Manolo und das Buch des Lebens (2014)

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Wir wohnen seit mittlerweile sieben Jahren zufälligerweise immer unmittelbar neben einem Friedhof – drei Stück in zwei Städten. Und wenn man mit seinen Kindern täglich auf Gräber schaut, jede Woche auf dem Weg zur Schule an mindestens einem Begräbnis vorbeikommt, dann führt das automatisch zu interessanten Gesprächen über Leben, Tod, Sterben und das Jenseits. Schönsten Diskussionsstoff in diese Richtung bietet nun auch der Animationsfilm Manolo und das Buch des Lebens, der ein ganz und gar mexikanisch geprägtes Weltbild zur Basis seiner Geschichte macht – inklusive eines (da täuscht der Titel ein wenig) Ausflugs des Protagonisten ins Reich der Toten. Trotzdem ist der Film aber vor allem eine Feier des Lebens, der Liebe, der Familie: eine kindergerechte, manchmal brüllend komische, immer knallbunte Geschichte voll mit „erwachsenen“ Themen.

Weiterlesen: Mein Familienfilmtipp “Wir müssen mal über den Tod sprechen” ist heute auf filmstarts.de erschienen.

Und hier noch einmal unser Interview mit den Synchronsprecher_innen der Hauptfiguren, Pegah Ferydoni und Giovanni Zarrella:

(Foto: 20th Century Fox)

Zusammenfassung
Datum
Film
Manolo und das Buch des Lebens
Bewertung
4

5 Kommentare » Schreibe einen Kommentar

    • @Kristina: Etwas Ähnliches wurde ich auf Facebook vorhin schon gefragt, und so ganz sicher bin ich mir in der Tat nicht. Das Thema Tod wird hier klar nicht angstbesetzt gezeigt, aber wahrscheinlich ist es klug, den Film nicht unbedingt mit den empfindsamsten Kindern im Kino zu sehen. Wahrscheinlich sollten die Kinder schon acht oder neun Jahre alt sein und ein wenig kinoerfahren – es sind auch ein paar durchaus brenzlige Momente dabei, nicht unspannend das alles.

  1. Vielen herzlichen Dank! Ich schätze Deine Filmbeschreibungen und Altersempfehlungen sehr! Grüße vom Mittelrhein, Kristina

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