos zugleich, spielt diese Thematik in all ihrer Zwiespältigkeit durch. Held von The Lego Movie ist Emmet, selbst ein braves, sehr durchschnittliches Bauarbeiter-Legomännchen, der sich redlich bemüht, immer nur den Anweisungen zu folgen. Die regeln, wie er seinen Tag beginnt, welche Fernsehsendungen er gerne mag und dass er begeistert überteuerten Kaffee (37 Dollar die Tasse) trinkt. Und es sind die bekannten Bauanleitungen aus den Lego-Packungen, nach denen er und seine Kollegen neue Häuser bauen – alles, was nicht der Norm entspricht, wird abgerissen. „The Lego Movie (2014)“ weiterlesen

Pettersson und Findus – Kleiner Quälgeist, große Freundschaft (2013)

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Pettersson und Findus – Kleiner Quälgeist, große Freundschaft ist als Film voraussichtlich auch so ein Projekt, bei dem sich die Tickets eigentlich von selbst verkaufen, ähnlich wie es bei den Herr der Ringe-Filmen der Fall war oder dem neuesten Spektakel aus den Händen von Michael Bay. Schließlich steht irgendeines der Bücher um den etwas grantigen Einzelgänger und seinen sprechenden Kater in fast jedem Familienhaushalt im Regal (und das mit allem Recht, das sich ein Musterbeispiel unterhaltsamer, intelligenter Kinderliteratur herausnehmen kann). Und so darf man mit einer gewissen Erleichterung feststellen, dass die rein deutsche Produktion, obgleich sie Fördergelder aus unzähligen Töpfen eingesammelt hat, nicht im Mittelmaß des Betriebes versandet ist, sondern einen flotten und witzigen, wenn auch keineswegs vollkommenen Film hervorgebracht hat, den man sich gutes Gewissens mit seinen Kindern ansehen kann.

Die Bücher von Sven Nordqvist (ins Deutsche von Angelika Kutsch übersetzt) zeichnen sich u.a. dadurch aus, dass sie den Witz der Erzählung durch die Zeichnungen bestens aufnehmen und ergänzen. So fand es das Team um Regisseur Ali Samadi Ahadi wohl besonders wichtig, dass der Film – nach vier Zeichentrickfilmen und einer animierten TV-Serie die erste Realfilm-Variante – den Zeichnungen möglichst ähnlich wird. Anders gesagt: Die Ausstatter hatten offenbar viel Spaß, das fröhliche Durcheinander von Petterssons kleinem Hof in Schweden zu gestalten, und den Rest (vor allem Kater Findus und die Mucklas) steuerten die Digitalmagier_innen von Pixomondo bei. „Pettersson und Findus – Kleiner Quälgeist, große Freundschaft (2013)“ weiterlesen

Toy Story 3 (2010)

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Dass jede Kindheit irgendwann ihr Ende findet, das wussten Woody und Buzz schon am Ende von Toy Story 2 – “it will be fun while it lasts”, so sprechen sie sich Mut zu, dem Ende ins Auge zu blicken, der Zeit also, in dem ihr Besitzer Andy einmal erwachsen werden würde. Damals, 1999, war das freilich noch sehr weit weg. Und es spricht für den Mut der Leute bei Pixar, dass sie ihren beiden erfolgreichen Toy Story-Filmen noch einen dritten folgen lassen, der nun das Ende von Andys Kindheit thematisiert.

Der kleine Junge ist groß geworden, und was wird nun aus seinem Spielzeug, dem schreckhaften Tyrannosaurier Rex etwa, Mr. und Mrs. Potato Head und nicht zuletzt dem Cowboy Woody und seinem besten Freund, der Astronauten-Actionfigur Buzz Lightyear? In der Welt von Toy Story sind sie lebendig, und sobald die Menschen den Raum verlassen, lieben und streiten sie sich, schmieden Pläne und halten Treffen ab, bei denen sie sich über die Gefahren der Kunststoffkorrosion aufklären.

Weiterlesen: Meine vollständige Kritik zu Toy Story 3 erschien im Juli 2010 hier auf kino-zeit.de.

(Foto: Disney)

Kinostart diese Woche (29. August 2013): Planes

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Heute startet Disneys neuer Animationsfilm Planes in den deutschen Kinos, ein Nachfolgefilm zur Cars-Reihe, der ursprünglich direkt auf DVD erscheinen sollte und jetzt – gerne wurde vorab kritisiert: weil man möglichst viel Geld herauspressen wollte – auch im Kino startet. Und leider scheint, wenn man die Kritiken liest, sich die Befürchtung zu bestätigen, dass Disney hier auf der Basis von Meriten aus dem Hause Pixar nur ein allenfalls durchschnittliches Produkt abliefert. „Kinostart diese Woche (29. August 2013): Planes“ weiterlesen