Kurzfilm zum Jahresende: Lotte (2015)

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Die Woche, die das Jahr beschließt. Ein letzter Kurzfilm, bevor die Korken und die Knaller knallen. Welch besseren Moment könnte es geben, um mit einem ganz, ganz kurzen Film, die Zeit im Jahr wird knapp, eine der großen Gestalten des Animationsfilms zu ehren, eine Pionierin, wie nach ihr lange niemand kam. Lotte Reinigers Filme sind viel zu wenig bekannt, der berühmteste ist noch Die Abenteuer des Prinzen Achmed, den man bitte doch mal wieder auf großer Leinwand sehen möchte. Oder wenigstens im Heimkino.

Diese kurze Hommage mit politischem Einschlag (auch dies ist aktuell nicht fehl am Platze) ist an der Gobelins-Hochschule in Paris entstanden, beteiligt waren Hadrien Bonnet, Nicolas Capitaine, Charlène Chesnier, Céline Desoutter und Samuel Klughertz.

Schönes Wochenende und einen guten Rutsch in ein schönes, wunderbares, zauberhaftes 2017!

Kurzfilm zum Wochenende: Das Geschenk (2014)

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Das Thema Geschenke passt jetzt ja ganz gut. The Present macht nicht ganz, was man nach den ersten Sekunden erwartet – und wird dann doch ein wenig schmalzig zum Ende, aber eben nicht so, wie du denkst. Regisseur Jacob Frey hat den Film 2014 als Abschlussarbeit am Animationsinstitut der Fimakademie Baden-Württemberg erstellt, der kurze Streifen wurde mit über 70 Preisen ausgezeichnet. Bei INDAC gibt es auch noch ein Interview mit Frey zu sehen.

Die wenigen Dialogzeilen des Films sind leider auf Englisch (eine deutsche Fassung gibt es zwar wohl, wie man in dem verlinkten Interview hören kann, aber online habe ich sie nicht aufgefunden), aber die kann man leicht simultan übersetzen – und Kindern mit ein wenig Englischkenntnissen wird sich der Sinn in den meisten Fällen wie von selbst erschließen.

Schönes Wochenende und tolle Feiertage Euch allen!

Weihnachten 2016: Ein paar TV-Vorschläge

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Es gibt ja so einige Film, die sich fest mit Weihnachten verbunden haben, und natürlich sind sie alle auch dieses Jahr dann und wann und manchmal mehrfach (und manche eigentlich andauernd) über die Feiertage zu sehen: Sissi, Der kleine Lord und Drei Haselnüsse für Aschenbrödel ebenso wie Die Weihnachtsgans Auguste und Ist das Leben nicht schön? Von den unendlich vielen, meist unerträglichen Märchenverfilmungen zu schweigen.

Ich habe mal ein wenig übers Fernsehprogramm der nächsten Tage geschaut und ein paar Vorschläge zusammengetragen – manche sind auch eher für den Videorecorder geeignet (halb fünf, seit Ihr noch ganz bei Sinnen, ZDF und SAT.1?). KIKA macht es zur schönen Weihnachtstradition, die drei großartigen Knerten-Filme zu zeigen, und auch sonst sind ein paar übliche Verdächtige dabei… besondere Empfehlungen habe ich mit einem Sternchen 1478400241_star_gold markiert.

Vielleicht habt Ihr noch andere Vorschläge?

23. Dezember
19.30 KIKA – Die Legende vom Weihnachtsstern

24. Dezember
09.20 ZDF – 1478400241_star_gold Der Grüffelo
13.15 ZDF – Michel in der Suppenschüssel
14.45 RTL II – Das letzte Einhorn
17.40 Disney Channel – Bernard & Bianca – Die Mäusepolizei

25. Dezember
08.10 RTL II – Das letzte Einhorn
17.45 RTL II – Die Goonies
18.45 Disney Channel – Aristocats

26. Dezember
04.30 SAT.1 – Mimzy – Meine Freundin aus der Zukunft
04.35 ZDF – Der Grinch
09.50 RTL II – Die Goonies
20.15 RTL 1478400241_star_gold Die Eiskönigin (unser Podcast dazu)

