Kinostart diese Woche (26. September 2013): V8 – Du willst der Beste sein, Keinohrhase und Zweiohrküken

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Heute startet V8 – Du willst der Beste sein mit lautem Motorenbrüllen in den deutschen Kinos, und hier im Blog werden noch bis kommenden Dienstag allerlei Merchandise-Artikel zum Film verlost. Die mir wichtigere Frage ist jedoch eigentlich: Taugt der Film auch was? Und bisher scheinen die vorsichtig positiven Stimmen zu überwiegen, auch wenn in dem Film niemand ein Highlight des Kunstkinos sehen mag (was aber wahrscheinlich auch niemand erwartete).

Michael Meyns sieht auf programmkino.de den Film als möglichen Auftakt einer Nachfolgeserie zu Die wilden Kerle – aber das sei eigentlich kein Problem: „Kinostart diese Woche (26. September 2013): V8 – Du willst der Beste sein, Keinohrhase und Zweiohrküken“ weiterlesen

Kinostart diese Woche (19. September 2013): Das Pferd auf dem Balkon

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Heute startet in den deutschen Kinos Das Pferd auf dem Balkon nach dem gleichnamigen Kinderbuch von Milo Dor (amazon) über einen Wiener Jungen mit Asperger-Syndrom.

Sophie Charlotte Rieger war von dem Film recht angetan:

Das Pferd auf dem Balkon ist ein Kinderfilm durch und durch. Die schnörkellose Geschichte ist auch für ein junges Publikum nachvollziehbar, gestaltet sich spannend und doch nicht haarsträubend aufregend. […] [Der Film] hat vielleicht nicht das Zeug zum Kinderfilmklassiker, bietet aber pädagogisch wertvolle Unterhaltung für die ganze Familie und kann kleinen wie großen Zuschauern ein bisschen dabei helfen, die Welt eines Kindes mit Asperger-Syndrom besser zu verstehen.

Auf programmkino.de hingegen sind die drei Autor_innen recht unterschiedlicher Meinung; Caren Pfeil etwa sieht

den Film immer wieder auseinanderbröckeln, denn die Grundidee der Geschichte, dass in einer wirklichen Welt auch Ungewöhnliches passieren kann, funktioniert nicht, wenn sowieso andauernd und in undurchschaubarer Beliebigkeit ungewöhnliche Dinge passieren.

Thomas Volkmann hingegen stellt positiv fest:

Statt in Bezug auf das Asperger Syndrom in eine Betroffenheits-Dramaturgie zu verfallen, wird Mikas Zustand als ein normaler angenommen. Überhaupt schlägt der Film sein Kapital nicht daraus, dass er die Schwächen der Krankheit ausbreitet […]

Das Urteil der Kritiker_innen ist also alles andere als eindeutig; auf film-zeit.de werden sicher im Laufe des Tages noch weitere Kritiken verlinkt, vielleicht wird so eine Tendenz sichtbar. José García hat ein Interview mit dem Regisseur Hüseyin Tabak geführt.

Auf kinofenster.de gibt es, wie so oft, pädagogische Handreichungen und Hintergrundinformationen zum Film – auf jeden Fall einen Blick wert, gerade bei diesem Film, der ein doch recht sensibles Thema angeht.

(Foto: Neue Visionen)

Kinostart diese Woche (29. August 2013): Planes

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Heute startet Disneys neuer Animationsfilm Planes in den deutschen Kinos, ein Nachfolgefilm zur Cars-Reihe, der ursprünglich direkt auf DVD erscheinen sollte und jetzt – gerne wurde vorab kritisiert: weil man möglichst viel Geld herauspressen wollte – auch im Kino startet. Und leider scheint, wenn man die Kritiken liest, sich die Befürchtung zu bestätigen, dass Disney hier auf der Basis von Meriten aus dem Hause Pixar nur ein allenfalls durchschnittliches Produkt abliefert. „Kinostart diese Woche (29. August 2013): Planes“ weiterlesen

Kinostart diese Woche (24. Januar 2013): Frankenweenie

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Eine ausführliche Besprechung zu Frankenweenie von Tim Burton habe ich ja bereits vergangenes Wochenende hier gebracht; aber natürlich bin ich nicht der einzige, der den Film gesehen hat – und die meisten haben eine noch bessere Meinung von dem Film als ich. Nino Klingler hat auf critic.de den Film vor allem in eine Reihe von anderen Arbeiten eingeordnet, die sich an der Filmgeschichte abarbeiten und schreibt:

Es gibt viel zu entdecken und zu genießen an Frankenweenie, seine von grotesken Cartoonfiguren bevölkerte 1950er-Jahre-Kleinstadt etwa oder seine Flirts mit der Trash- und B-Movie-Filmgeschichte, die für Burton so essenziell ist. Monster- und Science-Fiction-Filme, altmodischer Grusel, Slapstick-Humor: [Frankenweenie] betrauert nicht den Verfall einer großen, wertvollen Kultur, sondern feiert die Widerständigkeit einer billigen.

Dieter Oßwald schreibt auf programmkino.de:

Die ganz große Liebe bis ins kleinste Detail sorgt für eine grandiose Stimmigkeit in diesem Stop-Motion-Abenteuer, die technische Perfektion bereitet das visuelle Vergnügen derweil die Verspieltheit des Regisseurs die zusätzlichen Bonuspunkte einer humorvollen Hommage an das Horrorgenre bietet.

Und schließlich die liebe Kollegin Sophie Charlotte Rieger auf kino-zeit.de:

Frankenweenie ist ein gelungener Film, kann aber nicht die Faszination älterer Tim Burton Werke reproduzieren. Dies liegt vor allem daran, dass trotz – oder vielleicht gerade wegen – der gelungenen Ästhetik und der vielfältigen Anspielungen und Interpretationsansätze keine Nähe zu den Figuren entsteht. So kann Frankenweenie zwar kurzweilige Unterhaltung bieten, den Zuschauer aber nur schwer anhaltend an seine Protagonisten binden.

Eine ausführliche Presseschau bietet wie stets film-zeit.de, und die Kinderfilmwelt spricht direkt die jungen Zuschauer an.

Foto: Disney

Kinostart diese Woche (10. Januar 2013): Ritter Rost

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Ich habe Ritter Rost selbst nicht gesehen, kenne aber die Kinderbücher ein wenig (wenn auch leider bislang nicht die CDs) und hatte mir deshalb durchaus Hoffnungen auf einen sehenswerten Film gemacht. Die Trailer machten dann allerdings vor allem den Eindruck, als habe man sich einerseits bei der Animation wenig Mühe gemacht und zum anderen sehr auf Slapstick gesetzt. „Kinostart diese Woche (10. Januar 2013): Ritter Rost“ weiterlesen