STADA und die Initative „Alles Gute“ [Werbung]

Was weißt Du über Deine Gesundheit, was weißt Du über Krankheiten und Medikamente? Der STADA Gesundheitsreport 2015 wirft einen Blick auf das Gesundheitswissen in Deutschland.

In meinem Umfeld bekommen viele Leute, die etwa so alt sind wie ich, jetzt ihre ersten Kinder. Das ist manchmal schon ein wenig seltsam, weil ich mich eigentlich nicht unbedingt als „erfahrener“ Vater fühle und dann aber merke, dass ich in manchen Dingen doch schon etwas mehr Ruhe, gelegentlich gar Gelassenheit mitbringe. (Außer bei Geschwisterstreitereien, wird man da je gelassen?) Etwa, wenn die Kinder mal krank sind – das ist ja meistens glücklicherweise nichts, worüber man sich viele Sorgen machen müsste.

Mein Alter – der klassische Zeitpunkt für eine Midlife-Crisis – ist aber für viele (auch für mich) eben auch ein Zeitraum, in dem sich die meisten erstmals auch über ihre eigene Gesundheit Gedanken machen – und machen müssen, weil so um die vierzig bei vielen dann doch die ersten Zipperlein auftreten, die man nicht mehr ignorieren kann. Und bei den ersten Problemen ist man da womöglich erst einmal recht unentspannt.

Wie man damit umgeht – ob gelassen oder nicht –, hat für mich viel damit zu tun, wie viel Wissen oder Erfahrung man mit diesen Krankheiten mitbringt. Dabei gibt es meiner Meinung nach gerade in Sachen Gesundheit und Medizin so einige Dinge, die man wissen müsste. Die „Alles Gute“-Initiative von STADA nimmt sich dieser Fragen an und will zunächst einmal herausfinden, wie den eigentlich das Wissen über Gesundheitsfragen in der deutschen Bevölkerung ist.

Um auszuprobieren, wie Dein eigener Wissensstand ist, kannst du gleich mal das kleine Quiz ausprobieren, das einige der Fragen aus dem Gesundheitsreport wieder aufnimmt – schneidest du besser ab als der Durchschnitt? (Ich war mit 11 von 15 richtigen Fragen ein „Gesundheitsprofi“ – aber nach drei Semestern Humanmedizin in grauer Vorzeit sollte das eigentlich besser sein… ;-) )

Wahrscheinlich wundert es niemanden, dass der STADA Gesundheitsreport 2015 ergeben hat, dass in der Regel Frauen besser über gesundheitliche Themen informiert sind als Männer – und sich auch mehr dafür interessieren. Johannes Wimmer, vom Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, der von STADA als Experte befragt wurde, glaubt deshalb: „Frauen werden zu Recht als ‚Gesundheitsministerin der Familie‘ bezeichnet.“ Was natürlich nicht heißt, dass vor allem Väter keine Ahnung haben – aber es ist ja kein untypischer Effekt der klassischen Geschlechterrollen, dass Männer sich im Durchschnitt weniger um ihre Gesundheit kümmern als Frauen.

STADA_Report_Infografik_Pressemitteilung_Gesundheitsfragen

Im Detail sind dann aber doch ziemlich spannende Ergebnisse dabei, was en detail das Gesundheitswissen in Deutschland angeht:

STADA-Infografik-Gesundheitsreport-2015

Was mich allerdings immer wieder perplex zurücklässt, ist die Ahnungslosigkeit vieler Menschen zum Thema Antibiotika – zumal die Frage der zunehmenden Resistenzen ja auch in den Medien immer stärker zur Sprache kam. Nur gut die Hälfte der Befragten wusste, dass Antibiotika ausschließlich gegen Bakterien wirksam sind.

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Nun ist das insofern vielleicht nachvollziehbar, weil vielen Menschen die Unterschiede zwischen Viren, Bakterien und anderen Krankheitsauslösern wahrscheinlich nicht wirklich klar sind – und in der Tat muss man dafür natürlich etwas mehr als nur ein Grundverständnis von Biologie mitbringen. Umso wichtiger erscheint es mir, bei Antibiotika immer wieder darauf zu pochen, dass man sie nicht einfach so einnehmen darf – aber sie eben bei weitem auch nicht bei jeder Erkrankung notwendig sind. Unser Kinderarzt ist da ein Musterbeispiel an Klarheit: In den allermeisten Fällen gibt es selbstverständlich keine Antibiotika – aber wenn sie nötig sind, besteht er auch darauf, dass sie bis zum Ende genommen werden. Nur so kann schließlich einigermaßen ausgeschlossen werden, dass sich resistente Erreger bilden und vermehren.

