Der Gigant aus dem All (1999)

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Ein 15 Meter hoher Roboter stürzt aus dem All ins Meer, nicht weit entfernt von der amerikanischen Küste! Es sind die 1950er Jahre, Sputnik umkreist noch die Erde und im überall im Westen herrscht Angst vor der kommunistischen Sowjetunion. Der neunjährige Einzelgänger Hogarth trifft durch Zufall auf den gigantischen Blechmann, der sich als fühlendes, sanftes Metallwesen entpuppt. Hogarth bringt ihm nicht nur das Sprechen bei, sondern auch, was „richtig“ und was „falsch“ ist. Das geht so lange gut, bis die US-Regierung in ihrer Kommunisten-Paranoia ein riesiges Militärarsenal gegen den Gigant aus dem All aufmarschieren lässt…

Regisseur Brad Bird hat erzählt, dass er bei seinem ersten Animationsfilm Der Gigant aus dem All damals alles anders machen wollte, als es in Hollywood und speziell bei Disney üblich war: keine Prinzessinnen, kein Gesang, ein bedachteres Tempo, ernsthafte Themen. Dabei kam dem Filmemacher damals zu Gute, dass man bei Warner eh nicht so recht wusste, was man mit dem Projekt eigentlich anfangen soll.

Was daraus für ein wunderbarer Film entstand, hatte ich für meinen letzten Familientipp auf filmstarts.de ausführlich aufgeschrieben.

Der Gigant aus dem All (The Iron Giant), USA 1999. Regie: Brad Bird, 86 Minuten, FSK 6. Kinostart 16.12.1999. Empfohlen ab 8 Jahren.

(Fotos: Warner)

Autor: Rochus Wolff

Filmkritiker seit 2004. Vater seit etwas später. (Homepage)

4 Gedanken zu „Der Gigant aus dem All (1999)“

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