Kauwboy – Kleiner Vogel, großes Glück (2012)

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Der zehnjährige Jojo (Rick Lens) lebt allein mit seinem Vater Ronald (Loek Peters) in einem kleinen niederländischen Ort auf dem Land; die Mutter ist fort. Jojo ist viel allein zu Hause, während der Vater sein Geld als Wachmann verdient. Dann hört der Junge die Musik seiner Mutter, abends und nachts sieht man ihn auch mit ihr telefonieren, davon erzählen, wie glücklich und entspannt sein Vater sei, auch wenn wir zugleich sehen, dass dem nicht so ist; als bereite er die Rückkehr der Mutter vor. Im gleichen Geiste bereitet er eine Geburtstagsfeier für sie vor, der sich der Vater aus unerfindlichen Gründen entgegenstellt.

Jojos Leben beginnt sich dann zu ändern, als er eine junge Dohle aufsammelt, die aus dem Nest gefallen war, und sich mit Yenthe (Susan Radder) anfreundet, die neu in seinen Wasserball-Verein gekommen ist. Aber das Verhalten aller Figuren scheint in diesem Film seltsam dunkel und unverständlich zu sein; bis nach ziemlich genau einer Stunde jemand eine Wahrheit ausspricht, die sonst niemand zu sagen wagt. Dann wird Kauwboy schlagartig auch rückblickend klar und blendend und tieftraurig. „Kauwboy – Kleiner Vogel, großes Glück (2012)“ weiterlesen

Kurzfilme vom ITFS 2013: Telefonbuchpolka

Telefonbuchpolka von Benjamin Swiczinsky (Österreich 2012): Der Film entstand im Rahmen des Projektes “Kreislers musikalische Stolpersteine” und verfilmt das gleichnamige Lied von Georg Kreisler in Bildern, die dem schwarzen, satirischen Blick Kreislers auf die Welt Bild verleihen. Mehr zum Film bei arte.

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Im Schreckenstal der Prinzessinnenakademie

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So ein Schulspind ist toll, da ist alles drin, was man braucht. Gerade eben noch wurde Blair von einer Mitschülerin wegen ihrer von zuhause mitgebrachten Kleidung gehänselt, schon eröffnen sich ihr die Möglichkeiten, die dieser kleine Schrank bietet: Alles was eine Schülerin der Prinzessinnenakademie braucht. Bücher, Stifte, Schminkutensilien, die neueste Glitzertaschenkollektion, und dann schließlich auch Bürsten, Schuhe, Parfum und so weiter und so fort. Willkommen in der Welt von Barbie.

Es war ein Selbstversuch: Ist es wirklich so schlimm, sich vier Filme lang in rosa und pink zu wälzen? Würde da überhaupt alles rosa und pink sein, oder sind das alles Vorurteile? (Es sind Vorurteile. Barbie kennt auch noch andere Farben, so lange es Pastelltöne sind.)

Meine neue Kinderfilm-Kolumne Sitzplatzerhöhung ist auf kino-zeit.de erschienen. Hier bitte weiterlesen!

Foto: Mattel

Kurzfilm zum Wochenende: Lion Dance (2012)

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Lion Dance von Duan Wenkai und Ma Weijia (China 2012) wurde auf dem ITFS 2013 im Rahmen der Sektion “Tricks for Kids” gezeigt. Es ist ihr Abschlussfilm von der School Of Animation And Digital Arts an der Communication University Of China.

Eine Zirkus-, vielleicht Theatervorstellung nimmt einige wilde Wendungen, weil die junge Darstellerin sich nicht auf eine Nebenrolle beschränken will. Chaos und Slapstick sind die Folge…

Schönes Wochenende!

Kurzfilme vom ITFS 2013: Tauben!

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Les pigeons: Le chewing-gum (Die Tauben: Das Kaugummi) von Elise Chabert und Josselin Beliah (Frankreich 2012) aus der Sektion “Cartoons for Teens” (aber durchaus auch für Kinder ansehbar).

und als Bonus obendrein noch eine zweite Folge: La canette de bière (Die Bierdose).

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