27. Dezember
09.50 RTL 1478400241_star_gold Die Eiskönigin (unser Podcast dazu)

28. Dezember
10.00 KIKA – Ritter Trenk
15.00 KIKA – 1478400241_star_gold Mein Freund Knerten

29. Dezember
13.00 WDR – Der wunderbare Wiplala
15.00 KIKA – Knerten in der Klemme

30. Dezember
08.20 WDR – 1478400241_star_gold Der wunderbare Wiplala
15.00 KIKA – Knerten traut sich

31. Dezember
13.50 KIKA – 1478400241_star_gold Antboy – Der Biss der Ameise

1. Januar
20.15 Disney Channel – 1478400241_star_gold Mary Poppins

6. Januar
20.15 SAT.1 – 1478400241_star_gold Rico, Oskar und die Tieferschatten

(Foto: polyband)

Zeit für ein Lied, oder vier

Sing

Vielleicht liegt es daran, dass ich nach sehr vollen Wochen noch bis morgen arbeiten darf und deshalb kaum in Festtagsstimmung bin. Oder daran, dass so viel in den letzten Tagen und Wochen so belastend war, vor allem im Weltgeschehen. Jedenfalls brauche ich gerade ein paar Lieder, ein paar Songs. Über Weihnachtsgesänge hinaus, die ich mir ab morgen en gros in die Hörkanäle schieben werde.

Nachdem ich aber berufsbedingt in den letzten Wochen des öfteren Helene Fischer im Ohr hatte, deren schmalztriefende Verschmockungen von traditionellen Weihnachtsliedern mir das Blut zu Gelatine erzittern ließen, dürfen es auch mal Disney-Songs sein: Immer noch leicht schmalzig, aber mit Sicherheit gekonnt.

Warum also nicht die aus Vaiana? Der Soundtrack ist nämlich, jedenfalls in der Originalfassung, ziemlich großartig; und der Film ist wirklich auch eine schöne Wahl für die Feiertage. (Und womöglich außer den Phantastischen Tierwesen auch der einzige aktuelle Kinderfilm, den man wirklich im Kino mit den Kindern ansehen möchte.) Er ist natürlich, das habe ich hier schon aufgeschrieben, Eskapismus pur; aber vielleicht ist das für die Feiertage auch mal in Ordnung. Die Welt da draußen kommt dann schnell genug – so ging es mir, als ich Montagabend aus dem Kino kam.

(Und außerdem geben die Clips, die direkt aus dem Film stammen und hier in der Reihenfolge ihres Auftretens sortiert sind, einen ganz guten Eindruck davon, was uns im Kino so erwartet. Außer natürlich, dass in der deutschen Fassung der Titelsong im Abspann von – da ist sie wieder! – Helene Fischer gesungen wird.)

(Hier zum Beispiel: Ein wunderbares Beispiel für clevere Exposition und Hintergrund-Erzählung in Text und abwechslungsreichen Bildern, die fast schon in Richtung Bollywood-Musical gehen; im weiteren Verlauf fungieren die Tattoos des Halbgottes auch noch als Widerpart zu seiner doch recht eingebildeten Art.)

(Zu guter Letzt dies: Eine großartige Glam-Rock-Hymne, die man auch mit einer Tüte Straßsteine voll Selbstironie singen kann. Hach!)

Uns allen friedliche Feiertage.

(Foto: Universal Pictures International Germany)

Gewinnspiel: Vaiana

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Am kommenden Donnerstag startet der neue Disney-Film Vaiana pünktlich zum Weihnachtsfest in den deutschen Kinos. Ich habe den Film hier schon ziemlich angepriesen (auch wenn ich ihn im aktuellen politischen Klima durchaus ambivalent finde) und bin gespannt, was meine Kinder sagen werden…

Vor Jahrtausenden durchsegelten die größten Seefahrer der Welt die unendlichen Weiten des Südpazifiks, um die fantastische Inselwelt Ozeaniens zu erforschen. Dann aber stoppten diese Entdeckungsreisen aus geheimnisvollen Gründen. Die furchtlose Vaiana möchte das Geheimnis ihrer Vorfahren unbedingt entschlüsseln. Sie macht sich auf eine abenteuerliche Reise über das Meer; auf ihrem Weg trifft sie den von sich selbst ziemlich eingenommenen Halbgott Maui und andere, eher furchterregende Kreaturen.

Mit der freundlichen Unterstützung von Disney kann ich hier im Blog zweimal zwei Freikarten für Vaiana verlosen. Um an der Verlosung teilzunehmen, müßt Ihr nur hier im Formular Eure Daten eingeben und eine einfache Frage beantworten. Die Verlosung läuft bis einschließlich 20. Dezember 2016. Der Rechtsweg ist natürlich ausgeschlossen. Nur eine Teilnahme pro Haushalt!
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