Home – ein smektakulärer Trip (2015)

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Filme werden für’s Marketing gerne in die bekannten Kategorien gepresst. Das führt dann dazu, dass die wirklich ungewöhnlicheren Filme völlig aus dem Raster fallen und oft nicht einmal einen Verleih finden – wenigstens nicht für einen Kinostart –, weil die Marketingmenschen nicht wissen, was sie mit dem jeweiligen Streifen anfangen sollen. (Beispiele dafür sind z.B. das Marketing zum Kinostart von Die Braut des Prinzen – damals, 1987, als die Welt eigentlich noch in Ordnung war! – oder der Umgang des deutschen Verleihs mit dem Science-Fiction-Film Under the skin.)

Das andere Extrem ist es, einen Film als „erste postapokalyptische animierte Road-Movie-Buddy-Komödie samt Invasion von Außerirdischen“ anzukündigen; so wird Regisseur Tim Johnson im Pressematerial zu Home – ein smektakulärer Trip zitiert: Eine solche Anhäufung von Einstufungen, dass es schon wieder bedeutungslos wird. Und es wird dem Film, obgleich das natürlich alles stimmt, doch nicht gerecht. Home ist schlauer, als er selber weiß. Und reaktionärer, als er selber glaubt. Irgendwo unter seiner knalligen Oberfläche ist er politisch, nicht wenig sarkastisch, und dann doch so viel mehr amerikanisch, als er gerne sein möchte.

Aber fangen wir am Anfang an. Oder bei der Vorgeschichte, die geht so: „Home – ein smektakulärer Trip (2015)“ weiterlesen

Verlosung: Nix wie weg vom Planeten Erde

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Am 29. Mai startet Nix wie weg vom Planeten Erde (Homepage) in den deutschen Kinos, der eine Alieninvasionsgeschichte der scheiternden Art erzählt:

Auf dem Planeten Baab ist der Astronaut Scorch Supernova ein Nationalheld, der verehrt und bewundert wird. Sein nerdiger und eher ängstlicher Bruder Gary unterstützt ihn bei seinen Rettungsaktionen. Als sie einen Hilferuf vom durch und durch gefährlichen Planeten Erde erhalten, schlägt Scorch alle Warnungen in den Wind, begibt sich allein auf die waghalsige Mission – und landet prompt in der Falle des skrupellosen General Shanker. Jetzt kann ihn nur noch sein risikoscheuer Bruder aus der Area 51 befreien…

Dank der freundlichen Unterstützung von Sony Entertainment kann ich drei Fanpakete zum Film verlosen, die jeweils einen Fußball, eine Lunchbox und ein Kinoplakat enthalten.

Um an der Verlosung teilzunehmen, müßt Ihr nur hier im Formular Eure Daten eingeben und eine Frage beantworten. Die Verlosung läuft bis einschließlich 29. Mai 2014. Der Rechtsweg ist natürlich ausgeschlossen. Nur eine Teilnahme pro Haushalt!
„Verlosung: Nix wie weg vom Planeten Erde“ weiterlesen

Kurzfilm zum Wochenende: Almost Home – Fast zu Hause (2014)

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Die meisten Kurzfilme, die hier ich vorstelle, sind unabhängige Produktionen, öfter Abschlußarbeiten talentierter Filmstudent_innen, jedenfalls seltenst mit der Intention geschaffen, damit wirklich viel Geld zu verdienen. Das ist beim Kurzfilm dieser Woche etwas anders, ich möchte schon sehr deutlich drüberschreiben: Vorsicht, WERBUNG! Denn Almost Home – Fast zu Hause von Todd Wilderman funktioniert zwar als eigenständiger Kurzfilm, dient aber vor allem dazu, die Marketingkampagne für Home anzuschubsen, die Animationsverfilmung des Kinderbuchs The True Meaning of Smekday von Adam Rex (eine deutsche Übersetzung gibt es bislang noch nicht, aber das kann sich ja bis zum Filmstart im November noch ändern).

Glücklicherweise muss man das seinen Kindern ja nicht erzählen. Die können sich dann einfach eine stellenweise herbe Slapstick-Variation auf die Invasion durch Außerirdische ansehen, die für Kinder spätestens ab 8 Jahren sehr tauglich sein sollte.

Schönes, alieninvasionsfreies Wochenende!

(Foto: 20th Century Fox)