Familienfilmtipp: Bekas

filmstarts-bekas

“Mit Superman durchs wilde Kurdistan”: Für meine Familienfilm-Kolumne auf filmstarts.de habe ich in dieser Woche eine ausführliche Empfehlung des wunderbaren, sehr dramatischen Roadmovies Bekas (mit dem wirklich nicht sehr passenden deutschen Verleih-Untertitel Das Abenteuer von zwei Superhelden) verfasst – der Film erschien in der vergangenen Woche auf DVD und Blu-ray.

Den vollständigen Text zu Bekas findet Ihr hier; ich würde mich über Eure Meinungen dazu freuen!

(Screenshot: filmstarts.de)

Stürmt die Festivals! Mit Kindern!

School children lined up on the footpath outside a cinema in Brisbane, 1945

Es gibt viele, viele Gründe, warum es sich lohnt, mal auf ein Festival für Kinderfilme zu gehen (oder wenigstens zu einem Festival mit eigener Kinderfilmsektion, wie die jetzt gerade zu Ende gegangene Berlinale Generation). Der erste: Ein Saal voller filmbegeisterter Kinder, die oft nicht wissen (können), was sie erwartet. Dann: diese eigene Atmosphäre, die sich auf Festivals entwickelt – man wird, ehe man sich’s versieht, Teil einer eingeschworenen Gemeinschaft, die sich draußen in der Schlange die besten Programmtipps zuraunt oder einfach nur das Gefühl hat, an einem besonderen Ereignis teilzunehmen. Weiter: die seltsame Veränderung der Stimmung, wenn das Filmteam da und vor Ort ist, ihre Begeisterung, so vielen Menschen ihre Arbeit zeigen zu dürfen. Und schließlich, aber noch lange nicht letztens: die Filme sind einfach besser, mutiger, wenigstens interessanter.

Kinderfilme, die das Jahr über ins deutsche Kino kommen, sind meist okay, aber nicht so herausragend, dass man sich gleich zu Freudentänze verpflichtet sähe; auf DVD sieht es im Gesamtdurchschnitt viel, viel schlimmer aus (vom Fernsehprogramm will ich gar nicht erst anfangen). Da finden sich dann zwar eine Handvoll großartige Klassiker und Neuerscheinungen – oft solche, die vorab die Festivals durchtingelten -, aber viel zu viel Schrott vom Fließband, laut quäkende Animationsware ohne oder, oft noch schlimmer, mit pädagogischer Ader, leider völlig desinteressiert an Ästhetik und Klasse. Ach.

Weiterlesen: Meine neue Kolumne “Sitzplatzerhöhung” ist auf kino-zeit.de erschienen.

(Foto: Wikimedia Commons/State Library of Queensland)

Kinderfilmfest Münster 2013

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Am morgigen Sonntag beginnt in Münster das diesjährige Kinderfilmfest – mit einem durchaus sehenswerten Filmprogramm, einem schönen Gemisch aus Vorpremieren, Rückblicken auf die vergangenen Monate und Filmen, die so in Deutschland vermutlich nicht in die Kinos kommen. Und da in Nordrhein-Westfalen Schulferien sind, gibt es eigentlich keine gute Entschuldigung, warum man die Kinos im Schloßtheater nicht stürmen sollte.

Zum Programm gehören einige Filme, die ich hier schon besprochen habe: der für kleine Kinder sehr taugliche Kalif Storch (empfohlen ab 5 Jahren), Alfie, der kleine Werwolf (ab 7) und Sputnik (ab 8). Mit Clara und das Geheimnis der Bären (ab 8) wird einer der schönsten Kinderkinofilme dieses Jahres noch einmal gezeigt, mit Kauwboy (ab 10) und Bekas (ab 10) sind zwei weitere, großartige Filme für ein wenig ältere Kinder mit dabei.

Ein seltenes Kinowiedersehen gibt es außerdem mit Pippi Langstrumpf in dem Klassiker Pippi in Taka-Tuka-Land, außerdem gibt es ein Programm mit Kurzfilmen für Kinder ab 4 Jahren.

Und hier alle weiteren Filme in Kurzvorstellung – mit Inhaltsangabe und (soweit auffindbar) Trailer dazu: „Kinderfilmfest Münster 2013“ weiterlesen