Verlosung: Schimpansen

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Am kommenden Donnerstag, den 8. Mai, läuft der Dokumentarfilm Schimpansen in den deutschen Kinos an. Aus der offiziellen Synopsis:

Im tiefsten Regenwald der Elfenbeinküste entdeckt ein frecher, lebhafter Schimpansenjunge das Leben. Mit einer liebevollen, umsichtigen Mutter und inmitten seines Clans lernt er, Werkzeuge zu benutzen, nach Essbarem zu suchen und seine Umgebung zu erforschen. Mit ihm zusammen entdecken wir die sozialen Beziehungen zwischen den großen Affen, die uns Menschen so ähnlich sind.

Eine Kritik zum Film findet sich etwa beim Bayerischen Rundfunk oder bei programmkino.de. Zu den Kooperationspartnern des Films gehört die Wild Chimpanzee Foundation und das Jane Goodall Institute. Und wer direkt aus dem Kontext des Films etwas über Schimpansen lernen möchte, kann einen Blick auf das von Disneynature erstellte große Schimpansen-Einmaleins (PDF, 700 KB) werfen, oder gar auf den Studyguide Schimpansen (große PDF-Datei, 29 MB!)

Mit der freundlichen Unterstützung von Disneynature kann ich hier zwei Sets verlosen, die jeweils folgendes enthalten:

  • ein Was-ist-Was-Buch Menschenaffen und
  • einen Plüschtier-Schimpansen.

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Verlosung: Die Hüter des Lichts

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Spätestens mit Arthur Weihnachtsmann waren solche Figuren wie der Weihnachtsmann zum Thema leicht actionlastiger Animationskomödien geworden, und Die Hüter des Lichts, der im vergangenen Jahr in den Kinos lief, steigerte die Figurenlage noch mit der Zahnfee, dem Osterhasen und dem Sandmann sowie dem in Deutschland nicht unbedingt präsenten Jack Frost – und machte daraus eine Truppe durchaus ambivalenter Figuren.

Nun kann ich, dank der freundlichen Unterstützung von Dreamworks, zwei Fanpäckchen verlosen, in denen sich jeweils eine DVD des Films, ein Notizbuch sowie ein Stoffbeutel befinden. Die Teilnahme am Gewinnspiel ist ganz einfach hier über die Facebook-Seite des Kinderfilmblogs möglich. Die Verlosung auf Facebook funktioniert derzeit nicht (Danke an Gerold für den Hinweis!), deshalb verweise ich auf das Teilnahmeformular gleich hier unten.

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Kurzfilm zum Wochenende: Das Rad (2001)

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Ein heute fast schon bescheiden wirkender Kurzfilm aus dem Jahr 2001, Das Rad von Chris Stenner, Arvid Uibel und Heidi Wittlinger, Studierende damals an der Filmakademie Baden-Württemberg. Zwei Steinmännchen beobachten das Kommen und Gehen der Weltgeschichte. Einer der drei Macher/innen, Arvid Uibel, starb noch vor Fertigstellung des Films im Alter von 23 Jahren. Ihm ist der Film gewidmet, der 2003 für den Oscar als bester animierter Kurzfilm nominiert war.

Schönes Wochenende!

Die Konferenz der Tiere (1969)

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Welche Herausforderung es sein kann, Kinderbücher zu verfilmen, Klassiker zumal, habe ich vor einigen Wochen in einer Kolumne schon beschrieben – Filmemacher_innen haben da sicher keine leichte Aufgabe, zumal wenn sie auf schier nicht erfüllbare Erwartungen seitens der Zuschauer_innen – Erwachsene wie Kinder – treffen. Unmittelbar beobachten kann man das bei Die Konferenz der Tiere: Die recht neue Verfilmung, computeranimiert und in 3D, nimmt sich große, sehr große Freiheiten heraus (was nicht per se schlecht ist), schafft aber nicht mehr als eine aktualisierte und reduzierte Version von Erich Kästners Kinderbuch auf die Leinwand zu schicken, die sich zu sehr in Effekten und Action verliert.

Curt Lindas Verfilmung von 1969 hingegen ist nicht nur ein Klassiker, sondern schafft es außerdem sehr präzise, dicht am Text zu bleiben, ohne deshalb Sklave des Textes zu sein; stattdessen fügt sie in Ton und Bild viel hinzu und entwickelt daraus ein Ganzes, das für sich wieder ganz harmonisch schwingt.

Auf der Bildebene nutzt er eine ganz eigene Ästhetik und groteske Komik, die sich direkt aus der Technik des Zeichentricks ergibt; da fliegt ein Affe schier minutenlang herum, bis ihn jemand darauf hinweist, dass er ja nicht fliegen könne; und kindliche Phantasiemaschinen und -fabriken stehen in großer Zahl herum, die zugleich in ihren mechanistischen Abläufen die Strukturen einer unmenschlich organisierten Gesellschaft widerspiegeln. „Die Konferenz der Tiere (1969)“ weiterlesen

Kauwboy – Kleiner Vogel, großes Glück (2012)

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Der zehnjährige Jojo (Rick Lens) lebt allein mit seinem Vater Ronald (Loek Peters) in einem kleinen niederländischen Ort auf dem Land; die Mutter ist fort. Jojo ist viel allein zu Hause, während der Vater sein Geld als Wachmann verdient. Dann hört der Junge die Musik seiner Mutter, abends und nachts sieht man ihn auch mit ihr telefonieren, davon erzählen, wie glücklich und entspannt sein Vater sei, auch wenn wir zugleich sehen, dass dem nicht so ist; als bereite er die Rückkehr der Mutter vor. Im gleichen Geiste bereitet er eine Geburtstagsfeier für sie vor, der sich der Vater aus unerfindlichen Gründen entgegenstellt.

Jojos Leben beginnt sich dann zu ändern, als er eine junge Dohle aufsammelt, die aus dem Nest gefallen war, und sich mit Yenthe (Susan Radder) anfreundet, die neu in seinen Wasserball-Verein gekommen ist. Aber das Verhalten aller Figuren scheint in diesem Film seltsam dunkel und unverständlich zu sein; bis nach ziemlich genau einer Stunde jemand eine Wahrheit ausspricht, die sonst niemand zu sagen wagt. Dann wird Kauwboy schlagartig auch rückblickend klar und blendend und tieftraurig. „Kauwboy – Kleiner Vogel, großes Glück (2012)“ weiterlesen

Kurzfilme vom ITFS 2013: Telefonbuchpolka

Telefonbuchpolka von Benjamin Swiczinsky (Österreich 2012): Der Film entstand im Rahmen des Projektes “Kreislers musikalische Stolpersteine” und verfilmt das gleichnamige Lied von Georg Kreisler in Bildern, die dem schwarzen, satirischen Blick Kreislers auf die Welt Bild verleihen. Mehr zum Film bei arte.

(mehr zum ITFS 2013)