Wie schaut Ihr zuhause Filme?

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Manche Leute, die zum ersten Mal in unsere Wohnung kommen, wundern sich darüber, dass in unserem Wohnzimmer kein Fernseher zu sehen ist, um nicht zu sagen: überhaupt kein Bildschirm. Eigentlich seltsam für jemanden, der sich so viel mit Film beschäftigt… Wir haben uns vor längerer Zeit dafür entschieden, keinen Fernseher im zentralen Wohnraum stehen zu haben, vielleicht als Versuch, gedankenlosen Fernsehkonsum zu reduzieren (und das funktioniert ganz gut).

Allerdings schauen wir dort natürlich trotzdem auch mit den Kindern Filme; auf dem Sofa lümmelnd bis kuschelnd, auf Bildschirmen unterschiedlicher Größe. Entweder trage ich den 24-Zoll-Fernseher-und-Monitor aus meinem Arbeitszimmer herüber, der dann entweder per Blu-ray-Player oder per Chromecast über einen Streaming-Service Filme zeigt; manchmal liegt aber auch der Laptop auf meinem Schoß oder ein kleiner portabler DVD-Player mit 7-Zoll-Bildschirm, der sich in der Tat nur für solche Sichtungen in kleinster Gruppe eignet.

Auf dem Sofa oder in der Kuschelecke, und nur in seltenen Ausnahmefällen nicht gemeinsam: So schauen wir mit den Kindern Filme. Und wie macht Ihr es? Wie unterschiedlich die Arten sein können, Filme anzusehen, ist mir gestern nochmal klar geworden, als ich dieses Posting im Kraftfuttermischwerk gesehen habe, in dem es darum geht, wie sich Leute aus ihren Smartphones und Tablets (sehr) kleine Heimkinos bauen. Das ist freilich nur zur sehr privaten Sichtung tauglich.

Macht Ihr aus den Filmen ein Ritual, habt Ihr dafür feste Zeitpunkte? Wie integriert Ihr Filme in Euren Familienalltag? Gibt es Serienfolgen als Betthupferl? Schaut Ihr im Wohnzimmer, im Kinderzimmer, oder gibt es zuhause gar keine Filme? Ich bin neugierig! Schreibt es mit in die Kommentare oder verlinkt einen eigenen Blogeintrag.

(Foto: Watching TV… von Michael Riedel, Lizenz: CC-BY)

6 Kommentare » Schreibe einen Kommentar

  1. Wir haben im Wohnzimmer einen Fernseher – der ist aus Fußballgründen zwingend notwendig. “Richtiges Fernsehen” haben die Kinder (5 und 8 Jahre alt) darauf noch nie gesehen – ich vermute stark, sie wissen garnicht, dass es das gibt, dass man zB theoretisch jeden Tag zu einer bestimmten Zeit Ninjago sehen könnte. Ansonsten sitzen wir immer Sonntag um 6 Uhr gemeinsam auf dem Sofa, essen Pizza und schauen gemeinsam ungefähr 1 Stunde lang etwas an, DVD oder Amazon Video oder Watchever (da benutzen wir den Account vom Opa mit). Unter der Woche dürften die KInder theoretisch während der abendlichen ca. 30minütigen Kochzeit glotzen, in meinem Arbeitszimmer am Computer, aber das tun sie nur äußerst selten, die Entscheidung fällt in der Regel pro Zocken am iPad aus (Clash OF CLans, Ninjago, Minecraft) aus.

  2. Wir haben keinen Fernseher, obwohl ich selbst auch u.a. im Film- und Fernsehbereich arbeite und ausgesprochene Cineastin bin.
    Wir gucken ab und an Filme auf dem Laptop oder auch mal als besonderes Event mit dem Beamer im Wohnprojekt-Gemeinschaftsraum.
    Die Kinder gucken Sonntags eine Sendung mit der Maus oder wir sehen zusammen mal einen Kinderfilm am Wochenende. Mehr gibts nicht und da fehlt auch nix :-)

  3. Unsere Kinder (2 und 4) sind noch zu klein, um wirklich Filme mit ihnen zu schauen. Interesse wäre natürlich schon da, doch würde das noch nicht funktionieren. Kürzere Serien bis maximal 30 Minuten länge schauen wir ganz klassisch auf dem TV im Wohnzimmer. Ich könnte mir diesen auch nicht wegdenken, das schon wir Erwachsenen sehr gerne davon Gebrauch: Allerdings nicht gedankenlos, sondern immer mit Ziel, d.h. es wird bewusst eine DVD/Blu-ray eingelegt. So handhaben wir es auch mit den Kindern und sind immer mit dabei, wenn sie mal eine Folge “Petterson und Findus” oder “Die Sendung mit der Maus” schauen; ab und zu läuft dann auch mal ein Clip am Tablet via YouTube.

