Frankenweenie (2012)

FRANKENWEENIE

Der kleine Victor Frankenstein, in seiner Schulklasse eher ein Außenseiter, liebt seinen Hund Sparky über alles, und ist untröstlich, als dieser bei einem Unfall ums Leben kommt. Nach einer Schulstunde zum Thema Elektrizität und Nervenbahnen entwickelt er die Idee, Sparky mit Hilfe eines hinreichend starken Stromstoßes wieder zum Leben zu erwecken. Das Experiment, ganz in der Tradition des großen Frankensteins, glückt, und Victor muss seinen Liebling zunächst vor allem vor seinen Eltern verstecken, die mit seiner Experimentierfreude sicher nicht ganz einverstanden wäre – aber dann erweisen sich einige Klassenkameraden als das größere Problem.

Es hat im vergangenen Jahr schon eine ganze Reihe von Filmen gegeben, die klassische Motive des Grusel- und Horrorfilms auf tendenziell kinderfreundliche Art und Weise im Animationsfilm aufnehmen, von Hotel Transsylvanien bis hin zu ParaNorman, und denen das jeweils auf unterschiedliche Art und Weise gelingt oder mißlingt, zuweilen beides auf einmal. Frankenweenie nun sticht dadurch heraus, dass er noch einmal besonders nostalgisch und nah an den Quellen bleibt, wenn man so will: Die klassischen Frankenstein-Filme stehen immer wieder sehr sichtbar Pate, und das liegt nicht nur an den ganz in Schwarz-Weiß gehaltenen Bildern. „Frankenweenie (2012)“ weiterlesen

Kurzfilm zum Wochenende: Ormie (2010)

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Ormie ist ein knapp vierminütiger computeranimierter Kurzfilm, auf sein Kernwesen reduziert und zurechtgebrannt, nicht mehr und nicht weniger als ein Schwein und ein Glas voll Kekse – unerreichbar oben auf einem Kühlschrank. Rob Silvestri, der als Animator schon einige größere Projekte begleitet hat, hat sich hier erstmals und sehr erfolgreich als Regisseur und Autor versucht.

Produktion und Copyright: Arc Productions

Schönes Wochenende!

Live-Action Toy Story

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Das ist zu schön, um es hier nicht zu teilen.

Ich bin, es wird sich hier immer wieder zeigen, ein großer Fan von Pixar-Filmen, und sehe den Macher_innen dort sogar ihre schlimmsten Versagen nach (Cars zum Beispiel finde ich, im Gegensatz zu vielen Kindern, eher doof, und von Cars 2 fange ich lieber gar nicht erst zu schimpfen an). Toy Story gehört zu meinen liebsten Pixariana, zudem ist der Film mit seinen beiden Fortsetzungen ein Beispiel dafür, wie man eine Filmreihe macht, die nicht nur ihre Themen und Figuren nicht totreitet, sondern sogar mit jeder Fortsetzung an Tiefe und Komplexität gewinnt. Toy Story 3 ist deshalb womöglich sogar der beste Film der drei – sein Lob habe ich seinerzeit hier gesungen.

Und jetzt das: Zwei Jungs aus Arizona, Jonason Pauley und Jessie Perrotta, haben noch als Teenager begonnen, Toy Story mit realen Spielzeugfiguren und Menschen Szene für Szene nachzudrehen. Über zwei Jahre haben sie dafür gebraucht, und das Ergebnis, eine echte labour of love, ist so charmant wie hemdsärmelig, vor allem aber: beeindruckend.

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DVD-Starts der Woche (14.1.2013)

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Die DVD-Starts dieser Woche sind mir durch die Bank unbekannt; nur einer erscheinen mir überhaupt erwähnenswert:

Das Grüffelokind ist die Verfilmung der Fortschreibung des wunderbaren Kinderbuches Der Grüffelo (amazon), aus dem seinerzeit ein wunderbarer kleiner Animationsfilm entstand, den ich hier bei Gelegenheit noch ausführlicher preisen werde. Wenn die Qualität des Buches eine Vorhersage über die Verfilmung zulässt, so wird Das Grüffelokind, den ich noch nicht gesehen habe, wohl kaum ein besonders lohnenswerter Film sein; auch das Buch ist nur ein sehr, sehr müder Abklatsch des (sagte ich es schon? wunderbaren) ersten Bandes.

Alle Neuerscheinungen der Woche: DVD-Starts der Woche (14.1.2013)“ weiterlesen

Deutscher Filmpreis & Oscars: Nominierungen 2013

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In der vergangenen Woche gab es die Nominierungen für den Deutschen Filmpreis (die “Lola”) und die Academy Awards (aka Oscars) – und bei beiden sind einige Filme aufgetaucht, die für Kinder geeignet sind. „Deutscher Filmpreis & Oscars: Nominierungen 2013“ weiterlesen

Kurzfilm zum Wochenende: Oktapodi (2007)

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Ein bezaubernder kleiner Kurzfilm, 2009 für den Oscar nominiert, von Julien Bocabeille, François-Xavier Chanioux, Olivier Delabarre, Thierry Marchand, Quentin Marmier und Emud Mokhberi. Alle Infos und mehr auf der Homepage des Films. Nicht für die ganz Kleinen geeignet, am besten vorher mal schnell selbst anschauen.

Schönes Wochenende!