Kurzfilm zum Wochenende: Der Mond und ich (2015)

Ein kurzer Film über das Einschlafen. Oder das Wachsein, das Träumen, das schöne Dasein dazwischen. Mondballett mit Wandbemalung. Der achtjährige Darsteller Vincent Hagn ist für diese Rolle in Nancy Biniadakis Kurzfilm gerade mit dem Grimmepreis ausgezeichnet worden. (Danke an Monica vom KUKI für den Hinweis auf diesen Film!)

Schönes Wochenende!

Kurzfilm zum Wochenende: Dantes Mittagessen (2017)

Ich gestehe es gerne, Dante’s Lunch ist natürlich weniger ein eigenständiger Kurzfilm als mehr ein kleiner Werbespot und Teaser für Coco, den neuen Pixar-Film, der im November in die Kinos kommt (hier ein Trailer). Das Thema ist der mexikanische Tag der Toten (Dia De Los Muertos), der ja immer wieder mal auch in Kinderfilmen auftaucht, zuletzt in Manolo und das Buch des Lebens oder hier im Kurzfilm Dia De Los Muertos.

Jetzt also mit einem Hund und einem sich seltsam gebährenden Knochen. Man ahnt schon, worauf das hinauslaufen wird.

Schönes Wochenende!

Kurzfilm zum Wochenende: Mobile (2010)

Das passt mir jetzt ganz gut mit diesem Film, denn heute ist für mich ein besonderer Tag (ich lege heute die Füße hoch und mache nur Dinge, die ich tun möchte, hoffentlich. Deshalb beginnt das Wochenende auch früher als sonst). Und Mobile ist ein Film, den ich hier zeigen möchte, seit ich das Kinderfilmblog gestartet habe. Denn der kleine Film von Verena Fels ist mir immer wieder begegnet, auf Festivals und in Erwähnungen. Eine perfekte kleine, witzige Akrobatenmeditation über Schwerkraft und Balance. Niedlich und gekonnt animiert in einem Jahr, in dem das noch nicht so richtig selbstverständlich war. Jetzt endlich online. (Und auch als Buch oder App.)

Schönes Wochenende!

Jetzt ist erst einmal Wohlfühlpause. (Wohlfühl-Beiträge gerne hier entlang.)

Kurzfilm zum Wochenende: Der Kleine und das Biest (2009)

Mama ist ein Biest, Papa übrigens auch. Dieser Kurzfilm von Johannes Weiland und Uwe Heidschötter (und der Titel passt natürlich schön zum Realfilmstart von Die Schöne und das Biest) lief 2010 auf dem KUKI-Festival, wurde aber auch in Annecy und bei anderen Festivals preisgekrönt. (Und ein großer Dank an Monica vom KUKI, die mich auf den Film aufmerksam gemacht hat!)

Seit Haros Papa nicht mehr zu Hause wohnt, ist seine Mutter ganz anders geworden. Sie kann nicht mehr richtig mit Haro spielen, brütet über alten Fotos, lacht nicht mehr und verbreitet üble Laune. Sie ist ein richtiges Biest geworden! Um vieles muss sich Haro ganz allein kümmern. Das ist mal ganz schön, mal aber auch richtig anstrengend.

Es gibt die Geschichte offenbar auch als Kinderbuch – denkt Ihr, das ist eine Erzählung, die Kindern bei Trennungen und/oder Scheidungen helfen kann?

Schönes Wochenende!

Kurzfilm zum Wochenende: Der Kreise-Dieb (2016)

“Ohne Kreise / ist alles Scheise”, bin ich spontan versucht zu dichten, aber vielleicht sollte ich es auch besser gleich wieder lassen. Diese minimalistische Animation des Japaners (Natsumi) KOMOTO spielt jedenfalls mit fehlenden Kreisen, und dass ohne sie das alles ja gar nicht richtig gehen kann. Einer klaut sie, einer ist immer hinterher, damit alles wieder in Ordnung kommt… gefunden bei The Kid Should See This.

Schönes Wochenende!

Kurzfilm zum Wochenende: Dunkler dunkler Wald (2016)

Die kleine Prinzessin hat jeden Tag nur Pflichten: Lesen, Sticken, Modell sitzen, Laute spielen. Und wieder von vorn. Kein Wunder, dass sie gerne ausbrechen möchte – in den dunklen, dunklen Wald hinein.

Dark Dark Woods erinnert in seiner Ästhetik, wenn auch nicht unbedingt in seinem Ton, an die Arbeiten von Tomm Moore, etwa den wunderbaren Die Melodie des Meeres. Die Geschichte ist einfach, etwas vorhersehbar, endet aber dann doch sehr versöhnlich, so dass man den kurzen Angstmoment in der Mitte gern vergisst.

Der Film ist eine Studienarbeit von Student_innen aus dem dritten Jahr im Fach Character Animation & CG Art am The Animation Workshop in Viborg/Dänemark. Regie führte Emile Gignoux. Hier gibt es auch noch ein Making-Of-Video dazu.

Schönes Wochenende!