Tom und das Erdbeermarmeladebrot mit Honig (2005-2009)

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Eines Tages dachte Tom an ein leckeres Erdbeermarmeladebrot mit Honig.

Bei uns läuft der Fernseher de facto … gar nicht. Genau genommen haben wir nicht einmal so ein richtiges Fernsehgerät, und was als solches fungieren kann, ist zugleich mein Zweitmonitor und jedenfalls nichts, was im Alltag als Fernseher sichtbar wäre. (Das Gerät steht außerdem und auch deshalb im Arbeitszimmer.) Nachrichten gibt’s, Mediathek und Livestream sei Dank, meist vom Laptop. Aber ich schweife ab.

Jedenfalls mag das erklären, warum mir ein solches Kleinod wie Tom und das Erdbeermarmeladebrot mit Honig bisher entgehen konnte, das doch auf dem Sender Kika einen durchaus regelmäßigen Sendeplatz zu haben scheint – für eine Sendung mit insgesamt gerade einmal 52 Folgen, jede einzelne gerade fünf Minuten lang, ist das kein schlechtes Schicksal. „Tom und das Erdbeermarmeladebrot mit Honig (2005-2009)“ weiterlesen

Verlosung: Ralph reichts

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Seit letzter Woche gibt es endlich den jüngsten Disney-Film Ralph reichts auf DVD, Blu-ray und Blu-ray 3D (amazon-Links). Die Kritik hatte seinerzeit sehr gemischte Meinungen zu dem Film – viele fanden ihn zu zuckersüß, manche zu laut. Meine eigene Kritik (auf kino-zeit.de nachzulesen) fiel insgesamt positiv aus – dem nostalgischen Zuckerkitt zum Trotz vielleicht. Kinder werden allerdings womöglich ihre Mühe mit dem Humor haben, der eher auf jene Eltern abzielt, die als erste Generation mit Videospielen groß wurden. Und für die Kinder unter zehn Jahren erscheint mir der Streifen dann doch etwas zu hektisch und überbordend – die FSK-Freigabe ab sechs Jahren sollte man meiner Meinung nach noch durch ein eigenes Urteil ergänzen. „Verlosung: Ralph reichts“ weiterlesen

Kurzfilm zum Wochenende: Manolito’s Dream (2012)

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Manolito’s Dream ist eine kleine, zart hopsende Träumerei, ein ohne Worte ablaufender Kurzfilm von Alla Kinda, einem Animationen machenden Paar aus Barcelona. Es gibt einen minimal gruseligen Moment, ansonsten ist der kurze Film für alle Altersstufen gleichermaßen geeignet.

Schönes Wochenende!

(via)

Feuerwehrmann Sam (2008-)

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Feuerwehrmann Sam arbeitet in einer kleinen Feuerwache in einem kleinen walisischen Dorf nahe der Küste, in dem wirklich alles sehr generisch ist; damit die Tage nicht gänzlich ereignislos dahingehen, gibt es z.B. den rothaarigen Norman Price, der gerne allerlei Dinge anstellt, die dann unwillkürlich oder wegen Unachtsamkeit in mittelschweren Katastrophen münden, welche wiederum Feuerwehr oder nahe Bergwacht stets zu begrenzen wissen, bevor es wirklich irgendwem weh tut. Ansonsten noch Teil des Theaters: Normans Mutter, die den lokalen Supermarkt betreibt und die Karikatur einer britischen Hausfrau sein soll, sowie Normans Freundin Mandy, deren Mutter auch noch die lokale Ersthelferin und Krankenschwester ist. Und noch einige Nebenfiguren mehr.

Den derzeit erhältlichen (amazon) relativ neuen Folgen gingen schon einige Staffeln voraus, wie sich im sehr ausführlichen englischsprachigen Wikipedia-Artikel nachlesen lässt; und wenn man die Folgen in der Originalfassung ansieht, gewinnen sie in der Tat durch den Akzent und die Sprechweise der Figuren noch ein wenig Charme. Vor allem aber erfährt man dort, dass der (vor allem feuerpräventive) didaktische Ansatz der Serie schon immer dazu gehörte. (Wer je in Großbritannien gelebt hat, erinnert sich vielleicht an Feuerzeuge, auf denen vor Brandgefahr gewarnt wird.) „Feuerwehrmann Sam (2008-)“ weiterlesen

Sehnsuchtsbücher auf der Leinwand

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Sie kennen das: Wenn eine Literaturverfilmung im Kino läuft, und man kennt das Buch, liebt es womöglich, dann kauft man sich nur mit großer Skepsis ein Ticket. Und ich behaupte jetzt mal: Mit Kinderfilmen ist das eigentlich noch schlimmer. Als seien alle Filme, die sich an Kinderliteratur abarbeiten, zum Scheitern verurteilt. Ich musste jüngst darüber nachdenken, weil nun gerade Der Mondmann ins Kino kam, nach einem Bilderbuch von Tomi Ungerer, aber dazu später.

War früher nicht doch alles besser? Selbst wenn ich die Filme, die ich als Kind gesehen und deshalb vermutlich inzwischen mit einer Patina aus Liebe und Nostalgie versehen habe, heute nochmal ansehe, hebelt mir das dieses Vorurteil nicht aus. Die 2010 auf die Welt erbrochene Fassung von Die Konferenz der Tiere ist jedenfalls um so viel unfassbare Längen schlechter als Curt Lindas gleichnamiger Trickfilm von 1969, man glaubt es kaum.

So beginnt meine neue, nun alle vier Wochen erscheinende Kolumne Sitzplatzerhöhung: Für’s Kind im Kino auf kino-zeit.de, die man in ganzer Länge hier lesen kann.