Kinostart der Woche (29. Januar 2015): Fünf Freunde 4

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Ich war ja schon vom dritten Film der Reihe ziemlich entsetzt, aber angesehen haben sich die Fünf Freunde-Abenteuer nach Enid Blyton dennoch viele, viele Leute – da war die Fortsetzung nur eine Frage der Zeit. Ich konnte den Film vorab nicht sehen, aber die Urteile der Kolleg_innen sprechen auch so für sich. Eine kleine Presseschau: „Kinostart der Woche (29. Januar 2015): Fünf Freunde 4“ weiterlesen

Kinostart der Woche (22. Januar 2015): Baymax – Riesiges Robowabohu

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Disney hat sich eines Marvel-Stoffes angenommen – Superheldenanimationskino in durchaus vielversprechenden Händen also, und die Kolleginnen und Kollegen sind sich weitgehend einig, dass der Film Baymax – Riesiges Robowabohu, der mit gräßlichem deutschem Verleihtitel heute in die hiesigen Kinos kommt, durchaus gelungen ist – jedenfalls die erste Stunde lang. Eine kleine Presseschau über die Abenteuer des jungen Hiro und seines niedlichen Roboters Baymax: „Kinostart der Woche (22. Januar 2015): Baymax – Riesiges Robowabohu“ weiterlesen

Kinostarts der Woche (15. Januar 2015): Annie, Doktor Proktors Pupspulver

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Nachdem es nach Weihnachten erst einmal recht ruhig geworden war, sind in dieser Woche gleich zwei neue Kinderfilme gestartet, auf die ich hier nur kurz hinweisen möchte.

Zur Neuverfilmung des Broadway-Musicals Annie schrieb unsere Rezensentin hier, für sie sei an dem Film außergewöhnlich – und deshalb er auch trotz eher schlecht übersetzter Liedtexte empfehlenswert -, dass

da auf der Leinwand zwei Schwarze Menschen in den Hauptrollen sind: positive Identifikationsfiguren, die sich selbst helfen und keine weißen Retter_innen brauchen.

Die erste Verfilmung von 1982 – einer der ersten Filme, die überhaupt ich im Kino gesehen habe! – werde ich mir demnächst (also nach der Berlinale wohl) einmal vornehmen.

Außerdem gestartet ist gestern Doktor Proktors Pupspulver, von dem ich in meiner Kritik sehr enttäuscht war. Denn das Buch ist hier sehr schnell zu einem der Lieblingskinderbücher der ganzen Familie avanciert, aber vom Film war auch das ältere Kind ein wenig enttäuscht. Platter Slapstick statt intelligentem Witz, Witzfiguren statt feinsinniger Karikatur – so ist das nix, Anke Engelke zum Trotz.

(Foto: Filmfest München)

Kinostarts der Woche: AninA, Finn und die Magie der Musik, Paddington

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Diese Woche starten gleich drei sehenswerte Kinderfilme in den deutschen Kinos – allerdings mit sehr unterschiedlichem Marketingbudget. Deshalb sei für den kleinsten, AninA (den ich hier besprochen, ach was, gepriesen habe) gleich mal am lautesten die Trommel geschlagen – er kommt allerdings leider nur in wenige Kinos (hier in der Liste, “Cinespañol 4” oder “AninA”) und nur im spanischen Original mit deutschen Untertiteln.

Für Frank Schmidke “verzaubert” der Film

mit einer sensiblen Geschichte über eine zehnjähriges Mädchen und seiner zeitlosen Gestaltung, die sich wohltuend von aktuellen CGI-Trends in der Animation abhebt.

Björn Schneider gewöhnte sich schnell an einen ungewohnten Anblick:

Zu Beginn muten der visuelle Stil und die animierten Figuren ein wenig ungewöhnlich an, denn selten hat man in einem Animations-Film, der den beschwerlichen Weg in die deutschen Kinos geschafft hat, Personen mit derart großen, klobigen Köpfen und kleinen Augen gesehen, die in ihrer Machart zunächst an Animé-Figuren denken lassen.

Finn und die Magie der Musik habe ich leider noch nicht sehen können, hoffe dies aber bald nachzuholen, denn der Film kommt mit reichlich Lob daher – José Garcia fasst es zusammen:

Das fein austarierte Drehbuch der erfahrenen Autorin Janneke van der Pal, ein Meisterregisseur (Frans Weisz), gute Schauspielerleistungen und eine Prise Magie machen „Finn und die Magie der Musik“ zu einem herausragenden Familienfilm.

Und auch Dietmar Kanthak war sehr angetan:

Die niederländisch-belgische Filmproduktion kontrastiert den Zauber der Musik mit den Widrigkeiten des Alltags. Das Fußballkollektiv, dem Finn lange angehörte, reagiert böse, abweisend und ausgrenzend auf den Einzelgänger. […] Der Konflikt des Films wird auch akustisch aufgenommen: Geigentöne hier, die kreischende Elektrosäge des Zimmermann dort.

Schließlich Paddington. Das Bärenabenteuer ist inzwischen so viel gelobt worden (auch – mit nachträglichen Einschränkungen – nicht zuletzt von mir), man muss eigentlich nicht mehr viel dazu sagen. Großes Familienkino, besser sind eigentlich nur noch die Original-Erzählungen.

Darauf einen Tee mit Scones.

(Foto: Cineglobal)

Kinostart der Woche (20. November 2014): Die Legende von Prinzessin Kaguya

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Mit Die Legende von Prinzessin Kaguya startet heute ein weiteres Animationsmeisterwerk aus dem Studio Ghibli in den deutschen Kinos; von der Verfilmung des ältesten überlieferten japanischen Märchens, “Die Geschichte vom Bambussammler”, waren die Kolleg_innen sehr angetan, wie meine kleine Presseschau zeigt. „Kinostart der Woche (20. November 2014): Die Legende von Prinzessin Kaguya“ weiterlesen

Kinostart der Woche (6. November 2014): Quatsch und die Nasenbärbande

Bild 10_QUATSCH © Veit Helmer-Filmproduktion

Heute ist mit Quatsch und die Nasenbärbande ein recht anarchisch anmutender Kinderfilm für die jüngeren Kinogänger in den Lichtspielhäusern gestartet. Ich selbst fand den Film sehr sehenswert, wenn auch nur für Kinder in einem womöglich sehr beschränkten Alterssegment. Die Kolleg_innen sahen klar das Bemühen dahinter, wurden aber nicht immer vollständig überzeugt. Eine kleine Presseschau: „Kinostart der Woche (6. November 2014): Quatsch und die Nasenbärbande“ weiterlesen