Pets (2016)

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Solche urbanen Legenden gibt es in vielen Großstädten: In der menschenleeren Kanalisation sollen sich all die verlassenen Haustiere tummeln, die einst von ihren Besitzern ausgesetzt wurden – besonders Krokodile kommen in solchen Geschichten oft vor, aber auch Spinnen, Schlangen und Kaninchen. Doch selbst wenn das alles Quatsch sein mag, taugen diese Legenden doch als perfekte Prämisse für einen Animationsfilm: In der Welt von Pets (von den Machern der Minions, die im Vorfilm Rasenmäher-Minions als Vorgartenpfleger auftreten) führen Haustiere ein geheimes Leben, sobald Herrchen und Frauchen die Wohnung verlassen.

Da legt dann der gesittete Pudel erst mal in voller Lautstärke Heavy-Metal-Musik auf, ein Kanarienvogel träumt vor dem Ventilator von wilden Flügen durch windige Canyons – nur der anhängliche Hund Max sitzt den ganzen Tag vor der Tür und wartet auf die Heimkehr seines Frauchens. Der Terrier ist also nicht gerade das abenteuerlustigste Tier, doch dann bringt seine Besitzerin eines Abends den großen, haarigen Streuner Duke mit nach Hause – und Max wird von Eifersucht übermannt.

Was Pets so unterhaltsam macht, und warum es nicht einfach Toy Story auf vier Beinen ist: meine Kolumne auf filmstarts.de.

(Foto: Universal)

Autor: Rochus Wolff

Filmkritiker seit 2004. Vater seit etwas später. (Homepage)

4 Gedanken zu „Pets (2016)“

  1. Es fehlt halt: Tiere, die es toll finden, ihre Menschen zu ermorden. Initiationsriten mit gut und gruselig animierten Tieren zum fürchten. Alles voll toll. Aber das kommt halt alles nicht im wirklich witzigen Trailer vor. Mehr bespricht der Eintrag hier leider nicht.

    1. @Michael: Hallo Michael, wie schon auf Twitter gesagt: Ich hatte nicht auf dem Schirm, dass der Film eine FSK 0-Freigabe hat – die finde ich in der Tat auch total daneben; der Film ist erst für Kinder ab 6 überhaupt sinnvoll anzusehen.

  2. Sorry, aber kleinkindtauglich ist dieser Film FSK 0 sicher nicht. Fiese Viper, blutrünstiger Adler, doofe Bulldogge, sorry Hollywood, aber wenn Ihr zu diesen Mitteln greifen müsst, dann gehe ich mit meinen Kindern lieber in den Tierpark!

  3. Es fängt ein wenig an wie Pets, wenn hier der Hund brav auf sein Herrchen wartet. Im Kurzfilm Omelette von Madeline Sharafian (noch während ihrer Studienzeit am Calarts entstanden, inzwischen arbeitet sie bei Pixar) geht es dann aber doch um etwas anderes. Lecker!

    [vimeo 65107797 w=960 h=540]

    Schönes Wochenende!

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