Kinostart der Woche (2. Oktober 2014): Der kleine Nick macht Ferien

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Heute startet Der kleine Nick macht Ferien in den deutschen Kinos, dessen Vorgängerfilm ich seinerzeit nicht besonders überzeugend fand. Vom zweiten Film nun zeigen sich die Kolleg_innen insgesamt sehr angetan, wie ich in meiner Presseschau feststellen konnte:

Caren Pfeil sah “warmherziges, witziges und ästhetisch vollendetes Familienkino”:

Die Kommentarebene, auf der Nick über diese seltsame Welt, in der er sich zurechtzufinden versucht, reflektiert, machen einen großen Teil des Zaubers aus. Und so schauen wir mit dem liebenden Blick des Jungen auf die kleingeblümte Bürgerwelt seiner Eltern und entdecken hinter ihren Fassaden noch eine ganze Menge Schönheit.

Melanie Hoffmann glaubt, der Film biete allen Altersstufen etwas, an dem sie sich freuen könnten:

Die Erwachsenen an der Ästhetik, an der heilen Welt, an den quietschbunten 1960er Jahren und natürlich auch an den Erinnerungen an ihre eigene Kindheit und an all die Streiche, die sie selbst ausgeheckt haben. Cineasten werden nicht umhin kommen, den Film mit Jacques Tati zu vergleichen […]. Die Kinder werden natürlich insbesondere den Slapstick lieben, aber auch die Streiche von Nick und seinen Freunden.

Hingegen sieht Günter H. Jekubzik eher Ähnlichkeiten zu einem anderen Franzosen:

Knallige Farben und anekdotische Scherze bestimmen diese französische Küste. Das erinnert nur ganz selten an Jacques Tatis „Die Ferien des Monsieur Hulot”, denn Nicks kleinen Episoden sind alle laut und über deutlich, selbst Slapstick oder Comichaftes findet sich selten. „Der kleine Nick” steht in dieser Form eher entfernt in der Tradition von Louis de Funes.

(Foto: Wild Bunch)

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