Lotte und das Geheimnis der Mondsteine (2011)

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Weil das Hundemädchen Lotte nicht schlafen kann, ertappt sie zwei geheimnisvolle Figuren in Kapuzenmänteln dabei, wie sie versuchen, ihrem Onkel Klaus einen Stein zu entwenden. Dieser Stein, erzählt Klaus, hat eine besondere Geschichte: Er hat ihn vor vielen Jahren auf einer Expedition ans Ende der Welt gefunden, in einer geheimnisvollen Anlage im Inneren eines Berges. Es gibt noch zwei weitere dieser Steine, so dass Lotte und Klaus aufbrechen, um sie zu versammeln und das Geheimnis der Steine zu lösen – immer heimlich verfolgt von den beiden Kapuzenwesen.

Unterwegs kann Lotte von Klaus allerhand über das Reisen lernen (“Auf Reisen findest Du alles, was Du brauchst, am Wegesrand.”) und lernt Dinge kennen, die sie sich vorher nicht hatte vorstellen können (“Wer auf Reisen ist, muss an das Unglaubliche glauben.”). Es treten auf: ein verliebter Musiker, ein Forscher, der Wassertropfen sammelt und umsorgt, und viele Absonderlichkeiten mehr. „Lotte und das Geheimnis der Mondsteine (2011)“ weiterlesen

Verlosung: Lotte und das Geheimnis der Mondsteine

PosterSeit gestern gibt es Lotte und das Geheimnis der Mondsteine auf DVD im Handel – eine ausführliche Kritik dazu folgt morgen ist hier. Schon jetzt aber kann ich hier eine kleine Verlosung zum Film ankündigen: zu gewinnen gibt es je einmal den Film auf Blu-ray und auf DVD – und zu jeder der zwei Discs gibt es noch einmal das Filmplakat (siehe Bild) dazu.

Um einen der beiden Preise zu gewinnen, bitte einfach eine Frage hier in den Kommentaren unten beantworten: Was war Euer liebster Zeichentrickfilm als Kind? Bitte unbedingt eine gültige E-Mail-Adresse angeben sowie, falls Ihr Präferenzen habt, ob Ihr lieber die DVD oder lieber die Blu-ray erhalten würdet. Die Verlosung läuft bis Samstag, den 2. Februar 2013, um 22:22 Uhr. Der Rechtsweg ist natürlich ausgeschlossen. „Verlosung: Lotte und das Geheimnis der Mondsteine“ weiterlesen

DVD-Starts der Woche (28.1.2013)

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Einzig nennenswerter DVD-Start in dieser Woche ist der schöne Zeichentrickfilm Lotte und das Geheimnis der Mondsteine, der am morgigen Dienstag erscheinen wird – er lief im vergangenen Jahr auf der Berlinale. Eine Kritik zum Film samt einer kleinen Verlosung wird es im Laufe der Woche hier im Blog geben.

Foto: Ascot Elite

Kurzfilm zum Wochenende: The Fantastic Flying Books of Mr Morris Lessmore (2011)

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In vier Wochen, am 26. Februar, werden die diesjährigen Oscars verliehen, und da ist es jedenfalls nicht verfehlt, die heiße Phase der Preisverleihungen (in den USA wie hierzulande) mit einem Oscargewinner einzuleiten. The Fantastic Flying Books of Mr Morris Lessmore wurde 2011 mit dem Academy Award als bester animierter Kurzfilm ausgezeichnet; der Animationsfilm der damals frisch gegründeten Moonbot Studios basiert auf dem gleichnamigen Bilderbuch des Autors und Illustrators William Joyce (amazon) – ein wunderbarer, schweigsamer, poetischer Blick auf das Leben mit Büchern und Geschichten.

Den Trailer gibt es direkt hier, den Film kann man sich in voller Länge kostenlos ansehen.

Schönes Wochenende!