Wie seht Ihr dieses Thema?

Habt Ihr das Gesundheits-Quiz der „Alles Gute“-Initiative gemacht? Welches Ergebnis habt Ihr erzielt? Habt Ihr dabei etwas Neues gelernt, dass Euch eigentlich wichtig ist?

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#istmirnichtegal: Mit der Kindernothilfe gegen die Folgen der Dürre (Werbung)

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Kürzlich habe ich von einer Studie gelesen, die feststellte, dass die in den USA erfolgreichen Kinderfilmen „Armut“ als Thema nicht nur einerseits unterrepräsentiert sei – also nur in wenigen Filmen sichtbares, offen behandeltes Thema ist – sondern wenn, dann andererseits auch insofern unrealistisch dargestellt werde, dass fast immer der Film mit einem Happy End schließe – was der Realität wenig entspreche. (Dass ein gutes Ende nicht unbedingt Reichtum einschließen muss, sei mal nur am Rande bemerkt.)

Gerade mit einer Perspektive über den Horizont der westlichen Industrienationen hinaus finde ich das noch einmal anders bemerkenswert. Immer wieder kann man ja auch hier im Kino Kinderfilme sehen, die sich mit der Lebensrealität in ärmeren Ländern beschäftigen – viele davon sind allerdings nur auf Festivals zu sehen oder gehören jedenfalls nicht unbedingt zu den Kassenschlagern. Dabei kann ja gerade das Kino den Blick öffnen, die Sicht freimachen auf Realitäten jenseits unseres Wohlstands, auch ohne daraus immer gleich eine herablassende Geschichte zu drehen, in der jede Armut auch gleich Elend bedeutet. Nicht zuletzt deshalb fand ich z.B. auch die kurzen Dokumentarfilme von Geolino so bemerkenswert: Weil sie sich einfach auf die Lebensrealität vor Ort einlassen, und darüber ohne falsche Sentimentalität berichten, oft sehr nah an der Perspektive der portraitierten Menschen.

KNH87363 Armut hat aber ganz reale Folgen, und es liegt auch an uns als Menschen aus den reichen Ländern, gegen diese Folgen anzuarbeiten. Das Klimaphänomen „El Niño“ (dt. eigentlich „das Kind“) verändert alle paar Jahre die Wettersituation im gesamten Pazifikraum und auch weit darüber hinaus. In diesem Jahr werden dabei, auch als Folge des Klimawandels, besonders heftige Auswirkungen erwartet, und dazu gehören insbesondere weitreichende Dürreperioden in Südamerika wie Afrika, die wiederum unmittelbar die Nahrungsversorgung vor allem für ärmere Menschen schwierig machen.

Besonders betroffen sind etwa jene Menschen, die sich durch ein wenig Landwirtschaft selbst versorgen, aber keine starke Infrastruktur oder finanzielle Mittel im Hintergrund haben. Für solche Selbstversorger kann schon eine kleine Dürre den Ruin bedeuten.

KNH769748 Die Kindernothilfe bemüht sich durch zahlreiche Maßnahmen, diese Folgen einzudämmen: Unter dem Schlagwort „Ist mir nicht egal“ (#istmirnichtegal) werden u.a. Spenden für Äthiopien gesammelt, wo die schwerste Trockenheit seit mehreren Jahrzehnten herrscht; hier konzentriert sich die Organisation vor allem auf Sofortmaßnahmen, um das Überleben der betroffenen bis zu zehn Millionen Menschen zu sichern.

In Brasilien, wo El Niño ebenfalls Spuren hinterlässt, sind die konkreten Arbeiten eher längerfristig angelegt und richten sich z.B. auf den dauerhaften Ausbau der Infrastruktur aus: Zisternen, Wasserauffanganlagen und Ausbildung im Bereich Wassermanagement.

Auf der Website der Kindernothilfe erfahrt Ihr alle Details zu der Kampagne und den verschiedenen Engagements der Organisation. Die Kindernothilfe trägt das Spendensiegel des Deutschen Zentralinstituts für soziale Fragen.

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Durch eine einfache Spende könnt Ihr helfen, die Folgen von El Niño in den betroffenen Regionen zu mildern. Klickt einfach unten auf das Bild und gebt ein wenig von unserem Überfluss:

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Dieser Artikel wurde gesponsert von der Kindernothilfe.

(Fotos: Kindernothilfe)