Madagascar 3: Flucht durch Europa (2012)

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Ich muss gestehen, dass ich nicht eben ein großer Fan der Madagascar-Filme bin; vor allem der erste Streifen war mir zu schlicht in seiner Grundanlage und dann zu chaotisch und zu laut, um sich, trotz einzelner wunderbarer Ideen (bezeichnenderweise vor allem in den Nebenfiguren sichtbar), wirklich in mein Herz zu zaubern. Hinzu kommt, dass ich Franchise-Unternehmungen vor allem im Kinderfilm immer sehr skeptisch gegenüberstehe – gerade im Trickfilm folgten oft auf mediokre, aber halbwegs erfolgreiche Erstlinge ein Schwung billiger Direct-to-Video-Produktionen, die man keinem Kind ernsthaft mehr zumuten möchte.

Madagascar 3 nun überraschte mich insofern, dass es auf der einen Seite gar nicht erst ernsthaft versuchte (was viele Franchises machen), mehr des Gleichen zu bieten, sondern sich an der konsequenten Austreibung von Handlungselementen versuchte. Auf der anderen Seite verlangt es (auch deshalb) aber genaues Wissen darüber, mit wem man es hier eigentlich zu tun hat und was diese Figuren antreibt. Mit anderen Worten: der Löwe Alex, das Zebra Marty, die Giraffe Melman und die Nilpferddame Gloria werden überhaupt nicht mehr vorgestellt (ebensowenig wie die Pinguine, die Affen und alle anderen Figuren, die aus den ersten beiden Filmen bekannt sind), und es wird auch nicht erklärt, nur ein wenig gezeigt, warum die Tiere unbedingt nach New York (zurück) wollen. „Madagascar 3: Flucht durch Europa (2012)“ weiterlesen

Verlosung: Madagascar 3: Flucht durch Europa

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Bereits seit zwei Wochen sind DVD und Blu-ray von Madagascar 3: Flucht durch Europa im Handel erhältlich, der dritte Film um den Löwen Alex, das Zebra Marty, die Giraffe Melman und die Nilpferddame Gloria – das Quartett, das es im ersten Film versehentlich aus dem New Yorker Zoo nach Madagascar verschlagen hatte (daher der Name), ist im dritten Film nunmehr sehr willens, nach Amerika zurückzukehren. Der Umweg führt über Europa und direkt in einen Zirkus, und auf diesem Weg ins größtmögliche Chaos. Sehr laut und wild, sehr unterhaltsam; eine genaue Besprechung folgt hier in den nächsten Tagen.

Zu verlosen gibt es hier drei Pakete mit jeweils einer DVD des Films, einer Butterbrotdose, einem Koffer- und einem Schlüsselanhänger, wie hier im Bild zu sehen:

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Traumatische Momente im Kinderfilm

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Die wenigsten Kinderfilme sind ganz frei von erhöhten Spannungsmomenten – es macht ja oft den Genuß entscheidend aus, dass Konflikte aufgebaut und wieder gelöst werden (oder eben nicht). Aber manche Momente sind auch in Filmen für Kindern schon sehr hart am Existentiellen. Fünfzig solcher Augenblicke hat die amerikanische Seite collegehumor.com zusammengetragen und in einem kleinen Video hintereinandergeschnitten. Nicht alle Filme sind dezidierte Kinderfilme und würden hier herpassen, manche sind in Deutschland praktisch unbekannt – aber der eine oder andere Moment wird wahrscheinlich allen meinen Leser_innen bekannt vorkommen.

(Direktlink zu den Traumata; danke, Daniel!)

Kurzfilm zum Wochenende: Mein seltsamer Großvater (2011)

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Ein wunderschöner, bittersüßer Traum von Wind und Musik, in traditioneller Stop-Motion-Technik animiert. Von der jungen russischen Filmemacherin Dina Velikovskaya (hier ein Interview mit ihr) gibt es auf Vimeo auch noch eine Reihe anderer Filme zu sehen, dieser hier, der auch Mitte April auf den Flensburger Kurzfilmtagen laufen wird, ist ihr jüngster Streich.

Schönes Wochenende!

(via)

Kalif Storch (2012)

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Pepperl muss als Strafarbeit den Dachboden seines Großvaters aufräumen, statt dieser Arbeit widmet er sich aber lieber dem Studium der geheimnisvollen Schätze, die da herumliegen. Gerade als sein Freund Kasperl ihn zum Fußballspielen abholen will, stößt er auf ein Buch, das anscheinend Zaubersprüche enthält; und ehe die beiden recht wissen, wie ihnen geschieht, reisen sie auf einem fliegenden Teppich gen Afrika.

Kalif Storch braucht eine ganze Weile und eine große geographische Ungenauigkeit (samt nicht unproblematischer kultureller Stereotype), um seine beiden Hauptfiguren an den Schauplatz der eigentlichen Handlung zu verfrachten, die sich an Wilhelm Hauffs gleichnamigem Märchen orientiert: Drei böse Zauberer wollen den Kalifen von Bagdad mit einem Trick dazu bringen, sich in ein Tier zu verwandeln, damit ihr Anführer seine Position einnehmen kann. Pepperl und Kasperl werden zufällig Zeuge davon, wie die drei ihre Pläne schmieden und wollen den Kalif warnen, werden aber selbst in Frosch und Storch verwandelt. „Kalif Storch (2012)“ weiterlesen

Kurzfilm zum Wochenende: Living Room (2011)

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Nach einer Urlaubs- und anschließend Krankheitsbedingten (Zwangs-)Pause – pardon! – meldet ich mich mit einem Gruß zum Wochenende wieder zurück, einem kleinen Animationsfilm, den Andreas Kaufmann im Rahmen seiner Hochschulausbildung gemacht hat. Sehr zurückhaltend, unaufgeregt, ein bißchen unvollkommen: Wenn Kaugummis Musik machen.

(via)