Foto: Moonbot Studios

Kinostart diese Woche (24. Januar 2013): Frankenweenie

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Eine ausführliche Besprechung zu Frankenweenie von Tim Burton habe ich ja bereits vergangenes Wochenende hier gebracht; aber natürlich bin ich nicht der einzige, der den Film gesehen hat – und die meisten haben eine noch bessere Meinung von dem Film als ich. Nino Klingler hat auf critic.de den Film vor allem in eine Reihe von anderen Arbeiten eingeordnet, die sich an der Filmgeschichte abarbeiten und schreibt:

Es gibt viel zu entdecken und zu genießen an Frankenweenie, seine von grotesken Cartoonfiguren bevölkerte 1950er-Jahre-Kleinstadt etwa oder seine Flirts mit der Trash- und B-Movie-Filmgeschichte, die für Burton so essenziell ist. Monster- und Science-Fiction-Filme, altmodischer Grusel, Slapstick-Humor: [Frankenweenie] betrauert nicht den Verfall einer großen, wertvollen Kultur, sondern feiert die Widerständigkeit einer billigen.

Dieter Oßwald schreibt auf programmkino.de:

Die ganz große Liebe bis ins kleinste Detail sorgt für eine grandiose Stimmigkeit in diesem Stop-Motion-Abenteuer, die technische Perfektion bereitet das visuelle Vergnügen derweil die Verspieltheit des Regisseurs die zusätzlichen Bonuspunkte einer humorvollen Hommage an das Horrorgenre bietet.

Und schließlich die liebe Kollegin Sophie Charlotte Rieger auf kino-zeit.de:

Frankenweenie ist ein gelungener Film, kann aber nicht die Faszination älterer Tim Burton Werke reproduzieren. Dies liegt vor allem daran, dass trotz – oder vielleicht gerade wegen – der gelungenen Ästhetik und der vielfältigen Anspielungen und Interpretationsansätze keine Nähe zu den Figuren entsteht. So kann Frankenweenie zwar kurzweilige Unterhaltung bieten, den Zuschauer aber nur schwer anhaltend an seine Protagonisten binden.

Eine ausführliche Presseschau bietet wie stets film-zeit.de, und die Kinderfilmwelt spricht direkt die jungen Zuschauer an.

Foto: Disney

Mullewapp – Das große Kinoabenteuer der Freunde (2008)

Mullewapp

Johnny Mauser hat kein Glück auf den Bühnen der großen Stadt. Als er bei einem Vorsprechen vor die Tür gesetzt wird, weil er für die Hauptrolle als Pirat schlichtweg zu klein geraten ist, macht er sich trübsinnig auf den Weg und landet bei seinen Wanderungen auf dem Hof Mullewapp. Da leben der dicke Waldemar, Franz von Hahn nebst diversen anderen Tieren und dem Schäfchen Wolke ein ziemlich sorgenfreies, obgleich auf die Grenzen des Hofes begrenztes Leben. Johnny präsentiert sich den neuen Bekannten als weltgewandter Held, und so wird gleich sein Typ gefragt, als eines Tages Wolke entführt wird. Zusammen mit dem mißtrauischen Hahn und dem gemütlichen Waldemar machen die drei sich auf den Weg, das Schaf zu retten.

Dass aus Helme Heines beliebten Freunde-Geschichten (einige davon gibt es in diesem wohlfeilen Band versammelt), die ja schon für reichlich Merchandise, Spielzeug und Printprodukte gut waren, irgendwann auch ein Film werden würde, war vermutlich abzusehen. Und auch, dass auf dem Weg vom schmalen Bilderbuch zu etwas über einer Stunde Film natürlich die ursprünglich doch mit nur wenigen erzählerischen Pinselstrichen charakterisierten Figuren mehr Substanz bekommen müßten, ist dafür schon zwingend. „Mullewapp – Das große Kinoabenteuer der Freunde (2008)“ weiterlesen