Berlinale 2015: Regenbogen (2015)

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Die Verehrung, die Bollywood-Stars in Indien zuteil wird, lässt sich womöglich nur unzulänglich damit vergleichen, wie im Westen mit Stars und Promis umgegangen wird. Allerdings gibt es womöglich auch nur wenige Stars, die mit Shah Rukh Khan und Salman Khan vergleichbar sind – und ganz sicher nicht in den Augen von Chotu und Pari, den beiden jungen Helden des indischen Roadmovies Dhanak (Regenbogen).

berlinale_logo Chotu ist seit seinem vierten Lebensjahr blind und kommt damit bislang gut zurecht, vor allem auch dank seiner großen Schwester Pari, die sich immer und mit viel Liebe um ihn kümmert. Auf dem Schulweg erzählen sie sich gegenseitig Geschichten ihrer Bollywood-Ikonen – bei ihm voller Kämpfe und Abenteuer, bei ihr voller Romantik. Schwungvolle Schnauzbärte sind immer dabei. Pari schreibt in der Schule sogar gezielt schlechte Noten, damit sie nicht versetzt wird. Schließlich kann sie Chotu besser in der Schule helfen, wenn sie mit in seiner Klasse ist.

Weiterlesen: Meine vollständige Kritik zu Regenbogen von der Berlinale 2015 – Generation Kplus – ist auf kino-zeit.de zu finden.

(Foto: Kukunoor Movies/Berlinale)

Autor: Rochus Wolff

Filmkritiker seit 2004. Vater seit etwas später. (Homepage)

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