Kurzfilm zum Wochenende: Moon Girl (2017)

Die kleine Kakerlake mit großer Sehnsucht nach dem Mond… in den Straßen von Paris. Ein kleiner Film von Nicolas Bianco-Levrin und Julie Rembauville, der Realfilm und Animation mischt (von Bianco-Levrin hatten wir vor zwei Wochen schon Minoule in ähnlicher Technik), eine kurze Erzählung von Sehnsucht und Liebe im Mondlicht.

Schönes Wochenende!

Hilfe, unser Lehrer ist ein Frosch! (2016)

Man muss sich die niederländische Dorfschule als einen Ort idyllischsten Lernens vorstellen. Das liegt jedenfalls nahe, wenn man sich die durchaus zahlreichen Kinderfilme betrachtet, die aus den Niederlanden kommen und in denen (meist) Grundschüler_innen und ihre Lehranstalten eine mehr oder minder große Rolle einnehmen (Mister Twister – Wirbelsturm im Klassenzimmer und seine Fortsetzungen, aber auch Dummie die Mumie). Fast immer, so viel fällt auf, gibt es dort entspannte Lehrer (meist schüchterne Männer von äußerst angenehmen Wesen), die mit den Kindern so lästige Dinge wie Lehrpläne eher nebenher übernehmen und ansonsten fast auf Augenhöhe agieren.

Oder eben auch mal von weiter unten: Den Titel von Hilfe, unser Lehrer ist ein Frosch! darf man durchaus wörtlich nehmen. Lehrer Franz verwandelt sich nämlich tatsächlich in einen hübschen grünen Frosch, wenn sein Umfeld ihn durch „Frosch“-Rufe oder wiederholtes Quaken zwingt, an die kleinen Amphibien zu denken. Erst der Verzehr einer Fliege macht ihn dann wieder zum Menschen. Als seine Schülerin Sita das entdeckt, ist sie natürlich überrascht, willigt aber gerne ein, es vor den anderen Schülern geheim zu halten.

Hilfe, unser Lehrer ist ein Frosch! startet am 15. Juni 2017 in den deutschen Kinos. Hier ist meine ausführliche Kritik: Bezaubernde Idylle

Kurzfilm zum Wochenende: P60 (2015)

Ich war vergangene Woche krank, und generell habe ich aktuell so viel um die Ohren, es bleibt viel liegen, vor allem hier im Blog. Und weil nicht viel Zeit ist, diesmal ein ultrakurzer Kurzfilm ins Wochenende hinein: Werner K. Schnaters P60, der, klar, auch mal auf einem Festival für ultrakurze Filme lief. Er ist ein bisschen unanständig, wahrscheinlich für Großstadtkinder verständlicher als für Landpflanzen, aber was soll’s. Es gibt Tatütataa und Pipi. Nächste Woche dann wieder etwas länger und gehaltvoller (via; via).

Schönes Wochenende!

Kurzfilm zum Wochenende: Minoule (2014)

Über Minoule habe ich vergangenes Jahr, als es auf dem KUKI-Festival lief, geschrieben, der Film komme

zunächst scheinbar harmlos daher. Eine Katze will an den Vogel im Käfig heran und klettert und klettert an Häusern herum. Eine tolle Mischanimation aus Zeichentrick und Realfilm, mit Musik unterlegt und Twist am Schluss. Mit vielleicht einem Hauch tierischer Grausamkeit darin.

Dem ist – nebst einer Empfehlung nicht für ganz kleine Kinder – gar nicht so viel hinzuzufügen, außer vielleicht, dass Regisseur Nicolas Bianco-Levrin fleißig weiter Filme macht, da kommt hier in den nächsten Wochen bestimmt noch mehr ins Blog. :-)

Schönes Wochenende!

Kurzfilm zum Wochenende: Frühling (2017)

Und plötzlich ist es warm geworden. Der Frühling ist gefühlt schon halb vorbei, die Blüten jedenfalls, so sie nicht gleich erfroren sind in den späten Nachtfrosten dieses Jahres, sind zu einem guten Teil schon wieder verblüht, fast geht die kühlen Wintertage direkt in frühe Sommertage über.

Aber es ist nie zu spät für Frühling. Jamie Scott hat über drei Jahre hinweg Blumen gefilmt, die ihre Blüten öffnen, und daraus diesen Zeitraffer-Film geschnitten und getrickst, der einfach Spring heißt. Man kann das einfach nur anschauen und -hören, man kann die Blumen bestaunen und benennen, und natürlich kann man auch ausführlich nachlesen, wie er das angestellt hat.

Auf jeden Fall der perfekte Auftakt für hoffentlich, endlich wärmere Tage. (via)

Schönes Wochenende!

Kurzfilm zum Wochenende: Edeltraud und Theodor (2011)

Das ZDF hat vor einiger Zeit damit begonnen, viele der Kurzfilme aus Siebenstein auf YouTube live zu stellen. (Hier ist der Kanal, auf dem auch logo!-Erklärfilme und vieles mehr zu finden sind.) Edeltraud und Theodor von Daniel Acht, dem wir auch Wombo verdanken, ist eine vereinfachte Variation auf das Räuber Hotzenplotz-Thema, mit Schaf und Lausbub als Protagonisten sowie innovativem Einsatz von Blitz und, äh, Wolle im Finale. Milde beängstigende Szenen vorher sind für ganz unerfahrene Zuschauer womöglich etwas düster.

Schönes Wochenende!