  4. Ein kleines Flachbildschirm TV im Wohnzimmer. Darauf läuft, wenn wir es zeitlich schaffen, mehrmals in der Woche das Sandmännchen und am Sonntag dann Sendung mit der Maus.

    Das ist, von vereinzelten Fußballspielen abgesehen, alles, was wir mit den Kindern im TV ansehen.

    Keine Regel ohne Ausnahme, wir schauen anstelle vom Sandmännchen auch eineeine FolgeFolge Shawn das Schaf oder ähnliches.

  5. Bei uns ist es der Klassiker: die gute alte Schrankwand mit genau ausgespartem Platz für einen 44″-Bildschirm. Dazu passend auch eine Heimkino-Anlage, weil ich den Ton auch wichtig finde.

    Meine Kinder (12 und bald 6) schauen auch so gut wie nie “laufendes Programm”, obwohl die Möglichkeit dafür gegeben wäre. Meine Frau und ich halten es mit dem Fernsehen eher liberal und haben damit die gute Erfahrung gemacht, dass sich (auf Dauer) kein Junkie-Verhalten einstellt, wie ich es von einigen Kindern kenne, die nur wenig fern sehen dürfen. Das klappt übrigens auch bei Süßigkeiten sehr gut!

    Die Kinder dürfen also schon mal Folgen ihrer Lieblingsserien schauen, was sehr gut über DVD/Blu-ray oder Amazons Fire TV geht (meine Kleine hat “Mia and me” bestimmt schon siebenmal komplett gesehen).

    Filme schauen wir meistens zusammen, also die beiden Kinder und ich. Meine Frau ist nicht so der Typ für Filme, jedenfalls nicht, ohne sich dabei noch anderweitig zu beschäftigen. Gerne schauen wir wochenends Nachmittags, oder in Ausnahmefällen auch mal abends (wenn Mama arbeiten muss sogar beim Abendessen). Es ist nicht immer ganz leicht, den richtigen Kompromiss zwischen dem zu finden, was die Große sehen möchte und was die Kleine sehen darf. Aber das klappt eigentlich ganz gut.

    Fernsehen auf einem Notebook oder Tablet käme für mich übrigens nie in Frage, das wäre mir zu klein. Meine Kinder würde es wahrscheinlich nicht mal stören ;-) .

  6. Der Fernseher füllt im Wohnzimmer an der Wand fast genau den Raum zwischen zwei Fenstern. Der Plan ist aber, tagsüber Gardinen davor zu ziehen, sobald wir diese hoffentlich bald mal hängen haben. Denn ich bin kein Freund davon, dass der Fernseher den ganzen Tag lang das Wohnzimmer dominiert.

    Meine beiden (knapp 4 und knapp 9) schauen sonntags oft die “Sendung mit der Maus” und wissen, dass sie im Kika immer um 11.30 Uhr kommt und im 1. meistens früher. In der Woche schaut die Große fast täglich auf Kika “Logo”. Wenn wir es verpassen, starten wir es oft am TV aus der ZDF-Mediathek. Anschließend macht sie sich meistens bettfertig und schaut dann gelegentlich noch die Sendungen, die auf Kika ab 20.10 Uhr laufen, also z.B. “Das Surfcamp”, “Dein Song” oder “Die Mädchen-WG”. Der Kleine darf dann manchmal in der Zeit noch eine Folge des zurzeit innig geliebten “Feuerwehrmann Sam” auf dem Macbook schauen. Manchmal beamen wir Sam auch von der YouTube-App auf Handy oder Tablet an die YouTube-App auf dem TV, um das Ganze in Groß zu sehen. Gelegentlich schaut der Vierjährige außerdem noch auf dem Tablet eine Sandmann-Folge in der Sandmann-App. Dafür muss man ihm nur das Tablet geben – er schaltet dann auf den Gastmodus um, entsperrt es, startet die App und startet das Video. Finde ich immer wieder faszinierend. :)

    Circa alle 2 Wochen machen wir außerdem zu Hause einen Kinoabend mit Popcorn und schauen einen ganzen Film: entweder von DVD (z.B. “Mary Poppins”), auf Kika den Freitagsfilm oder per Netflix oder Amazon Instant Video.

    Egal, was wir schauen: Die Kinder sehen so gut wie nie alleine fern. Denn gelegentlich muss man eben auch im Kinderprogramm Dinge einordnen, erklären oder auch mal zeigen, dass das gerade gezeigte Rollenbild antiquiert ist.

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