Kurzfilm zum Wochenende: Mein seltsamer Großvater (2011)

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Ein wunderschöner, bittersüßer Traum von Wind und Musik, in traditioneller Stop-Motion-Technik animiert. Von der jungen russischen Filmemacherin Dina Velikovskaya (hier ein Interview mit ihr) gibt es auf Vimeo auch noch eine Reihe anderer Filme zu sehen, dieser hier, der auch Mitte April auf den Flensburger Kurzfilmtagen laufen wird, ist ihr jüngster Streich.

Schönes Wochenende!

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Kurzfilm zum Wochenende: Living Room (2011)

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Nach einer Urlaubs- und anschließend Krankheitsbedingten (Zwangs-)Pause – pardon! – meldet ich mich mit einem Gruß zum Wochenende wieder zurück, einem kleinen Animationsfilm, den Andreas Kaufmann im Rahmen seiner Hochschulausbildung gemacht hat. Sehr zurückhaltend, unaufgeregt, ein bißchen unvollkommen: Wenn Kaugummis Musik machen.

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Kurzfilm zum Wochenende: The Fantastic Flying Books of Mr Morris Lessmore (2011)

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In vier Wochen, am 26. Februar, werden die diesjährigen Oscars verliehen, und da ist es jedenfalls nicht verfehlt, die heiße Phase der Preisverleihungen (in den USA wie hierzulande) mit einem Oscargewinner einzuleiten. The Fantastic Flying Books of Mr Morris Lessmore wurde 2011 mit dem Academy Award als bester animierter Kurzfilm ausgezeichnet; der Animationsfilm der damals frisch gegründeten Moonbot Studios basiert auf dem gleichnamigen Bilderbuch des Autors und Illustrators William Joyce (amazon) – ein wunderbarer, schweigsamer, poetischer Blick auf das Leben mit Büchern und Geschichten.

Den Trailer gibt es direkt hier, den Film kann man sich in voller Länge kostenlos ansehen.

Schönes Wochenende!

Foto: Moonbot Studios

Mullewapp – Das große Kinoabenteuer der Freunde (2008)

Mullewapp

Johnny Mauser hat kein Glück auf den Bühnen der großen Stadt. Als er bei einem Vorsprechen vor die Tür gesetzt wird, weil er für die Hauptrolle als Pirat schlichtweg zu klein geraten ist, macht er sich trübsinnig auf den Weg und landet bei seinen Wanderungen auf dem Hof Mullewapp. Da leben der dicke Waldemar, Franz von Hahn nebst diversen anderen Tieren und dem Schäfchen Wolke ein ziemlich sorgenfreies, obgleich auf die Grenzen des Hofes begrenztes Leben. Johnny präsentiert sich den neuen Bekannten als weltgewandter Held, und so wird gleich sein Typ gefragt, als eines Tages Wolke entführt wird. Zusammen mit dem mißtrauischen Hahn und dem gemütlichen Waldemar machen die drei sich auf den Weg, das Schaf zu retten.

Dass aus Helme Heines beliebten Freunde-Geschichten (einige davon gibt es in diesem wohlfeilen Band versammelt), die ja schon für reichlich Merchandise, Spielzeug und Printprodukte gut waren, irgendwann auch ein Film werden würde, war vermutlich abzusehen. Und auch, dass auf dem Weg vom schmalen Bilderbuch zu etwas über einer Stunde Film natürlich die ursprünglich doch mit nur wenigen erzählerischen Pinselstrichen charakterisierten Figuren mehr Substanz bekommen müßten, ist dafür schon zwingend. „Mullewapp – Das große Kinoabenteuer der Freunde (2008)“ weiterlesen

Frankenweenie (2012)

FRANKENWEENIE

Der kleine Victor Frankenstein, in seiner Schulklasse eher ein Außenseiter, liebt seinen Hund Sparky über alles, und ist untröstlich, als dieser bei einem Unfall ums Leben kommt. Nach einer Schulstunde zum Thema Elektrizität und Nervenbahnen entwickelt er die Idee, Sparky mit Hilfe eines hinreichend starken Stromstoßes wieder zum Leben zu erwecken. Das Experiment, ganz in der Tradition des großen Frankensteins, glückt, und Victor muss seinen Liebling zunächst vor allem vor seinen Eltern verstecken, die mit seiner Experimentierfreude sicher nicht ganz einverstanden wäre – aber dann erweisen sich einige Klassenkameraden als das größere Problem.

Es hat im vergangenen Jahr schon eine ganze Reihe von Filmen gegeben, die klassische Motive des Grusel- und Horrorfilms auf tendenziell kinderfreundliche Art und Weise im Animationsfilm aufnehmen, von Hotel Transsylvanien bis hin zu ParaNorman, und denen das jeweils auf unterschiedliche Art und Weise gelingt oder mißlingt, zuweilen beides auf einmal. Frankenweenie nun sticht dadurch heraus, dass er noch einmal besonders nostalgisch und nah an den Quellen bleibt, wenn man so will: Die klassischen Frankenstein-Filme stehen immer wieder sehr sichtbar Pate, und das liegt nicht nur an den ganz in Schwarz-Weiß gehaltenen Bildern. „Frankenweenie (2012)“ weiterlesen

Kurzfilm zum Wochenende: Ormie (2010)

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Ormie ist ein knapp vierminütiger computeranimierter Kurzfilm, auf sein Kernwesen reduziert und zurechtgebrannt, nicht mehr und nicht weniger als ein Schwein und ein Glas voll Kekse – unerreichbar oben auf einem Kühlschrank. Rob Silvestri, der als Animator schon einige größere Projekte begleitet hat, hat sich hier erstmals und sehr erfolgreich als Regisseur und Autor versucht.

Produktion und Copyright: Arc Productions

Schönes Wochenende!